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Ein Kraftplatz für Kinder: Kinderzimmer-Optimierung | Rabatt-Code!

Ein Kraftplatz für Kinder: Kinderzimmer-Optimierung | Rabatt-Code!

Unsere Umgebung wirkt auf uns – und zwar enorm! Speziell Kinder sind besonders empfänglich für äußere Einflüsse. Darum haben wir das Kinderzimmer unseres 11-jährigen von einer Fachfrau unter die Lupe nehmen lassen. Das Ergebnis hat uns alle BEGEISTERT – es ist jetzt ein wahrer Kraftplatz für Kinder!
Vorher-Nachher-Bilder, Tipps für die Optimierung des Kinderzimmers und Rabatt-Code für euch!

Dipl.-Ing. Lara Henoch studierte Architektur und Psychologie und bietet als Expertin für wahrnehmungsoptimierte Architektur mit „Vastu – Yoga des Wohnens“ fundierte Beratungen zum Thema ganzheitliches Wohnen an – darunter auch spezielle Kinderzimmer-Optimierungen. Denn der Zusammenhang zwischen unseren Umgebungen und unserem Wohlbefinden wird im privaten “Raum” noch immer unterschätzt. Dabei können schon kleine Veränderungen Großes bewirken.

Speziell Kinder sind besonders empfänglich für äußere Einflüsse. Darum ist eine bewusste Gestaltung ihrer Umgebungen wichtig und wirkungsvoll. Gerade in unserer modernen, von Stress und Leistungsdruck geprägten Gesellschaft ist es wichtig, für eine regenerierende, ausgleichende und stärkende Umgebung zu sorgen. In so einer Umgebung können sich Kinder optimal entfalten.

Kinderzimmer-Check für den optimalen Rückzugsort

Wir haben Lara gebeten, das Kinderzimmer zu begutachten. Aufgrund eines Fragebogens, dem Lageplan, Grundrissen und Fotos vom Kinderzimmer sowie persönlichen Details zum Kind erarbeitete Lara eine persönliche Checkliste mit Umsetzungsideen. Laras ‘Beratung ist eine Fernberatung – es geht also rasch und unkompliziert, ganz egal in welcher Ecke dieser wunderbaren Erde ihr wohnt.

Das Kinderzimmer ist leider sehr klein (nur ca. 10 m2), was die Möglichkeiten zwangsläufig stark einschränkt. Aber was Lara da trotz dieser Rahmenbedingungen durch ihre Empfehlungen rausgeholt hat, hat uns echt begeistert! Falls ihr auch einen Kinderzimmer-Check machen lassen wollt: Am Ende dieses Beitrages findet ihr einen Rabattcode!

Das war die Ausgangssituation:

Das Endergebnis seht ihr am Ende des Beitrags!

Tipps zur Optimierung des Kinderzimmers

Lara gab uns entsprechend der gegebenen Möglichkeiten Tipps, um das Kinderzimmer bestmöglich zu optimieren. Aber Achtung! Das sind ganz persönliche und individuelle und nicht auf andere Zimmer oder andere Kinder übertragbare Tipps. Ich hab hier auch nur einen Teil der Tipps stark verkürzt dargestellt. Unsere Kommentare und Erfahrung zur Umsetzung hab ich gleich dazu geschrieben.

Kinderzimmer-Check: Kraftplatz für Kinder schaffen

Platzierung des Bettes:

Das Bett sollte so weit wie es geht in Richtung Wand geschoben werden, mit kleinem Abstand von ca. 5 cm zwischen Bett und Wand. Der Kopf des Kindes sollte beim Schlafen mind. 20 cm von der Wand entfernt sein.

Wow! Alleine das Schieben des Bettes an die Wand brachte gleich „viel mehr Luft“ in den Raum. Wir hatten früher schon mal das Bett an dieser Stelle und es ist gut, dass es jetzt wieder so steht!

