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Kinder alleine zuhause: Tipps für Eltern

Kinder alleine zuhause: Tipps für Eltern

Oma und Opa sind nicht da, auch andere Babysitter sind nicht greifbar – aber Mama und Papa haben einen Termin auswärts?
Kann man – darf man?!? – Kinder alleine zuhause lassen? Und wenn ja, wie und ab welchem Alter?
Tipps zum Allein-bleiben und wie auch Nicht-Leser rasch Hilfe holen können:


Zwischenruf in eigener Sache:

Liebe Leute!
Willkommen am Familienblog "Muttis Nähkästchen"

Birgit und Christine von Muttis Nähkästchen

Für alle, die uns noch nicht kennen: Hier plaudern Birgit und Christine aus dem Nähkästchen und schreiben über das (Über-)Leben mit Kindern.

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Mittlerweile gelingt es schon immer besser und ich kann entspannter sein, wenn meine Kinder alleine zuhause sind. Aber lange Zeit saß ich in derartigen Ausnahmemomenten wie auf heißen Kohlen. Kommen die Kinder zurecht? Was wenn …? Was wenn …? Und oh Gott! Wann ist dieser Termin endlich zu Ende, damit ich daheim wieder nach dem Rechten sehen kann.

Jetzt sind meine Kinder keine Babys mehr – und brauchen folglich auch keinen Babysitter mehr. Sie sind schon „groß“ und meistens auch recht vernünftig. Und mit diesen Tipps hätte ich mich auch schon früher deutlich besser entspannen können:

Kinder alleine zuhause: Tipps für Eltern

Leseprobe aus dem Buch Am Ende meiner Nerven sind noch Kinder übrig: Weniger schimpfen, weniger Chaos und weniger Stress im Familienalltag:

Kinder allein zu Hause lassen

Weißt du, worüber man sich früher viel weniger Gedanken machte? Ein Schulkind allein zu Hause zu lassen. Für mich war es bereits mit Schuleintritt normal, dass ich nachmittags zunächst allein zu Hause war und dort die Zeit zubrachte, bis meine Eltern von der Arbeit heimkehrten.

Ich war auch mit fünf Jahren schon mit Freunden im Dorf spielen. Heute ist das vollkommen anders. Man macht sich Gedanken darüber, wann es vertretbar ist, den Sechsjährigen nur 15 Minuten allein zu lassen und hat Angst, dass etwas passieren könnte. Die Angst ist sicher auch berechtigt. Man liest viele schreckliche Nachrichten. Da ist es nur logisch, dass gerade in Zeiten des Internets und der vielen Informationen, die auf uns Eltern einprasseln, Verunsicherung herrscht. Dennoch ist es in meinen Augen falsch, den Kindern genau deshalb nichts mehr zuzutrauen oder gar nicht erst zu vertrauen.

Wenn du siehst, wie vernünftig dein Kind agiert und erkennst, dass das, was du sagst, von ihm verstanden wird, darfst du deinem Kind etwas zutrauen. Es ist gut und richtig, dann einen Knopf mehr in dem eng geknüpften Band zum Kind zu lösen und ihm zuzutrauen, dass es für kurze Zeit allein bleiben kann. Die Abstände kannst du darauffolgend fortlaufend verlängern.

Kind alleine daheim:
Tipps zum Alleinbleiben

  • Vorab mit dem Kind das Abschließen der Türen üben, sodass es sich selbst von innen einschließen kann. Das Kind erhält einen eigenen Schlüssel, damit es in Notfällen die Wohnung verlassen kann.
  • Telefon bereitlegen und ein Notrufheft für Nichtleser (falls das Kind noch nicht so gut lesen kann), alternativ Schnellwahltasten einrichten, oder per Wahlwiederholung die eigene Rufnummer hinterlegen
  • Genau absprechen, wann man wiederkommen wird und die Zeit veranschaulichen. Hier kann eine Eieruhr oder ein Wecker hilfreich sein.
  • Wenn etwas dazwischenkommen sollte, muss das Kind unbedingt telefonisch kontaktiert werden. Deshalb sollte es sich auf jeden Fall trauen, an das heimische Telefon zu gehen, und es sollte wissen, wie es funktioniert.
  • Dem Kind genau erklären, in welchen Fällen die Tür geöffnet werden darf und vor allem, für wen sie geöffnet werden darf.
  • Telefon, Uhr (oder Eieruhr), Notrufheft und Schlüssel sollten an einem festen Platz hinterlegt werden.

Notrufheft für Nichtleser

Ein Telefonbuch kennt so ziemlich jeder. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, Kindern, die noch nicht lesen können, ein Telefonbuch zu basteln, das sie verstehen. Dabei sollte das Kind jedoch in der Lage sein, Zahlen zu erkennen und diese ins Telefon einzugeben. Durch Fotos weiß das Kind genau, wem welche Nummer gehört und kann im Falle der Fälle den richtigen Kontakt wählen.

Tipp: Auf den letzten Seiten des Buches Am Ende meiner Nerven sind noch Kinder übrig: Weniger schimpfen, weniger Chaos und weniger Stress im Familienalltag findest du deine Vorlage für das persönliche Notfallheft deines Kindes. Es bietet auch für Nichtleser in Notsituationen auf einen Blick wichtige Informationen. Durch das Aufbringen eines Fotos weiß es sofort, welcher Kontakt anzuwählen ist. Wichtig ist, dass du deinem Kind zeigst, welche Tastenkombinationen zu tätigen sind, um einen Anruf auszulösen.

Kind alleine zuhausse:
Wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen?

Ich bin mir sicher, dass es wie bei vielen Entscheidungen im Leben ist: Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht. Es lässt sich auch kein Maßstab festlegen oder gar eine Regel erstellen. Du solltest es deshalb als persönliche Bauchgefühlentscheidung sehen. Sobald dein Kind den Wunsch äußert, einmal allein bleiben zu dürfen, ist es an der Zeit, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen. Ich kann dir den Rat geben, auf dein Gefühl zu vertrauen und eventuelle Ängste hintanzustellen. Sprich mit deinem Kind verantwortungsvoll und offen darüber, welche Absprachen dir wichtig sind. Genauso solltest du es aber auch akzeptieren, wenn dein Kind nicht allein bleiben möchte.

© humboldt Verlag, mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Ab welchem Alter waren eure Kinder erstmals alleine daheim?

Wie handhabt ihr das, wenn das Kind alleine zuhause bleibt? Wie geht es euch dabei? Habt ihr ein gutes Gefühl dabei, oder grummelt das schlechte Gewissen?
Bitte lasst uns teilhaben bei den Kommentaren. Danke!


Über das Buch:

Das und noch viele weitere Tipps findet ihr im Buch Am Ende meiner Nerven sind noch Kinder übrig: Weniger schimpfen, weniger Chaos und weniger Stress im Familienalltag meiner Blogger-Kollegin Sabrina Heinke.
Ihr Credo: Glückliche Kinder haben entspannte Mütter! Mama-Bloggerin Sabrina gibt praktische Tipps, wie der Alltag als Mutter unkomplizierter, entspannter und harmonischer laufen kann – auch in herausfordernden Momenten. Definitiv ein Buch für Mütter, die entspannt, aber nicht dogmatisch auf einen bestimmten Erziehungsstil festgebissen ihre Kinder begleiten wollen.


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Photo by Allen Taylor on Unsplash

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Birgit

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

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