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Autoimmunerkrankungen: Die richtige Ernährung hilft!

Autoimmunerkrankungen: Die richtige Ernährung hilft!

Nährstoffdichte ist das Zauberwort in der Ernährung bei Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto, M. Crohn, Rheuma und vielen anderen Erscheinungsformen. Was das bedeutet und Beispielrezepte findet ihr hier.


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Das Spektrum an Autoimmunerkrankungen ist breit. Fast jede Region des Körpers kann betroffen sein. Morbus Crohn, Rheuma, Multiple Sklerose , Typ-1-Diabetes, Glutenunverträglichkeit, kreisrunder Haarausfall und Schuppenflechte sind wohl die häufigsten und uns allen am geläufigsten Autoimmunerkrankungen.


Autoimmunerkrankungen: Die richtige Ernährung hilft


Die richtige Ernährung bei Autoimmunerkrankungen

Die meisten Betroffenen bekommen bald nach der Diagnose von ihrem behandelnden Arzt den Tipp von nun an penibel auf die Ernährung zu achten. Es gibt Lebensmittel, die definitiv schlecht für den Verlauf von Autoimmunerkrankungen sind und man sollte diese Produkte so schnell wie möglich von seinem Speiseplan streichen.


Was ist bei Autoimmunerkrankungen schlecht für den Körper?

Es gibt Lebensmittel, die entzündungsfördernd wirken und welche die entzündungshemmend wirken. Auf entzündungsfördernde Lebensmittel sollte man mit einer Autoimmunerkrankung großteils verzichten.


Entzündungsfördernde Lebensmittel

  • Gluten
  • Milchprodukte
  • Ungesunde Fette
  • Tierisches Eiweiß
  • Zucker
  • Alkohol
  • Koffein
  • Hefe
  • Fertigprodukte

Entzündungshemmende Lebensmittel

  • Salat
  • Gemüse
  • Gesunde Fette
  • Pflanzliches Eiweiß
  • Zuckerarmes Obst
  • Superfoods
  • Grüne Smoothies
  • Ingwer, Kurkuma
  • Vegane Ernährung
  • Sprossen, Keime
  • Wildkräuter

(Quelle für diese Aufzählung: www.marieluiseroemer.com)


Wie kann man den richtigen Ernährungsstil bei Autoimmunerkrankungen umsetzen?

Oft wird die Paleo-Methode als perfekte Ernährungsform für Betroffene empfohlen. Trotzdem sollte man im Falle einer Erkrankung auf spezielles Wissen bezüglich seiner Krankheit zurückgreifen. Es gibt Ernährungscoaches, die sich auf Autoimmunerkrankungen spezialisiert haben. Eine Beratung ist auf jeden Fall empfehlenswert.


Buchempfehlungen für Betroffene

Autoimmun Kochbuch
Das Autoimmun-Paleo-Kochbuch von Mickey Trescott

Dieses Buch ist perfekt geeignet um in eine Ernährungsform einzusteigen, die dem Körper im Falle einer Autoimmunerkrankung einfach gut tut. Oft kann einem die Medizin nicht mehr weiterhelfen und man muss sein Glück und seine Gesundheit selbst in die Hand nehmen. In diesem Buch gibt es viele Tipps für die Ernährungsumstellung und 112 tolle Rezepte zum Nachkochen.


Kochbuch Autoimmunerkrankungen
Das nährstoffdichte Autoimmun-Kochbuch von Mickey Trescott

In diesem Buch geht die – selbst betroffene – Autorin noch einen Schritt weiter als in ihrem Basiswerk (siehe oben). Schlechte Lebensmittel zu eliminieren ist der erste Schritt. Doch es ist nicht damit getan einfach bestimmte Lebensmittel zu streichen. Am erfolgreichsten ist man, wenn man diese durch spezielle andere Lebensmittel ersetzt. Die Zauberformel heißt „Nährstoffdichte Lebensmittel“ ersetzen entzündungsfördernde Lebensmittel.


Was sind nährstoffdichte Lebensmittel und wie helfen sie bei Autoimmunerkrankungen?

„Der Begriff Nährstoffdichte bezieht sich auf die Menge an Mikronährstoffen, die in einem Lebensmittel enthalten sind, im Bezug zu der Energie, die dieses Lebensmittel liefert. (…) Sie steht im Kontrast zur Energiedichte eines Lebensmittels. Schauen wir uns zum Beispiel Hähnchenbrust an, die häufig als Proteinquelle als Teil eines Salates verzehrt wird. Im Rahmen einer Mahlzeit erfüllt diese Wahl zwar die Proteinbedürfnisse, bietet aber kaum Vitamine und Mineralstoffe. Öffnet man eine Dose Sardinen und packt sie auf den gleichen Salat, sodass sie auf dem Teller den gleichen Platz einnehmen, liefern sie die gleiche Menge an Proteinen. Aber jetzt kommt´s: Die Sardinen sind nicht nur köstlich, sie liefern im Vergleich zur Hähnchenbrust auch die vierfache Menge des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitamin B12, 100% Vitamin D und Selen sowie beeindruckende 1,8mg Omega-3-Fettsäuren – alles Nährstoffe, an die wir über unsere Ernährung nur schwer kommen.“ (Trescott, 2020: 5-6)


Die Autorin zeigt in ihrem Buch anhand vieler Beispiele, wie wir unsere Ernährung mit nur kleinen Veränderungen sehr stark ins Positive wenden können.


