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Schwere Zeiten: Überlebensstrategien für Frauen und Mütter

Schwere Zeiten: Überlebensstrategien für Frauen und Mütter

Leider ist das Leben nicht immer nur rosarot! Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die die Sonne trüben – manchmal stehen wir aber auch vor scheinbar unüberwindbaren Herausforderungen. Schwere Zeiten muss jede von uns durchstehen. Was hilft uns in diesen Situationen?


Zwischenruf in eigener Sache:

Liebe Leute!
Willkommen am Familienblog "Muttis Nähkästchen"

Birgit und Christine von Muttis Nähkästchen

Für alle, die uns noch nicht kennen: Hier plaudern Birgit und Christine aus dem Nähkästchen und schreiben über das (Über-)Leben mit Kindern. Wir bemühen uns um wertvolle Inhalte, die euch wirklich weiterhelfen. Außerdem haben wir immer wieder feine Sachen für euch zu verlosen.

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Voraussichtliche Lesedauer: 10 Minuten



Das Leben plätschert nun einmal nicht immer ruhig vor sich dahin! Jeder Mensch durchlebt Höhen und Tiefen und muss auch auf stürmischer See weiterhin den Kurs halten – so gut das eben geht. Aber gerade in schweren Zeiten müssen wir besonders gut auf uns achten!


Schwere Zeiten - Überlebensstrategien


Schwere Zeiten durchstehen

Als Mutter und Frau bekommt man noch mehr Steine in den Weg gelegt als früher in Singlezeiten, denn auch die Sorgen und Probleme der Kinder lasten auf unseren Schultern. Wird ein Kind in der Schule oder im Freundeskreis gemobbt, kränkt uns das in gleichem Ausmaß und wir müssen gemeinsam mit unserem Kind, den Lehrern und anderen Eltern nach Lösungen suchen. Werden die Noten immer miserabler und der Schulerfolg ist in Gefahr, sind auch wieder wir diejenigen, die nach Lösungen suchen und nächtelang mit dem Kind pauken müssen.

Natürlich haben wir zusätzlich aber auch noch unsere eigenen Sorgen und Probleme. Finanzielle Probleme können enorm belastend sein. Vielleicht ist auch der Job in Gefahr oder man wird in der Firma selbst gemobbt? Besonders schlimm ist die Situation, wenn dann auch noch Beziehungsprobleme hinzukommen. Entgegen vieler Annahmen sind Kinder nämlich nicht immer der „Klebstoff“ in der Beziehung. Ganz im Gegenteil – Elternschaft ist harte Arbeit und entgegengesetzte Ansichten und Meinungen können hier schnell zum Bruch führen. Zukunftsängste sind dann vorprogrammiert: Kann ich es alleine mit den Kindern überhaupt schaffen oder bin ich vielleicht finanziell so abhängig, dass ich in einer unglücklichen Beziehung verharren muss?

Da wir Frauen ja meist auch für jegliche Care-Arbeit zuständig sind (Überforderung lässt grüßen!!!! Tipps gibts hier: Mütter am Limit: 6 bewährte Tipps gegen Mental Load), tragen wir ja auch noch die Sorgen von unserem Partner und älteren Verwandten (um die wir uns vielleicht kümmern müssen) mit uns herum. Das Ganze ist wirklich einfach VIEL!!!

Jede Familie tickt anders – überall gibt es andere Sorgen und Probleme, aber eines ist klar: Schwere Zeiten gibt es überall! Dass immer mehr Frauen an Panikattacken oder Burn-Out leiden, kann also eigentlich niemanden verwundern.

Um zumindest für den Moment stark zu sein um den Sturm in schweren Zeiten besser zu überstehen, muss man sehr gut auf sich und seine Ressourcen achten.

Folgende Punkte helfen mir in schweren Zeiten:


#1 Ernährung in schweren Zeiten

Sorgen und Probleme schlagen uns meist auf den Magen. Die einen durchleben regelrechte Fressattacken – bei den anderen ist die Kehle wie zugeschnürt und sie bekommen keinen Bissen hinunter. Ich kenne beides. 2kg mehr oder 2kg weniger nach nur einem Wochenende – das ist natürlich nicht gesund und kostet uns Kraft, die wir jetzt eigentlich für anderes benötigen.

