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Muttis neue Waffe gegen Gemüsemuffel

gemueseschneider_amazonMeine Kinder machen gewissenhaft einen Bogen um jedes noch so kleine Salatblatt, das sich zwecks Dekoration auf den Teller verirrt hat. Auch im Kindergarten lautet die “Bestellung” beim Mittagessen: “Für mich bitte keinen Salat!” Um Kinder trotzdem etwas Gemüse auf den Speiseplan zu zaubern, dazu gehört eine Portion mütterliche Kreativität. Mutti hat da ein paar Tipps auf Lager und einige Hilfsmittel in der Küche:



Zwischenruf in eigener Sache:

VERLOOOOOSUNG!


Mehr Paarzeit im Advent: Ein Adventskalender für Paare

Ganz ehrlich: an den Adventskalender für unsere Kinder denken wir meist frühzeitig und stecken viel Energie in die Herstellung und Befüllung. Unser Partner kommt dabei sicher zu kurz...
Wir probieren dieses Jahr eine Neuheit aus: Den Paarzeit Adventskalender! Nein - das ist kein Erotikkalender! 😜

Und das Beste daran: Ihr könnt so einen Adventskalender GEWINNEN!

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Dass Kinder einen Bogen um Grünzeug machen, ist evolutionär gesehen nicht ganz unklug – ja, rettete anno dazumal schon mal das eine oder andere Leben: Schließlich gibt es auch genügend giftiges Grünzeug – und da ist es besser diese Farbe unter Generalverdacht zu stellen.

Es ist also ansatzweise nachvollziehbar, warum Kinder bei der Signalfarbe Grün am Speiseteller die Nase rümpfen. Im Laufe der Zeit habe ich mir einige Tricks angeeignet, wie ich meine Kinder trotzdem zum Gemüse essen bringe:

Die einfachsten sind:

  • Pürierte Suppe: da hat selbst der gefinkeltste Nachwuchs-Sherlock Holmes keine Chance, die einzelnen Ingredienzien zu identifizieren. Und – schwupps! – landen Brokkoli, Sellerie & Co. ganz ohne meckern im kindlichen Magen.
  • Cremespinat: den hab ich als Kind geliebt, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Bei uns gilt: Während Blattspinat großzügig abgelehnt wird, geht Cremespinat runter wie Öl.

Mein absoluter Geheimtipp lautet:

  • Grüne Smoothies: da wird Grünzeug nebst leckerem Obst im Mixer gründlich püriert. Wenn ich dann noch lauthals rufe: “Igitt, der Smoothie ist heute wieder besonders grauslich – besser ihr trinkt nichts davon!” – dann kommen die Kinder schon gelaufen und wollen ihn unbedingt probieren. Umgekehrte Psychologie nennt man das, glaub ich. Oder einfach: “Mommy-Magic”. Funktioniert jedenfalls! Hier gibt’s Fakten und Vorteile sowie Material-, Rezept- und Buchempfehlungen zu den Smoothies.

Meine neueste Errungenschaft unterstützt mich hervorragend in meiner Mission:

Der Gemüseschneider

gemueseschneiderDas Auge isst schließlich mit – und das gilt nicht nur für Erwachsene. Wir haben diesen Zwiebel & Früchte & Gemüseschneider; der hier ist sehr ähnlich: 6tlg Gemüseschneider.
Freilich muss man da schon feste draufhauen, um hartes Gemüse klein zu kriegen – Karotten schneide ich z.B. in dünne Scheiben, ehe es in den Gemüseschneider kommt. Das Ergebnis ist aber die Mühe wert: wunderschöne, gleichgroße und vor allem klitzekleine Würfelchen bzw. Stifte erfreuen das Auge. Da wird auch die Minestrone zum Hingucker. Oder die selbstgemachte Nudelsauce sieht Oberklasse aus und schmeckt auch noch lecker (Rezept siehe unten).

Und freilich gibt es auch die etwas teurere, aber deutlich besser bewertete Variante: Genius 26170 Salat Chef JUNIOR Schneide-Set, 7-teilig

Muttis Rezept-Tipp: Selbstgemachte Pasta-Sauce

Diese Sauce ist mehr aus pragmatischer Resteverwertung entstanden, schmeckte aber allen Vieren – großen wie kleinen – so ausgesprochen gut, dass sie in unser Standard-Repertoire übernommen wurde. Man nehme:

  • 1 rote Zwiebel
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 1 Karotte
  • Überbleibsel aus dem Kühlschrank: Reste vom roten Pesto oder Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, italienische Kräuter

Das Gemüse wurde mit Hilfe des Gemüseschneiders in winzige Würfelchen geschnitten und in der Pfanne kurz angebraten – dauert ja nicht lang, denn die Stückchen sind sehr klein. Mit wenig Tomatenmark oder Pesto-Resten und den Gewürzen abschmecken. Die Pasta auf keinen Fall separat servieren (unser Kleiner würde da sofort zu “Nudeln pur” greifen), sondern gleich mischen und servieren. Etwas Käse drauf, Pasta basta!

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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Hallo Mutti!

    Tolles Ding. Sieht wirklich lecker aus.
    Unsere Große ist jetzt zwei. Noch gibt es das Gemüseproblem nicht. Aber sollte es irgendwann losgehen, werde ich mich an deinen Artikel erinnern und mir auch so einen Gemüseschnippel kaufen.

    Herzliche Grüße
    Manuela

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