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Kindermund: Die besten Sprüche der ersten 6 Jahre

Kindermund: Die besten Sprüche der ersten 6 Jahre

Kindermund tut Wahrheit kund! Ooooh, ja!
Wenn Kinder noch klein sind, dann bekommen wir Eltern immer wieder goldigen Kindermund zu hören. Ich habe gerade am Anfang die komischen Kindersprüche immer wieder mitgeschrieben und präsentiere euch hiermit – tataaaaah:
Die absoluten Kindermund-Highlights meiner Sprösslinge!
Zum Schießen komisch!

Ich kann euch nur wärmstens anraten, die Sprüche der Kinder unbedingt mitzuschreiben. Denn: Viel zu schnell vergeht die Zeit. Und Eltern sind vergesslich …
Übrigens: Eine wunderbare Möglichkeit, die Entwicklung des eigenen Kindes und seine Sichtweisen im jeweiligen Alter zu dokumentieren, sind Jahresinterviews. Hier habe ich euch ein solches Jahresinterview zusammengestellt – zum kostenlosen Download: Interview mit meinem Kind – kostenloser Download

So. Und nun zu den Sprüchen meiner Kids – ich wünsche ein vergnügliches Leseerlebnis!

Kindermund tut Wahrheit kund!
Die besten Sprüche meiner Kinder:

Kindermund: Die besten Sprüche der ersten 6 Jahre

Mein Bett schnarcht!

Familienurlaub in einem Appartement. Mutti und Baby sind schon aufgestanden. Unser großes Kind, damals etwa 3,5 Jahre alt, und der Vater schlafen noch im Schlafzimmer. Plötzlich ertönt der verzweifelte Hilferuf des schlaftrunkenen Sprösslings:

“Mein Bett schnarcht so laut!”

Oooops! Na, jetzt wisst ihr wenigstens, womit ich es hier zu tun hab! Mit schnarchenden Betten!

Der Blindgänger

Das Kleinkind wandert in der gesamten Wohnung herum, sucht nach der Mama und kann sie beim besten Willen nicht finden – obwohl Mama sehrwohl da ist. Das kommentiert der 4-jährige Bruder folgendermaßen:

“Mein Bruder ist ein Blindgänger!”

Komische Kindersprüche: Die schiefe Oma

Das 4-jährige Kind entdeckt ein Novum im Vorzimmer: Stöckelschuhe – Neudeutsch: Pumps.
Kind: “Was ist das?”
Mutti: “Das sind Stöckelschuhe.”
Kind: “Aha … Wem gehören die?”
Mutti: “Der Oma.”
Kind: “Aha … Möchte die Oma gerne schief stehen?”



Kindermund: Blumen im Bad

Am See.
Das 3-jährige Kind läuft begeistert vom Ufer auf den hölzernen Steg.
Plötzlich hält es inne und ruft angesichts des Schilfgürtels:

“Da sind Blumen im Bad!”

… dann schalte ich euch das Internet ab!

Unser großes Kind (4 Jahre) ärgert sich über unsere Beschränkung des Fernsehkonsums mit folgenden Worten:

“Dann schalte ich euch das Internet ab!”

Sollte uns das zu denken geben? Aber ich finde, es zeugt von Durchblick und Schlauheit: Es weiß sehrwohl, wie es uns treffen könnte …
K(l)eine Selbstverteidigung: Ich habe den Computer während der vergangenen drei Tage nicht einmal angerührt. Und wenn ich es tue, dann nur, wenn die Kinder nicht dabei sind – wäre anders gar nicht möglich …

Kindermund: Der Name des Handys

Das Telefon läutet. Ich nehme ab und melde mich: “Nachname*”. Mein kleines Kind beobachtet mich scharf und imitiert mich treffend: Er nimmt das imaginäre Mobiltelefon ans Ohr und spricht im exakt gleichen Tonfall “Nachname” hinein.
Nachdem er dies für einige Minuten immer wieder wiederholt, frage ich ihn: “Wer heißt denn Nachname?”
Seine Antwort:

“Das Handy!”

* Name von der Redaktion geändert.


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Komische Kindersprüche:
Blitzschlag im Cabrio

Auf der Autobahn, das knapp 3-jährige Kind schläft. Ein Gewitter zieht auf, das 5-jährige Kind legt die Stirn sorgenvoll in Falten. Wir beruhigen, denn schließlich befinden wir uns in einem Faraday’schen Käfig. Plötzlich meint dazu das – offensichtlich eben aufgewachte – kleine Kind:

“Aber im Cabrio kann was passieren!”
Und nach einer kurzen Pause:
“Haben wir ein Dach auf dem Auto?”