Wichtig wäre genau in harten Phasen ganz besonders auf gesunde Ernährung zu achten und viel Wasser zu trinken. Wie gesagt: Gerade jetzt braucht unser Körper Energie und Kraft. Sind wir stark unterzuckert, haben Hunger oder haben uns mit Chips & Co. vollgestopft, leidet unser Körper darunter und wir können erst recht nicht mit der Situation zurecht kommen.

Also bemüht euch jetzt ganz besonders auf eine gesunde Ernährung mit vielen Nährstoffen und viel Wasser zu achten! So geht es euch garantiert besser! Ich weiß – es kann schwer fallen!


#2 Reden, reden, reden!

Es tut immer gut sich seine Sorgen von der Seele zu reden. Bittet euer Gegenüber ruhig vorher um die erwünschte Reaktion. Wollt ihr einfach nur reden und einen guten Zuhörer oder wollt ihr dann auch Ratschläge, Trost oder Beistand? Eine richtig gute Freundin, ein Familienmitglied oder ein guter Partner wird dafür Verständnis haben und euch genau das geben, was ihr gerade braucht.


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Meine beste Freundin wohnt leider 4 Autostunden entfernt – trotzdem ist sie bei Sorgen meine erste Anlaufstelle. Ein Telefonat später fühle ich mich meist besser und bin erleichtert – nur weil ich mir einmal alles von der Seele reden konnte und weiß, dass ich von meinem Gegenüber nicht verurteilt, sondern verstanden werde!

Dazu auch: Freundschaften und Unabhängigkeit als lebenslange Stützen: Der wichtigste Rat an junge Mütter


#3 Tu dir und deinem Körper etwas Gutes

Gönne dir und deinem Körper jetzt nur das Beste. Und zwar genau das, was DIR gut tut – nicht das, was gerade „in“ ist. Für die eine Frau ist Sport der Schlüssel zum Erfolg und sie fühlt sich nach einem 10km-Lauf wieder wie neu geboren – für die andere ist es vielleicht ein langes Schaumbad mit einem guten Buch. Ganz egal, wofür du dich entscheidest – genieße jetzt so gut es die Umstände zulassen deine ganz spezielle Me-Time.


#4 Komm zur Ruhe!

In schweren Zeiten arbeitet unser Körper auf Hochtouren. Adrenalin in allen Poren – das Herz klopft – das Hirn rattert. Auch wenn es schwer fällt: RUNTER VOM GAS! Wir brauchen ruhige Phasen um wieder klar denken und weitermachen zu können.

Möglichkeiten um schnell zur Ruhe zu kommen:

  • Meditation (Erst vor Kurzem entdeckt und schnell lieben gelernt. (Hier gehts zu meiner liebsten Meditationslehrerin) So eine Meditation muss nicht lange dauern (also perfekt für gestresste Mütter) und hilft wirklich ganz enorm.
  • Yoga – wunderbar für Körper und Geist! (Ich verwende dazu einfach YouTube-Videos)
  • Atmen! Im Akutfall kurz vorm Durchdrehen – Augen schließen – Hände auf die Brust und ganz bewusst und tief durch die Nase ein- und durch den Mund ausatmen! Dabei gerne bis 10 zählen! Einfach die beste Notbremse! Hilft auch gegen Übelkeit, die in schweren Zeiten ja auch oft eine Begleiterscheinung ist.

#5 Positive Gedanken

Mir hilft es immer enorm, wenn ich mich mit abgedroschenen Sprüchen selbst beruhige. „Nach jedem Regen kommt auch wieder Sonnenschein!“ – Ja meistens stimmt das tatsächlich – abgesehen von unheilbaren Krankheiten etc. natürlich. Aber bei „normalen“ Schwierigkeiten und Problemen ist es wirklich so: Nach jedem Tief kommt wieder ein Hoch! Auch wenn die Lage noch so ausweglos erscheint – irgendwann ist man wieder aus diesem Tal draußen und „am Ende ist wieder alles gut und wenn es noch nicht gut ist, ist es auch noch nicht das Ende!“ Was mir auch hilft: „Wir sitzen alle im selben Boot!“ Naja – natürlich nicht wirklich im selben Boot – jeder hat andere Sorgen, Ängste und Kämpfe durchzustehen, ABER niemand ist dauerhaft davor gefeit auch einmal in eine schwierige Lebenssituation zu geraten. „Jeder hat seinen Rucksack zu tragen!“ Tja es ist eben so: „Geteiltes Leid ist halbes Leid!“ – Wir müssen da alle durch!