Stockbett:

Die jeweils andere Etage, in der das Kind nicht schläft, sollte aufgeräumt und „unbelastet“ sein: keine Spielsachen, Bücher, Wäsche, verstaubte Deko, alte Kuscheltiere etc. Vielleicht wird ein normales Bett inzwischen mehr den Ansprüchen gerecht. Das Kind merkt meist selbst, wann es hier einen Wandel braucht und diese „Höhle“ nicht mehr benötigt wird. Eine Hochbett-Lösung mit Schreibtisch darunter wird jedoch nicht empfohlen!



Erwischt! Die obere Etage wurde kaum benutzt und nur als Stau(b)raum für Kuscheltiere verwendet. Ich glaube auch, dass die Entfernung der oberen Etage – bei unserem Bett Gott sei Dank möglich – viel mehr „Luft“, Helligkeit und Freiraum in das Kinderzimmer bringt. Aber noch ist das Kind nicht bereit dafür.

Stauraum unter dem Bett:

Nur „Neutrales“ aufbewahren: Bettwäsche, ggf. auch eingelagerte, gewaschene Kleidung für die nächste Saison. Jedoch kein Spielzeug, alter Krempel o.ä.

Ebenfalls erwischt! Da ist Zeugs drunter, das schon lange niemand mehr beachtet hat. Das war höchste Zeit, dass wir das mal ausgemistet haben!

Bettwäsche:

Die Bettwäsche im Wohlfühl-Kinderzimmer sollte möglichst neutral sein: keine unruhigen Muster, Formen, Bilder oder Aufschriften. Besser: helle, einfarbige/unauffällige Baumwollbettwäsche ohne synthetische Fasern. Rote Bettwäsche ist für Kinder oft zu energiegeladen und wirkt weniger beruhigend.

Jetzt, wo ich die Bilder noch einmal sehe, wird mir glasklar: viel zu viele Farben, viel zu unruhig, viel zu bunt! Die rote Bettwäsche wird ab sofort nur mehr als Gästebettwäsche verwendet!

Schlafrichtung:



Das Kind sollte möglichst alles gut im Blick haben. Die Tür sollte gut erkennbar und weit genug entfernt sein. Eine Lichtquelle zum selbstständigen An- und Ausschalten sollte entspannt vom Bett aus erreichbar sein, jedoch ist hier auch unbedingt auf eine möglichst geringe E-Smog-Belastung zu achten!

Das haben wir zumindest ansatzweise richtig gemacht. Check! Nur seit der Umgestaltung will das Kind nun mit dem Kopf in die andere Richtung schlafen. Ich denke, er wird schon spüren, was aktuell für ihn richtig ist.

„Scharfe Kanten“

In einem Wohlfühl-Kinderzimmer sollten weder auf den Schlaf- noch auf den Schreibtischplatz “scharfe Kanten” zeigen.

Die Möbel in diesem Kinderzimmer sind hochwertige Team7-Möbel aus Vollholz, ganz ohne Metall (ja, wirklich!) und mit abgerundeten Kanten. Check!

Kleiderschrank:

Der Kleiderschrank sollte hier gegenüber vom Bett in der anderen Ecke der SW-Wand stehen.

Auf die Idee wären wir echt nie gekommen. Und das, obwohl ich mich schon seit Jahren darüber ärgere, dass der Kasten in der dunkelsten Ecke steht und offene Schranktüren noch zusätzlich Schatten machen. Fazit: Wow! Der Schrank macht sich tatsächlich viel besser in dieser Ecke. Der Eingangsbereich wirkt dadurch viel freier, das gesamte Zimmer wirkt luftiger und größer. Weil ich ihn auch besser erreiche, kann ich den gesamten Stauraum, den der Schrank bietet, viel besser nutzen.

