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Disneyland Paris: 10 Tipps für Familien

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Disneyland Paris: 10 Tipps für Familien

Disneyland? Das ist doch nur etwas für Mädchen.
Vonwegen!
Wie unsere Jungs so richtig happy wurden. Ab welchem Alter der Freizeitpark geeignet ist und 10 Insider-Tipps für einen gelungenen Besuch im Disneyland Paris:



Zwischenruf in eigener Sache:

VERLOOOOOSUNG!


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Ganz ehrlich: an den Adventskalender für unsere Kinder denken wir meist frühzeitig und stecken viel Energie in die Herstellung und Befüllung. Unser Partner kommt dabei sicher zu kurz...
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“Super! Ich hab mir das ganz anders vorstellt – mehr so für Mädchen mit Prinzessinnen und so. Ich wusste nicht, dass es auch so gute Dinge für Jungs gibt!”

Das war die Reaktion unseres 9-Jährigen.
Und wo er recht hat, hat er recht.

Wenn ich mir die Fotos von Mädchen-Mamas anschaue, dann bekommt man leicht das Gefühl, dass die ganz woanders waren. Prinzessinnen, Prinzessinnen und rosa, rosa, rosa. Dabei waren sie im gleichen Disneyland – und sooo riesig ist es dann auch wieder nicht.
Heißt aber auch: Es ist wird für alle Geschmäcker jede Menge geboten!
Unsere Themen waren eben Star Wars, Pirates of the Carribean und so.

Ich finde: Das muss man gesehen haben! Auch wenn man jede Menge Stehvermögen braucht.

Ab welchem Alter ist das Disneyland geeignet?

Unsere Jungs waren beim Besuch 11 und 8 Jahre alt – ideal, würd ich sagen. Damit ist der Kleine nur an einer einzigen Attraktion gescheitert: Die geforderten 1,40 m waren trotz Schummelversuch nicht gegeben.

Erforderliche Mindestgrößen:

  • 81 cm fürs Mitfahren in Autopia
  • 102 cm: Star Tours: L’Aventure Continue (4D-Kino), Big Thunder Mountain (Achterbahn), The Twilight Zone Tower of Terror (freier Fall im Fahrstuhl)
  • 107 cm: Crush Coaster (Achterbahn ohne Fastpass – daher lange Anstehzeiten!)
  • 120 cm: Hyperspace Mountain (Achterbahn mit 360°-Looping), Rock’n’Roller Coaster (Achterbahn mit 360°-Looping), RC Racer
  • 132 cm für Alleinfahrer in Autopia
  • 140 cm: Indiana Jones and the Temple of Peril (Achterbahn mit 360°-Looping)

Achtung! Viele Attraktionen sind auch für Schwangere nicht zugelassen!

Ansonsten wird auch für die Allerkleinsten jede Menge geboten. Für uns war das aber zu “lieblich” und zu “gähn”. Papa wollte unbedingt Pinocchio sehen … danach waren wir endgültig geheilt. Wir haben mehr die wilden Sachen gemacht:

Highlights für Jungs

Unsere bubentauglichen Highlights für Jungs sind:

Disneyland Park:

  • Big Thunder Mountain: Sehr rasante und lange Achterbahn – sehr gefragt (siehe Tipp #1)
  • Star Wars Hyperspace Mountain: Indoor-Achterbahn mit 360°-Looping und 360°-Schraube ganz im Dunkeln – nichts für schwache Nerven! Man sieht der Location zwar noch an, dass da eine ältere Discoveryland-Attraktion “starwarisiert” wurde, aber das tut dem Thrill keinen Abbruch.

Walt Disney Studios Park:

  • Rock’n’Roller Coaster: Indoor-Achterbahn mit 360°-Looping und 360°-Schraube ganz im Dunkeln – nichts für schwache Nerven!
  • Twilight Zone Tower of Terror: Mit dem Fahrstuhl im freien Fall nach unten – macht Spaß und ist gar nicht so gruselig, wie die Kids befürchtet haben.
  • Moteurs … Action! Stunt Show Spectacular: Papas Wunsch hat sich für alle mehr als ausgezahlt. Vor allem weil die einzelnen Tricks verraten werden, wie spektakuläre Situationen realisiert werden.

Das sind unsere Tipps für einen optimalen Besuch im Disneyland Paris:

Disneyland Paris Tipps

#1 Fastpass clever nutzen

Das ist wirklich eine feine und vor allem faire Angelegenheit: der Fastpass. Alle Besucher/-innen haben ohne Aufpreis die Möglichkeit, immer wieder einen Express-Ticket bei den beliebtesten Attraktionen zu lösen: Am Fastpass-Automaten direkt bei der jeweiligen Attraktion das Ticket scannen. Dann bekommt ihr einen Zeitraum, in dem ihr ohne langes Anstehen sofort bis fast ganz nach vorne durchgehen könnt.
Den Fastpass solltet ihr clever nutzen: Nach Einlösen des letzten Fastpass (oder längstens 2 Stunden) könnt ihr den nächsten Fastpass lösen. Wichtig: Bei einigen sehr beliebten Attraktionen sind die verfügbaren Fastpasses schnell vergeben. TIPP: Darum solltet z.B. für Big Thunder Mountain gleich in der Früh den ersten Fastpass lösen – und zwar noch bevor ihr euch bei irgendeiner Attraktion anstellt.

