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Minecraft: Unverzichtbares Know-how für Eltern

Minecraft: Unverzichtbares Know-how für Eltern

Minecraft für Eltern: Bei uns im Keller hausen seltsame Kreaturen: Endermen, Enderdrachen, Höhlenspinnen, Zombies, Creeper und dergleichen mehr. Und natürlich meine Jungs!
Muss ich mir jetzt Sorgen machen?

Hier kommt die Entwarnung:



Zwischenruf in eigener Sache:
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Gleich vorweg: Dein Kind ist ganz wild auf Minecraft?
Dann spreche ich an dieser Stelle mein Beileid aus. Und gleichzeitig meine herzlichste Gratulation!

Gratulation?
Ja, Gratulation. Denn im Gegensatz zu Ego-Shootern ist dieses Spiel konstruktiv!

Minecraft: Unverzichtbares Know-how für Eltern

Minecraft ist konstruktiv!

(Also wenn sie nicht gerade irgendeinem Youtuber hörig an den Lippen hängen und unbedingt Bed Wars spielen wollen – aber das ist eine andere Geschichte …). Im Kreativ-Modus kann nach Herzenslust gebaut werden. Im Überlebensmodus muss man auch mit so manchen Widrigkeiten, wie zum Beispiel Hunger (ach was!), zurecht kommen. Und dabei geht es recht friedlich vonstatten. Also nur gegen den Hunger muss man hin und wieder ein Schwein schlachten … oder ein Hühnchen braten. (Letzteres bloß nicht roh verzehren – da könnten Salmonellen drinnen sein, die einen vergiften. Und da gehen die Hungerkeulen rasend schnell verloren.)
Und meine Kids wissen: Man kann auch einen Veganer-Mod installieren – also alles easy!
Unter’m Strich herrscht hier Respekt und Kreativität:

Minen und craften statt prügeln und ballern.

Und Beileid …
Denn deine Kids werden eine Sprache sprechen, bei der du wahrscheinlich nur Bahnhof verstehst. Da werden Mobs und Monster gespawnt, Biome erforscht, Mods ausprobiert, Skins kreiert, Diamantschwerter gecraftet und einem Enderman schaut man besser nicht in die Augen …
Häää?!?
Außerdem werden deine Kinder mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit niemals freiwillig aufhören zu spielen … Dein Kind ist eines von 100 Millionen Spielern, die sich einfach nicht davon losreißen können? Es ist nicht allein: Seit Mai 2016 gilt es als zweiterfolgreichstes Spiel aller Zeiten (hinter Tetris).



ABER: Hier naht Minecraft-Hilfe:
(quasi ein Cheat-Sheet für die Erzeugerfraktion!)

Minecraft für Eltern

 

Ich hab mir in den letzten Tagen dieses Buch reingezogen: Der Minecraft-Coach für Eltern: Wie Kinder sicher und intuitiv spielen – Der Praxisratgeber für Eltern. Und siehe da! Es hat mir echt die Augen geöffnet. Denn dieses Spiel ist äußerst komplex! Ich ziehe den Hut vor meinen Kindern! Sie sind die wahren Experten in diesem Spiel – und dank dieses Buches kann ich sie verstehen und ein wenig mitreden. (Und ich glaub, jetzt sind meine Kids doch ein bisschen stolz auf Mutti!)

Auch für Leute, die sich jetzt nicht unbedingt selbst zu den Nerds zählen würden – ich, zum Beispiel! – profitieren von diesem Buch. Besonders nerdige Abschnitte sind – so wie scharfe Speisen auf einer Speisekarte – gekennzeichnet und können ggf. übersprungen werden. Mir hat es sehr geholfen, das Kauderwelsch meiner Söhne zu verstehen. Obendrein bietet das Buch neben Fakten und Tipps auch jede Menge Anti-Frust-Lösungen. Unbedingte Leseempfehlung für alle betroffenen Eltern.
Hier kommt ein kleiner Vorgeschmack:

Unverzichtbares Minecraft-Wissen für Eltern

Mit freundlicher Genehmigung des Verlages:

Was Kinder an Minecraft lieben

Aber mal von ganz vorn: Was ist es überhaupt, das Minecraft für Kids (und Junggebliebene) so unwiderstehlich macht?

Kreativ, cool und easy

  • Man kann sich außerordentlich kreativ betätigen; vergleichbar mit Lego, aber größer und programmierbar.
  • Die Umgebung ist »cool«: Sie ist technisch modern, weil man am PC oder an der Konsole spielt, aber retro-stylisch im minimalistisch gestalteten Spiel – der Kontrast macht’s.
  • Es gibt wenige, schnell erlernbare Spielregeln.
  • Der Retro-Minimalismus trifft nicht nur den Zeitgeist, Blöcke haben’s einfach drauf: Backsteine, Zementblöcke, Legosteine, Minecraft-Blöcke – alle verbreiten dieselbe Unwiderstehlichkeit aufeinandergetürmt werden zu wollen, um etwas zu bauen.

Ich bin hier der Boss!