Regale, Lese-/Lümmelecke:

Die bisherigen Regale in der SW-Ecke scheinen auch nebeneinander gestellt werden zu können und sollten so, bzw. zumindest nur in einfacher Höhe besser im Osten untergebracht werden (siehe Skizze). Auf dem Regal kann eine helle Lampe, eine Musikanlage und alles, was für das Kind das Element „Feuer“ repräsentiert, positioniert werden, also z.B. auch das rote Bild, das z.Z. über dem Schreibtisch hängt. Das Deckenlicht sollte ebenfalls hierher verschoben werden, sodass dieses dort auf das neu platzierte niedrigere Regal leuchtet. Vorausgesetzt, der Rest des Zimmers wird weiterhin genügend (durch diese oder andere Lichtquellen) ausgeleuchtet.

Die Regale machen gegenüber der Tür tatsächlich viel mehr Sinn. Weil wir aber den Stauraum brauchen und sie nebeneinander leider keinen Platz haben, haben wir sie wie gehabt übereinander dort platziert. Dadurch entsteht dort eine sinnvolle, einladende Sitzecke. Dort sind jetzt auch Stereoanlage und – ganz wichtig – Auflademöglichkeit für’s Handy. Damit ist diese Ecke perfekt zum Abhängen. Auch die Beleuchtung haben wir hier durch die neue Leuchte optimiert.

Wandgestaltung und Farben:

Der Raum wurde bereits viel gestaltet. Die Farbe Grün ist für das Kind empfehlenswert – vorausgesetzt, dass sie nach wie vor gefällt. Empfehlenswert wäre ansonsten auch ein zarteres Grün. Auch der orangefarbene Schreibtischstuhl ist förderlich. Zusätzlich zu Grün und Orange können auch kleine schwarze Akzente stärken. Schwarz jedoch bei Kindern nicht zu dominant und nur in Form von Akzenten. Zu viel Königsblau, Gelb, Rot, Grau und Braun sollte vermieden werden.

Die Tapetengestaltung an der SO-Wand wirkt wie eine optische Vergrößerung des Raumes und schenkt ihm Tiefe. Sofern das Kind hieran nach wie vor Gefallen findet, ist dies eine gute Möglichkeit den Raum optisch etwas zu strecken. Die grünen Bilder sollten im Norden platziert werden. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, nicht zu viele Gestaltungselemente zu vermischen, da der Raum ansonsten unruhig, chaotisch und unaufgeräumt wirken könnte.

Im Nachhinein betrachtet war der Raum tatsächlich sehr chaotisch. Wir haben die Chance ergriffen und haben uns von einigen Gestaltungselementen verabschiedet. Mit einigen schwarzen Akzenten, wie den schwarzen Filz-Memoboards und dem genialen &-Bild von Posterlounge beim Schreibtisch, haben wir den Raum auch „erwachsener“ gemacht – schließlich ist das Kind bald ein Teenager.

Beleuchtung:

Die Lichtquellen in diesem Zimmer sollten ein angenehmes warmes und ausreichend helles Licht haben. Von der Lichtqualität wie z.B. von älteren Energiesparlampen oder zu schwachen LED-Lampen ist abzuraten. Warm, hell, freundlich – dies sollten die Attribute sein. Bläuliches Licht ist besser gänzlich zu vermeiden! Sofern sinnvoll und machbar, bevorzugen auch Kinder verschiedene Lichtquellen. Ein Leselicht in der Rückzugecke, ein gutes Tischlicht ohne Schattenwurf der Hand für den Schreibtisch, etc. Generell sollte keine Ecke im Kinderzimmer zu dunkel wirken.

Ganz ehrlich? Wir haben beim Einzug vor über 10 Jahren einfach irgendeine Leuchte, die zur Hand war, installiert und seither nie geändert. Und das, obwohl wir uns immer wieder geärgert haben, dass die Lampe viel zu wenig Licht gibt und zu tief hing. Wir haben die Kinderzimmerberatung zum Anlass genommen und eine neue Deckenlampe – schwarz und retro – besorgt. Und dazu auch gleich passende Leuchtmittel – warmes Licht, hell und dank LED-Technologie energiesparend. Damit wirkt der Raum viel heller, cooler und stylischer.

