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Bewegung: Plädoyer für eine gesunde Gesellschaft BUCH GEWINNEN

Bewegung: Plädoyer für eine gesunde Gesellschaft BUCH GEWINNEN

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, sich jeden Tag mindestens eine Stunde körperlich zu betätigen. Über 80 Prozent aller Jugendlichen weltweit schaffen das einer Studie zufolge jedoch nicht. Ein Grund soll die digitale Revolution sein. Zu diesem Ergebnis kommt die Weltgesundheitsorganisation WHO in einem Bericht, in dem sie erstmals den Bewegungsmangel von Jugendlichen weltweit untersucht hat. Dieses düstere Gesundheitsbild zeichnet auch Gernot Schweizer in seinem Buch „Bewegung! Plädoyer für eine gesunde Gesellschaft“, das gerade erschienen ist. Gesundheit beginnt schon von klein auf, sei es, dass man ein Baby nicht stundenlang in der Babyschale lässt oder, dass man größere Kinder zu mehr Bewegung motiviert. Ein Buch, das mit Eltern, der Politik und der Gesellschaft hart ins Gericht geht.

Die Widmung zu Beginn des Buches sagt schon Alles:

Für all jene Menschen, die bereit sind, Prävention vor Krankheit zu stellen.

Die Medizin wird immer fortschrittlicher – trotzdem werden die Menschen nicht gesünder. Die Hälfte stirbt an vermeidbaren Krankheiten und mehr als eine Million an den Folgen von Übergewicht und Fettsucht. Rückenprobleme und Haltungsschäden stehen auf der Tagesordnung. Gernot Schweizer fordert: “Bewegt euch endlich und tut präventiv etwas für eure Gesundheit, denn das werden weder die Medizin noch das restliche System für euch erledigen!” (Schweizer, 2019: 14)

Bewegung - Plädoyer für eine gesunde Gesellschaft

 

 

Der Grundstein für Haltungschäden wird leider oft bereits Stunden nach der Geburt gelegt, denn jegliche Bewegungseinschränkung schadet dem Kind. Schon die Allerkleinsten brauchen Bewegung!

Fehler, die schon an den Kleinsten begangen werden:

  • Stundenlange Lagerung in Wippen oder Babyschalen
  • Falsches Anheben vom Wickeltisch (der Kopf fällt nach hinten)
  • Beide Beine werden beim Wickeln angehoben (das belastet die Hüften)
  • An den Händen hochziehen um das Kind zum Laufen zu animieren
  • Steh- und Gehhilfen verwenden

Bewegung für frischgebackene Mütter

Leider wird das Thema Rückbildung immer noch sehr stiefmütterlich behandelt. Nur wenige Frauen besuchen einen Rückbildungskurs, in dem dann einmal wöchentlich für 30 Minuten trainiert wird. Laut Schweizer ist das viel zu wenig und nicht individuell abgestimmt. Viele Frauen haben deswegen ein Leben lang mit Inkontinenz, Gefäßproblemen, Organsenkungen und orthopädischen Erkrankungen zu kämpfen. Hier fordert der Autor auch mehr Initiative von den Vätern und zwar schon bevor das Kind dem Vater entgegen laufen kann.

 

“Bedenk-Zettel für die Mütter:

Inkontinenz und mangelnde Rückbildung gehören NICHT zum Kinderkriegen. Holen Sie sich Unterstützung!

Denk-Zettel für das System:

Mütter sind Heldinnen, und Heldinnen lässt man nicht allein. Passt die Betreuung nach der Geburt endlich an. Inkontinenz, Diastase und Co. sind beim Stand unserer Medizin eine Schande und inakzeptabel.



Väter sind Teil des neuen Lebens – hört auf, sie zu ignorieren, und investiert in Aufklärung und Schulung!

BEDENK-Zettel für die Väter:

Solange das System nichts anbietet, zieht die Eigenverantwortung. Es liegt an euch. Es ist NICHT  ‘ganz normal’, dass ihr erst etwas mit dem Baby anfangen könnt, wenn es auf euch reagiert!” (Schweizer, 2019:61-64)

 

VORBILD SEIN

Wir wissen es ja eigentlich und doch ignorieren wir diese wichtige Tatsache oft. Man kann den Kindern noch so Vieles sagen, im Endeffekt machen sie doch das, was sie bei uns sehen. Sitzen Mama und Papa nur vor dem Fernseher oder Smartphone anstatt auch regelmäßige Bewegung in den Alltag einzubauen, werden das die Kinder natürlich nachahmen und man kann ihnen dann eigentlich nicht böse sein. Nur wenig wird vererbt – der Großteil der Gesundheitsschäden entsteht durch falsches Vorleben.