#6 Ablenken und das Schöne sehen

Wenn wir nur noch Negatives im Kopf haben, geht es uns schlecht und wir haben keine Kraft mehr. Und ganz ehrlich: Meist ist ja nicht wirklich ALLES schlecht. Meist hapert es in einem oder in zwei Lebensbereichen. Der Rest sollte davon unberührt bleiben. Betrachten wir unsere Kinder – unsere Wunder – beim Spielen und sind wir dankbar für diese wunderbaren Menschen. Das zaubert doch jeder Mutter wieder ein Lächeln ins Gesicht. Besonders hilfreich ist es eine Dankbarkeitsliste zu führen. Es gibt immer so vieles wofür wir dankbar sein dürfen. Ich führe meine Liste Tag für Tag in meinem Balancetagebuch – ein Ritual, das mir gleich in der Früh zeigt wie gesegnet ich doch eigentlich bin.

In schweren Zeiten sollten wir viel Zeit mit Menschen verbringen, die uns so richtig gut tun und unser Herz berühren – mit unseren Kindern und richtig, richtig guten Freunden.

Vielleicht hilft es auch sich in die Arbeit zu werfen – sich mit Haut und Haar einem Herzensprojekt zu widmen. Das lenkt wunderbar ab und lässt Zukunftsängste oftmals zu tollen Zukunftsvisionen werden. Es reicht auch ein kleineres privates Projekt wie z.B. das Erstellen von Fotoalben der letzten Urlaube. Dabei sieht man auch gleich viele Bilder aus glücklichen Zeiten und kann sich vielleicht in dieses Gefühl von damals zurückdenken!


#7 Keine impulsiven weitreichenden Entscheidungen

Wohl das Schwerste: Jetzt nichts übers Knie brechen.

Im ersten Moment sind wir wütend, traurig und verletzt, wenn etwas in unserem Leben schief läuft. Da ist es ganz normal, dass man sehr emotional ist und am liebsten sofort einen Rundumschlag ausführen möchte. Weitreichende Entscheidungen sollte man aber erst nach ein paar Tagen oder sogar noch später fällen. Stecken wir tief in einer emotionalen Krise handeln wir sehr impulsiv und können oft nicht klar denken bzw. bedenken die weitreichenden Folgen nicht. Wird z.B. das Kind gemobbt, kann es ganz schön nach hinten los gehen, wenn man wutentbrannt in der Schule und bei den anderen Eltern anruft. (Ist die Situation besonders schlimm oder mit Gewalttaten verbunden, muss man natürlich sofort einschreiten um sein Kind zu beschützen.)

Ansonsten gilt: Einen Schritt zurück machen. Nachdenken, in sich gehen und erst mal darüber schlafen. Was ist das Ziel? Nicht, dass ich jetzt sofort alles regle, sondern dass auf Dauer gesehen alles wieder gut wird. Nach einem Beziehungsstreit würde man gerne die Koffer des Partners zur Türe rausschießen, aber ist das wirklich das was wir wollen? Egal ob es sich um Probleme in der Beziehung, mit den Kindern oder im Job handelt: „Keep calm“ – lieber nichts übers Knie brechen, sondern bewusst und bedacht handeln, wenn der erste Zorn verflogen ist.


Tja – natürlich ist kein Heilkraut gegen Kummer und Sorgen gewachsen, aber wenn wir bewusst damit umgehen und uns selbst vertrauen und Gutes tun, überstehen wir die Krisen des Lebens entspannter und selbstsicherer!


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Christine, chaotische Mama von 4 Kids berichtet hier als Co-Bloggerin vom Leben zwischen Babybrei und Vorpubertät! Der Social-Media Name "Die lauten Nachbarn" ist hier täglich Programm. Folgt uns gerne auch auf Instagram und Facebook!

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