Rezepte bei Autoimmunerkrankungen zum Ausprobieren

Natürlich gibt es in dem Buch auch sehr viele Rezepte und Anregungen für eine angepasste Ernährungsform. Zwei Rezepte darf ich hier verraten:


Magisches Chili
Magisches Chilibei Autoimmunerkrankungen

Zutaten für 6 Personen:

  • 1 EL festes Kochfett
  • 1 große Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen, sehr fein gehackt
  • 960ml Knochenbrühe
  • 2 Pastinaken, in 3cm große Stücke geschnitten
  • 3 Möhren, in 3cm große Stücke geschnitten
  • 1 große Rote Beete, geraspelt
  • 2 EL sehr fein gehackter frischer Oregano
  • 1 TL Zwiebelpulver, 1/2 TL Meersalz, 1/2 TL Knoblauchpulver, 1MSP Zimt
  • 900g Rinderhackfleisch von Tieren aus Weidenhaltung
  • Petersilienspitzen zum Garnieren

Zubereitung:

  1. Das Kochfett in einem Topf mit dickem Boden auf mittlerer Stufe zerlassen. Wenn das Fett geschmolzen und der Topf heiß ist, die Zwiebeln zufügen und unter Rühren etwa 7 Minuten sautieren, bis sie leicht bräunen. Den Knoblauch zufügen und eine weitere Minute aromatisch dünsten.
  2. Knochenbrühe, Pastinaken, Möhren, geraspelte Beete, Oregano, Zwiebelpulver, Salz, Knoblauchpulver und Zimt zum Kochen bringen, dann die Temperatur reduzieren und abgedeckt 20 Minuten sanft köcheln lassen. (Wenn ein schwaches Sieden auf niedrigster Stufe auf dem Herd nicht möglich ist, den Deckel einen Spalt öffnen.)
  3. Inzwischen das Hackfleisch in einer Bratpfanne auf mäßig hoher Stufe erhitzen. Unter Rühren etwa 10 Minuten braten und das Fleisch dabei in kleine Stücke herunterbrechen, bis es rundherum gebräunt ist und die anfangs herausgetretene Flüssigkeit wieder absorbiert wurde.
  4. Wenn das Gemüse gar ist, das gebräunte Hackfleisch untermischen und abgedeckt weitere 15 Minuten sanft köcheln lassen.
  5. Zum Servieren mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.

Puten-Speck-Pfanne mit Mangold
Puten-Speck-Pfanne mit Mangold bei Autoimmunerkrankungen

Zutaten für 4 Portionen:

  • 4 dicke Scheiben (ungepökelter) Speck
  • 1/2 Zwiebel, gehackt
  • 1 große Möhre, gehackt
  • 450 Putenhackfleisch
  • 1/2 TL Meersalz
  • 2 mittlere Zucchini, gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, sehr fein gehackt
  • 4 große Mangoldblätter, gehackt (inklusive Stängel)
  • 1 Bund Petersilie, gehackt
  • 1 1/2 EL frisch gepresster Zitronensaft

Zubereitung:


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  1. Eine Pfanne mit dickem Boden auf mittlerer Stufe erhitzen und die Speckscheiben hineinlegen. Unter gelegentlichem Wenden etwa 10 Minuten knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Das ausgelassene Fett in der Pfanne lassen.
  2. Zwiebeln und Möhren in die Pfanne geben und unter gelegentlichem Rühren 5 Minuten anbraten. Putenhackfleisch und Salz zufügen und das Fleisch mit dem Kochlöffel in kleine Stücke herunterbrechen. Unter gelegentlichem Rühren 5-7 Minuten sautieren, bis das Putenfleisch den Großteil der ausgetretenen Flüssigkeit wieder aufgesaugt hat.
  3. Die Temperatur auf niedrige Stufe reduzieren. Zucchini und Knoblauch zu den anderen Zutaten geben und unter Rühren 3 Minuten sautieren. Den Mangold untermischen und etwa 2 Minuten mit sautieren, bis die Blätter zart sind. Vom Herd nehmen.
  4. Den knusprig gebratenen Speck in kleine Stücke hacken und mit der Petersilie und dem Zitronensaft unter die Zutaten in der Pfanne mischen. Warm servieren.

Diese Bücher sind wirklich toll um den Einstieg in eine bewusste Ernährung zu schaffen, die bei Autoimmunerkrankungen helfen und lindern kann.


Hilfe bei Autoimmunerkrankungen


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Christine

Christine, chaotische Mama von 4 Kids berichtet hier als Co-Bloggerin vom Leben zwischen Babybrei und Vorpubertät! Der Social-Media Name "Die lauten Nachbarn" ist hier täglich Programm. Folgt uns gerne auch auf Instagram und Facebook!

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