  • Die Perspektive aus der ersten Person der Spielfigur hilft dabei, sich in die Spielwelt zu vertiefen.
  • Das Heimelig- und Abenteurer-Gefühl: In Minecraft kann man an einem sicheren Ort ein (virtuelles digitales) Hauptquartier errichten, um von dort riskante Abenteuer in alle Himmelsrichtungen zu starten.
  • Die Spieler haben Entscheidungsgewalt über Konstruktion und Destruktion ohne irgendwelche Konsequenzen im echten Leben.

Angenehmes Spielerlebnis

  • Die Haptik ist stimulierend: Sie reicht von der einfachen und effektiven Steuerung bis hin zu angenehm untermalenden Soundeffekten wie dem befriedigenden Ploppgeräusch beim Abbau von Materialien.
  • Das Gameplay bietet die richtige Balance zwischen Herausforderung und Belohnung, Spaß und Kreativität.
  • Noch mal Kreativität: In all seinen Facetten und Kanälen (inklusive der Online-Community) bietet nicht nur das Spiel, sondern das gesamte Minecraft-Thema zahllose Möglichkeiten, sich auszudrücken.
  • Für Intro- und Extrovertierte und die vielen Menschenprofile dazwischen: Entweder spielt man Minecraft allein oder zusammen, wenn man sich online mit Gleichgesinnten trifft. Oder man findet im Riesenangebot von Minecraft-Beschäftigungen den idealen Weg dazwischen.
  • Für die Jüngeren: Es gibt viel zu sehen. Auch wenn das Kind zu jung für alle Spielaspekte ist, der Grundlernprozess – zusehen und nachahmen – wird schon ausgelöst, wenn das Kind neben dem größeren Bruder oder der älteren Schwester sitzt oder die YouTube-Helden beobachtet.
  • Teamarbeit: Gemeinsam experimentieren und etwas erreichen – das entwickelt Fertigkeiten im Denken, in Mathematik, Geometrie, im räumlichen Denken und lehrt sogar einen Hauch Geologie. Die unmittelbare Anwendung des Erlernten erzeugt ein Belohnungsgefühl inklusive der passenden Hormone.
  • Große Projekte benötigen intensive Planung, Teilziele und detailliertere Teamorganisation, fast wie ein echter Job. Der Spaß an dieser befriedigenden »Arbeit« und das Belohnungsgefühl durch das Ergebnis sind wiederum reizvoll.
    © Rheinwerk Verlag, Bonn 2018

Minecraft für Eltern: Was Mutti gelernt hat

Und jetzt plaudere ich mal ein wenig aus dem Nähkästchen, was ich da alles gelernt habe:



  • Good to know:

    Monster können nicht durch Glas sehen – sehr praktisch. Außerdem spawnen sie nicht in der Nähe von Fakeln – also immer alles schön erleuchten!
    Für einen Auflug in den Nether immer genug Bruchstein mitführen! Hilft gegen die Feuerbälle der Nether-Ghasts.
    Mobs und Monster spawnen nicht auf durchsichtigen Blöcken.
    Obsidian ist das zweithärteste Material in Minecraft und hält auch Creepern und TNT stand.
    Einem Enderman sollte man niemals in die Augen schauen. Denn dann bekommt er rote Augen und greift an! (Abhilfe: Kürbis aufsetzen.)
    Mit Redstone als Energiequelle lassen sich komplexe Maschinen craften.

  • Minecraft ist erweiterbar:

    Im Internet stehen verschiedene Erweiterungen zum Download zur Verfügung: Skins, Resourcen-Pakete, Maps, Mods (Modifikationen – wie beispielsweise JurassiCraft mit Dinosauriern). Oft werden solche Erweiterungen in einschlägigen Youtube-Videos empfohlen – und dann muss das Kind sowas natürlich auch unbedingt haben. Tja, ein zweischneidiges Schwert … Übrigens: Bei den Maps gibt es fix-fertige Hogwarts-Landschaften/-Gebäude für Harry-Potter-Fans oder Westeros für Game of Thrones-Fans. Wie man sowas installieren kann, verrät oben genanntes Buch.

  • Online-Multiplayer macht mehr Spaß …

    Aber für Eltern eben auch herausfordernder. Denn: Nicht jeder Multi-Player-Server bietet harmlose Inhalte und Trottel gibt es bekanntlich überall. Ein Multiplayer-Spiel oder ein eigener Minecraft-Server im Heimnetzwerk ist ggf. eine brauchbare Alternative. Aber dann wird’s wirklich nerdy – auch wenn einen das Buch gut begleitet.

  • Sicher im Internet:

    Das Buch verrät nicht nur Wissen für Minecraft selbst, sondern wie Eltern eine – halbwegs – sichere Umgebung schaffen können, damit ihre Kinder im Internet nicht auf zweifelhaften Portalen und Inhalten landen oder irrtümlich Malware downloaden. Thumbs up! Selbst mein “Haus-Nerd” hat sich da noch Anregungen geholt … Und ich dachte immer, noch nerdiger geht nicht …

  • Last but not least: Katzen helfen gegen Creeper.

    Aber diese Katze muss man zuerst zähmen: Rohen Fisch hinhalten, ja nicht herumfuchteln oder herumspringen, dann kommt die Katze – vielleicht.

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Das Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Herzlichen Dank für eure Unterstützung!

 


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Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter (aka. Rabenmutter). Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

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