“Achten Sie auf die Balance zwischen Bildschirm- und Draussen-Zeit, leben Sie Ihren Kindern vor, dass es auch eine Offline-Welt gibt.” (Schweizer, 2019: 101)

Bewegung in der Pubertät

Die Gruppe der 10-18-Jährigen hat es nicht einfach. Bewegung zu betreiben fällt noch schwerer als früher im digital “verseuchten” Kinderzimmer. Jugendliche werden kaum wo gerne gesehen. Am Kinderspielplatz haben sie nichts verloren, weil ihre Präsenz und Lautstärke die anderen Besucher stört. Wirklich coole Bewegungsräume gibt es kaum. Die Kinder sind nun keine Kinder mehr – die Mutter vereinbart keine Spieletreffs und in Eigenverantwortung verabreden sich nur die wenigsten Teenager zu Aktivitäten, die Bewegung beinhalten. Das Fitnessstudio wird meist nur besucht, weil man “schöner” werden will und auch der Vereinssport liegt nicht jedem Menschen.

“Teenager wollen sich darstellen, sie wollen an einem möglichst attraktiven Ort zeigen, was sie mit dem Skateboard und so weiter draufhaben. Wir haben aber so gut wie keine Jugendspielplätze mit entsprechendem Angebot für die Zielgruppe, wir haben keinen Platz für unsere Jugendlichen – bevor für unsere Heranwachsenden Geld in die Hand genommen wird, gibt es noch eher grünes Licht für eine weitere Hundewiese.” (Schweizer, 2019: 110)



 

Mehr Bewegung als Ausgleich zum Arbeitstag

Natürlich kann auch die Ausübung einer bestimmten beruflichen Tätigkeit zu gewissen Krankheitsbildern führen. Rückenschmerzen bei Büroangestellten sind bekannt und werden fälschlicherweise einfach so hingenommen. Aber auch in Berufen mit körperlich anstrengenden Tätigkeiten bleiben Abnutzungserscheinungen und Krankheiten nicht aus. Der Schlüssel ist auch hier die Bewegung, aber die RICHTIGE. Der Maurer braucht als Ausgleich zu seinem Arbeitsalltag sicher eine andere Sportart als der Top-Manager, der 12 Stunden pro Tag vor dem PC sitzt. Eines brauchen aber beide: Eine starke Muskulatur um den Körper bei der stundenlangen einseitigen Belastung zu stützen. Von übereilten Dauerläufen “ab und zu” nach der Arbeit sollte aber abgesehen werden. Ein untrainierter Körper kann durch fehlende Regelmäßigkeit der Bewegung und zu hohem Ehrgeiz bezüglich des Trainingspensums dadurch stark geschädigt werden.

 

Wie kann man also vorbeugen, dass die eigenen Kinder später nicht mit Haltungsschäden, Diabetes, und ähnlichem zu kämpfen haben?

  • Immer in Bewegung bleiben und zwar die ganze Familie
  • Vorbild sein
  • Die Kinder toben und spielen lassen.
  • Anreize für Bewegung schaffen (schon früh kann man Bewegungsspiele einbauen)
  • Bewegung kreativ gestalten (z.B. Spiele beim Wandern spielen, die Kinder die Natur erleben lassen)
  • Radfahren, Schifahren und Schwimmen ab ca. 4 Jahren
  • Ab ca. 5 Jahren kann ein Tanzkurs, ein Fußballverein oä. ins Auge gefasst werden.
  • Ab dem Schulalter können Sportarten wie Judo, Taekwondo, Hockey, Volleyball, Basketball, Reiten und Vieles mehr vielleicht ein Anreiz für mehr Bewegung sein.

“Bedenk-Zettel für die Eltern: Die Verantwortung für Gesundheit und Vitalität bis ins hohe Alter beginnt bei den Eltern – und nicht erst, wenn ihr Kind erste Symptome zeigt!” (Schweizer, 2019: 197)

 

Dieses Buch hat mich stark zum Nachdenken und Reflektieren gebracht. Sind wir ein gutes Vorbild? Haben wir von Anfang an viel falsch gemacht? Dürfen unsere Kinder zu oft vor dem Fernseher oder Tablet sitzen? Können wir mögliche Fehler jetzt noch ausbügeln? – Ich denke es ist nie zu spät manche Dinge zu verändern und mehr Bewegung im Alltag einzubauen. Unsere Kinder und unsere Zukunft müssen uns dieses Verlassen der Komfortzone wert sein.

 

Bewegung - Plädoyer für eine gesunde Gesellschaft

Über den Autor:

Gernot Schweizer ist Inhaber von Schweizer Therapie und Training, ressortübergreifender Koordinator der österreichischen Bundesregierung für Bewegung und Sport, Physiotherapeut und Trainer unter anderem von Marcel Hirscher. Er lebt und arbeitet im schönen Salzburg.

Gewinnt ein Exemplar des hochinteressanten Buches:

Bewegung! Plädoyer für eine gesunde Gesellschaft.

Für Euch selbst oder für Bekannte, die ein Kind erwarten. Dieses Buch wäre bereits in jedem Geburtsvorbereitungskurs toll um Fehler von Anfang an vermeiden zu können.

 

So könnt ihr mitmachen:

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Christine

Christine, chaotische Mama von 4 Kids berichtet hier als Co-Bloggerin vom Leben zwischen Babybrei und Vorpubertät! Der Social-Media Name "Die lauten Nachbarn" ist hier täglich Programm. Folgt uns gerne auch auf Instagram und Facebook!

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