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Weil Baum: Wie Eltern nervige Teenie-Sprüche gekonnt nutzen können

Weil Baum: Wie Eltern nervige Teenie-Sprüche gekonnt nutzen können

Weil Baum, wegen Ast.
Kennt ihr diesen Spruch auch?
Auf jede elterliche Frage nach dem Warum kommt momentan diese Antwort …
So manche Marotte meines Pubertiers und meines Bald-Pubertiers versuchen, mich in den Wahnsinn zu treiben.
Aber ich weiß mir zu helfen!
Nämlich so – Tipps für leidgeprüfte Eltern:

Nervige Kinder-Sprüche beherzt nutzen

Ja, wir Eltern dürfen ruhig die Kids mit ihren eigenen Waffen schlagen.

Aktuelle Teenie-Sprüche:
Zuhören, lernen, selbst nutzen!

Weil Baum, wegen Ast.
Ja, mein Kind, ich weiß!
Aber jetzt mach ich das auch!
Warum darf ich nicht mehr länger am Computer/Handy/der Switch spielen? – Weil Baum, wegen Ast.
Was machst du hier? – Weil Baum, wegen Ast.
Du bist so peinlich! – Weil Baum, wegen Ast.

Andere reden lassen:
Soundboards nutzen

Ja, als Elternteil muss man manche Dinge hundertmal, wenn nicht sogar tausendmal sagen …
Aber nein, wir müssen NICHT wie eine hängen gebliebene Schallplatte klingen.
DENN: Wir können andere für uns sprechen lassen!

Unser Pubertier nervt uns seit Wochen mit seinen Soundboards. Er bringt damit diverse Trump-Sprüche zum Besten. Oder nervige Sprüche von nervigen YouTubern. (Sorry, aber manche haben echt absichtlich extra-nervige Stimmen – auffallen um jeden Preis!)
Aber speziell die DOME-Sprüche von Tante Marianne (“Wie sieht’s denn hier schon wieder aus?!?”) haben mich auf eine Idee gebracht: Auch wir Eltern können Soundboards nutzen!

 

Zuerst hab ich mich auf die Suche nach einem Eltern-Soundboard gemacht. Sowas muss es doch geben – diese Idee muss doch irgendein nerdiges Elternteil schon umgesetzt haben. Ja, gibt es auch – eine Computerstimme liest den eigenen Text vor. Naja … Dann empfahl mir mein Sohn (!), doch sein Soundboard zu nutzen: Instant Buttons: der beste Soundboard. Schließlich könne Mutter ja auch selbst private Sounds aufnehmen! Und ja, auch so mancher vorhandener Spruch lässt sich prima verwenden.

Lieblingsanwendung: Mutti brüllt Aufstehen, aufstehen, aufstehen! ins Soundboard.
Einmal angelegt, kann man sich den Spruch jederzeit bei Bedarf abspielen – auch mit Endlos-Wiederholung in Dauerschleife.

Ich bin so peinlich …

Und hobbylos …

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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter (aka. Rabenmutter). Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

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