Clever kombiniert, mein Kind! Kompliment.
Und nein Cabrio haben wir keins – ist uns noch kein familientaugliches untergekommen …

Das hilft bei Schluckauf: Drei Glatzköpfe

Mein Erstgeborener hat Schluckauf. Mein Rat: an drei Glatzköpfe denken. Wer also hat eine Glatze? Der Opa, der Papa … Papa wehrt sich darauf vehement dagegen, zu den Glatzköpfen zu zählen!

Fünf Minuten später: Der Schluckauf ist noch immer da. Mein Sohn beginnt erneut, 3 Glatzköpfe aufzuzählen: Der Mann im Hafen, der Opa, der Papa – und prompt hört der Schluckauf auf! Darauf mein Kind:

“Gell, Mama, wir hatten doch recht, dass Papa zu den Glatzköpfen zählt!”

Kindliche Machtansprüche und das Geheimnis des Skifahrens

Der österreichische Ski-Rennläufer Marcel Hirscher hat das ganze Geheimnis des Skifahrens in einem Interview mal auf fünf Worte reduziert:



Der Außenski ist der Chef!

Genau so ist es. Mir selbst hat diese Aussage auf der Piste wirklich weitergeholfen. Also haben wir die Weisheit bei unserem Ski-Kurzurlaub am Wochenende auch den Kindern weitergegeben. Darauf der Jüngste:

OK, dann bin ICH der Außenski!

Tja, das haben wir also davon … Kindliche Machtansprüche statt Dankbarkeit für wichtige Weisheiten …

Wie die Kinder entstehen … Aufklärung mal anders

Ich plaudere mit meinen Kindern über die Vergangenheit – wie ich den Papa kennen gelernt habe, wie wir dann geheiratet und erst das eine Kind und dann das andere Kind bekommen haben … Und dann kam Erstaunliches aus dem Kindermund:

“Aber jetzt holst du dir kein Kind mehr aus dem Krankenhaus, oder?”

Wie bitte? Das lass ich mir genauer erklären.
Mein 6-jähriges Kind legt los:

“Erst geht man ins Krankenhaus und die Mama kriegt dort eine Spritze mit Hautzellen. Die Hautzellen vermehren sich dann im Bauch der Mama – einige davon werden Kopfzellen, andere Fußzellen und so weiter. Und wenn das Baby fertig ist, fährt man wieder ins Krankenhaus, denn helfen sie, das Baby wieder aus dem Bauch zu kriegen.”

Ich muss sagen:
Ganz so verkehrt ist das doch gar nicht, oder?

Kindermund: Eins – zwei … drei? Aber nein!

Der kleine Knirps (4,5 Jahre alt) ist lausebengelig. So lausebengelig, dass es gehörig an den Nerven der Mutter kratzt. Das Kind “überhört” alle Bitten, seiner Lausebengeligkeit Einhalt zu gebieten. Nachdem alle anderen Interventionen scheitern, greift Mutter zur altbewährten und nach wie vor hervorragend wirksamen 1-2-3-Methode. Auf Englisch – denn bei uns wird manches auf Englisch gesagt. Mutter spricht also (mit strengem Antlitz):

“One …”

Darauf das Kind (übers ganze Gesicht grinsend):

“… day … baby … we’ll be old … oh, baby!”

Was soll ich sagen? Die Situation war entschärft, wir alle zerkugelten uns mit Tränen in den Augen. Und two und three waren überflüssig geworden.

Endlich: Der Heiratsantrag

Lang hat’s gedauert, aber nun ist es soweit: Ich haben einen Heiratsantrag bekommen. Wobei … HeiratsANTRAG ist nicht ganz richtig, vielmehr war es eine HeiratsFESTSTELLUNG:

“Mama, ich werde dich einmal heiraten! Dich und nur dich – und ganz bestimmt nicht die gleichaltrige Nachbarin!”

Dass ich schon mit Papa verheiratet bin, kümmert meinen 4-jährigen Sohn wenig …
Es heißt ja immer, dass die Söhne ihre Mutter heiraten wollen. Lange habe ich darauf “gewartet”, denn mein großer Sohn (bald 7 Jahre alt) hatte nie derartige Anwandlungen. Der “Große” hatte immer schon andere Mädchen im Visier – aber selbstverständlich nur, wenn sie auch wollen. Jetzt, wo der 4-jährige mit dieser Liebesbekundung vorgeprescht ist, hat jedoch auch der Große nachgezogen: Ja, auch er wolle mich heiraten. Ihm hat die Tatsache, dass ich schon verheiratet bin, deutlich mehr Stirnrunzeln beschert. Der Kleine hat dazu nur mit den Schultern gezuckt.