Es gibt auch noch eine zweite Möglichkeit, wie man etwas schneller reinkommt: Als Single-Rider werden einzelne Restplätze aufgefüllt. Ist aber als Familie wohl weniger geeignet bzw. hängt stark vom Alter und der Unabhängigkeit der Kinder ab.

#2 Disneyland Paris App nutzen

Die kostenlose App für das Disneyland Paris zeigt euch minutenaktuell die aktuellen Wartezeiten bei den verschiedenen Attraktionen. Das erspart euch Überraschungen und ermöglicht so manches “Warte-Schnäppchen”. Und bei den neuen Roaming-Tarifen innerhalb der EU bleibt es auch für Nicht-Franzosen ein Schnäppchen.

#3 Walt Disney Studios nicht links liegen lassen!

Fast alle rennen in den Disneyland Park und lassen die Walt Disney Studios im wahrsten Sinne des Wortes links liegen. Dabei verstecken sich dort auch jede Menge sehenswerte Attraktionen. Uns hat dort besonders gut gefallen: Rock’nRoller Coaster, die Stunt Show und der Twilight Zone Tower of Terror.

#4 Mit dem Zug anreisen

Die A4 ist von Paris bis zum Disneyland kostenfrei, erst wenige hundert Meter nach der Abfahrt ist die erste Maut-Station. Aber man blecht ganze 20 Euro für einen Tag parken. Und dann hat man noch einen nicht unbeachtlichen Fußmarsch vor sich (es gibt zwar immer wieder Rollbänder, aber die fahren nicht immer). Die SNCF-Station für den RER A ist hingegen fast direkt beim Eingang und kostet nicht die Welt (Zone 5).
Tipps für Öffi-Tickets für Familien in Paris siehe: Paris mit Kind: Kindertaugliche Ziele und Spartipps

Disneyland Paris: 10 Tipps für den perfekten Besuch, Geld sparen, was mitnehmen, was daheim lassen

Disneyland Paris: 10 Tipps für Familien, Spartipps, was mitnehmen, was daheim lassen

#5 Gepäck minimieren

Anders als in anderen Freizeitparks nimmt man das eigene Gepäck immer in alle Attraktionen mit – ja, auch in die Achterbahnen mit 360°-Looping. Daher sollte sich das Gepäck in Grenzen halten. Außerdem solltet ihr nicht unterschätzen, wie viele Kilometer ihr da an einem Tag zu Fuß zurücklegt. Man glaubt es kaum: bei uns waren es etwa 15 Kilometer! Und zwar nur an einem Tag!
Diese Dinge solltet ihr aber unbedingt einpacken:

#6 Brotzeit einpacken



Picknicken ist zwar offiziell verboten, aber so manche Anstehzeit lässt sich mit einem Brötchen oder Keksen versüßen.
Das mindert jammerige Kinderlaunen.

#7 Trinkbrunnen nutzen

Für die Versorgung mit Flüssigkeit müsst ihr aber nicht kistenweise Wasser mitschleppen. Es reichen zwei kleinere Trinkflaschen, wie diese hier. Überall in beiden Parks gibt es Trinkbrunnen, wo ihr die Wasserflaschen kostenlos wieder auffüllen könnt.

#8 Regenzeug einpacken

Eine gute Regenjacke und/oder ein kleiner, leichter Knirps kann Goldes wert sein! Bei beiden unseren Besuchstagen hat es zwischendurch mal geregnet. Auch wenn viele Attraktionen überdacht sind – anstellen muss man sich oft auch draußen.

#9 Für Kurzweil beim Anstehen sorgen

Man entwickelt zwar zunehmend mehr Stehvermögen, aber ein bisschen Ablenkung hat speziell bei den Kids noch nie geschadet. Ein Tablet oder Handy oder ein gutes Buch sorgen für weniger Wartezeitjammerei. Bei uns zumindest …

#10 Last but not least: Tickets vorab checken


Mehr davon?
Dann schau doch mal hier: Muttis Freizeitpark-Tipps

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Der Eintritt in das Disneyland Paris wurde uns im Rahmen einer Pressereise zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank für die Unterstützung!

Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Klingt so, als hättet ihr viel Spaß gehabt! Danke für die Tipps! Wollte bei meinem ersten Besuch in Florida auch zuerst nicht nach Disney World und war dann froh, dass ich es gemacht habe, denn es war wirklich toll gemacht, sehr unterhaltsam und cool und gar nicht unerträglich kitschig!

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