Kinderzimmer-Optimierung:
Gemeinsame „Platzmachen“-Aktion mit dem Kind:

Lara empfahl vor der Umgestaltung des Kinderzimmers eine Bestandsaufnahme und Ausmisten: Was ist längst überholt und gehört weg? Dabei hat unser Kind auch so manch Vergessenes wiederentdeckt. Der ganze Prozess war eine hervorragende Gelegenheit, weg von einer Anhäufung der Dinge hin zu einem bewussten Wandel. Wir haben das allesamt als sehr reinigend empfunden!

Fazit des Kinderzimmer-Checks:
Das Ergebnis der Kinderzimmer-Umgestaltung

Ich kann nur sagen: Wow!
Vielen herzlichen Dank, liebe Lara, für das Augen-öffnen! Man meint ja, dass man Geschmack hat und das Kinderzimmer gut eingerichtet hat. Aber ein Profi-Blick zeigte uns Bereiche, die bei uns im „blinden Fleck“ waren. Dein Kinderzimmer-Check hat uns viel Arbeit beschert – aber jeder Handgriff war Goldes wert. Die Möbel stehen jetzt viel stimmiger, der Raum wirkt klarer und altersgerecht.

Auch mit deiner Einschätzung zur Familiensituation (in diesem Beitrag nicht wiedergegeben) hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Und das, obwohl du nur unseren Grundriss und die Eckdaten der Kinder kennst – wirklich erstaunlich!

Ta-taaa: hier kommen die Beweisfotos:

Wir haben kräftig ausgemistet, die vorhandenen Möbel gerückt und nur teilweise kleinere Dinge, wie die Leuchte, das Nachttischchen die schwarzen Filz-Memoboards neu gekauft. So sieht das Kinderzimmer nach dem Kinderzimmer-Check und der Umgestaltung aus:

Nochmal der Hinweis: Diese ganz persönlichen Empfehlungen sind auf unser Kind und sein Kinderzimmer maßgeschneidert. Ich habe auch nur einen Teil der Tipps von Lara – und diese auch nur stark verkürzt – hier wiedergegeben. Wenn ihr selbst einen Profi-Blick auf eure persönlichen Kraftplätze haben wollt, dann schaut mal hier vorbei: www.yoga-des-wohnens.de

Kinderzimmer-Check: Rabatt-Code

Bei Nennung von „Muttis Nähkästchen“ erhaltet ihr 20 Prozent Rabatt für den Kinderzimmer-Check (gültig bis 31.12.2019).

Macht den Kinderzimmer-Check!
Ich kann es wärmstens empfehlen!

Das könnte dich auch interessieren:

Weil einige Leute nach Dingen gefragt haben, die schon vorher im Zimmer drinnen waren – hier kommen die Quellenangaben für:

 

Kraftplatz für Kinder: Kinderzimmer-Optimierung

Lara hat uns die Beratung als Gegenleistung für diesen Artikel kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Herzlichen Dank für Unterstützung!

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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Hallo Birgit, vielen lieben Dank für die tollen Tipps. Ich stehe zur Zeit auch oft im Zimmer meines Großen und überlege, wie wir den Raum (unterm Dach, viele Schrägen) für ihn einladender machen könnten. Er nutzt ihn eigentlich nur zum Schlafen….
    Woher habt ihr denn die tolle Tapete überm Bett? Die gefiel meinem Sohnemann gerade mal ganz spontan :-)
    Viele Grüße, Ulla

    1. Danke für dein Feedback. Ich kann Lara echt wärmstens empfehlen – sie bringt eine völlig neue Sichtweise in das Zimmer. Zur Tapete: nachdem du nicht die einzige bist, die danach gefragt hat, werde ich oben im Text Links einfügen.
      lg Birgit

  2. Wow! Kaum wieder zu erkennen. Ist wirklich sehr geglückt!!!

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