Ganz anders hat da ein Bekannter – mittlerweile schon erwachsen – reagiert (meine Mutter erzählt diese Geschichte immer wieder):
Die Mutter äußert Bedenken:

“Aber ich bin doch schon verheiratet? Was passiert dann mit Papa?

Darauf das Kind:

“Den behalten wir, falls es beim Haus etwas zu reparieren gibt!”

Kindermund: Vom Baby zum großen Kind in 0,001 Sekunden

Das Nachbarskind ist zu Gast. Die Kiddos wollen ob der verlockenden Schneepracht draußen rodeln gehen. Also stürmen sie die Garderobe auf der Suche nach Skihose, Anorak & Co. …
Mutter ruft (aus gutem Grund): “Soll ich jemandem beim Anziehen helfen?”
Der 6-Jährige (ganz wie erwartet): “Jaaaa!”
Das Nachbarskind (9), fast gleichzeitig:

“Nein! Wir sind doch keine Babys mehr!”

… sprach’s und flugs war der 6-jährige mit einem Mal verstummt und in Null-Komma-Joseph gänzlich selbständig den Temperaturen gemäß gekleidet und aus der Tür verschwunden.
Ach, wär doch öfter mal so ein “Vorbild” zur Hand!

Warum manche Wünsche in Erfüllung gehen – und manche nicht …

Wusstet ihr, dass es Wunschfängerengel gibt, die oben auf einer Wolke mit samt Wunschfängernetz nur darauf warten, uns unsere sehnlichsten Wünsche zu erfüllen? Warum manche Wünsche dennoch nicht und nicht in Erfüllung gehen wollen, wird hier auf einfühlsame und witzige Art und Weise und vor allem herrlich kindgerecht aufbereitet vermittelt: Der Wunschfänger-Engel: Eine himmlische Geschichte über die “Bestellungen beim Universum”. Meine Kinder wollten dieses Buch immer und immer wieder hören. Und auch wenn sie doch so ihre Problemchen mit den Engeln haben – Zitat des fast 4-jährigen Kindes:

“Ich will jemanden, den ich sehen kann!”

-, so ist die “Moral der Geschichte” doch eingesickert. Auch für Erwachsene übrigens absolut ein- und möglicherweise auch erleuchtend.

Muttis Leseempfehlung: Neun von zehn möglichen Heiligenscheinen.
Den einen Punkt Abzug gibt es für die für meinen Geschmack etwas seltsame Illustration und die manchmal etwas “eckige” Schreibweise. Ein literarisches Meisterwerk ist etwas anderes, aber die Botschaft dahinter ist wunderbar!

Komische Kindersprüche: Schulranzen-Kauf mit Witz

Es ist so weit. Mein Sohn ist stolzer Eigentümer einer Schultasche. Das örtliche Fachgeschäft lud zur Schultaschenausstellung und mein Kind entschied sich flugs – ganz klar – für eines der teuersten Modelle. Auf dem Weg zur Ausstellung bewies der 3-jähige Bruder Schlagfertigkeit. Weil ich weiß, dass das 6-jährige Kind “Lightening McQueen” so gar nicht mag, nahm ich es auf den Arm und sagte mit gespielter Euphorie:

“Vielleicht gibt es ja eine schöne Lightening McQueen Schultasche!”
Schulanfänger: “Neiiiiiin! Ich hasse Lightening McQueen!”
Darauf der 3-jähriger Bruder:

“Wahrscheinlich will er lieber eine Lillifee-Tasche!”

… denn schlimmer als Lightening McQueen sind nur Määäädchenfarben! Wir hielten uns die Bäuche – und ganz weit entfernt von allen rosaroten Ranzen.

Frohe Ein-Nachten!

Es ist der 22. Dezember. Das 6-jährige Kind gestern voller Freude:

“Heute ist z’Weihnachten!”

Ich so, etwas irritiert: Nein, mein Kind, da hast du was falsch verstanden …

Darauf das Kind:

Nein, hab ich nicht! Heute ist “Z’WEI-Nachten” – also noch ZWEI Nächte bis das Christkind kommt!”

Apropos Weihnachten: Da hab ich auch einen wirklich feinen Tipp für euch: Positiver Adventskalender: Dinge, die Eltern ihren Kindern oft sagen sollten

Und zum Schluss noch ein gezeichneter Spruch:

Ja, ist doch so, oder? Unter der Woche bekommt man die Rasselbande nicht aus dem Bett. Und am Wochenende stehen sie ganz freiwillig in aller Herrgottsfrüh auf der Matte. Und vollbringen ihre größten Taten: Eltern aufwecken zum Beispiel …
Das reicht doch!

… und damit Schluss!

Was waren die besten Sprüche eurer Kinder?
Erzählt doch mal!

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Photo by Anna Shvets from Pexels

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