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Kindesmissbrauch und Kindesentführung vorbeugen: 5 Verhaltensregeln

Das ist wohl DER Elternhorror schlechthin: (versuchte) Kindesentführung oder Kindesmissbrauch.
Wie schütze ich mein Kind? Wie kann ich vorbeugen?




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Präventive Gespräche mit dem Kind können helfen: Wie bereite ich mein Kind bestmöglich darauf vor, falls eine fremde Person – mit womöglich böser Absicht – mein Kind anspricht?

Diese fünf Verhaltensregeln, empfohlen von der Kriminalprävention der Polizei, sollten Eltern unbedingt mit ihren Kindern besprechen:

Kindesmissbrauch vorbeugen, Kindesentführung vorbeugen durch 5 Verhaltensregeln - Empfehlung der Polizei

Das Thema Kindesentführung ist gegenwärtig wieder in aller Munde. Kein Wunder: 10 Jahre ist es her, seit Natascha Kampusch erfolgreich ihrem Peiniger entkommen ist. Sie war 10 Jahre alt, als sie entführt wurde. Nach achtjähriger Gefangenschaft konnte sie fliehen. Jeder Mutter eines Kindes in diesem Alter stellt es wohl bei der bloßen Vorstellung die Haare auf …

Prävention: Diese fünf Verhaltensregeln, empfohlen von der Kriminalprävention der Polizei, senken die Wahrscheinlichkeit einer Kindesentführung oder von Kindesmissbrauch. Damit sind Kinder bestmöglich gewappnet, wenn sie von einem Fremden angesprochen werden:

Missbrauch & Kindesentführung vorbeugen

  1. Thema ansprechen:

    Wir sollten das Kind altersgerecht an das Thema heranführen – aber bitte Horrorszenarien vermeiden!
    Und nicht vergessen: Die fremde Person kann auch eine Frau sein!
    Auch können Mädchen wie Jungs gleichermaßen betroffen sein.

  2. Richtige Reaktion auf fremde Ansprache:

    Besonders effektiv ist, wenn Kinder laut und klar sprechen. Mögliche Sätze sind:
    „Lassen Sie mich in Ruhe!“
    „Gehen Sie weg!“
    „Fassen Sie mich nicht an!“
    Das schreckt potenzielle Täter(-innen) ab, weil durch diese Reaktion Passantinnen und Passanten aufmerksam werden.

  3. Wer ist ein Fremder für mich?

    Wir sollten unsere Kinder darüber aufklären, was wir unter einer fremden Person verstehen. Ein Täter versucht mit allen möglichen Tricks, das zu bekommen was er will. Beispiele sind: Süßigkeiten, Tierbabys, Zirkuskarten oder eben auch ein Unfall der Eltern. Für Kinder ist es schwer, solchen Behauptungen zu widerstehen. Wir sollten klarstellen, dass wir niemals einen Fremden schicken würden, um sie abzuholen.

  4. Gutes Geheimnis – schlechtes Geheimnis:

    Wir sollten unseren Kindern den Unterschied zwischen guten und schlechten Geheimnissen erklären. Täter bedrohen Kinder meist, dass etwas Schlimmes geschieht, wenn sie das „Geheimnis“ ausplaudern.
    Wie erkläre ich meinem Kind, was ein schlechtes Geheimnis ist? Vielleicht so: „Ein schlechtes Geheimnis ist etwas, das sich im Bauch schwer und unangenehm anfühlt. Ein solches Geheimnis sollte man unbedingt seinen Eltern, Lehrern oder der Polizei sagen.“

  5. Die Gruppe schützt!

    Kinder, die mit anderen Kindern unterwegs sind, werden wahrscheinlich eher nicht angesprochen. Darum: Wenn möglich gemeinsam und nicht alleine gehen.

Quelle: Österreichische Bundespolizei, Kriminalprävention

Fazit:

Als Eltern können wir einiges beitragen, um einer Kindesentführung oder Kindesmissbrauch vorzubeugen.
Das Kind sollte richtiges Verhalten einüben.

Aber bitte Horrorszenarien und Panik vermeiden – das könnte das Selbstbewusstsein und die Unbeschwertheit von Kindern enorm schwächen.
Gleichzeitig müssen wir einsehen: hundertprozentig verhindern werden wir so etwas wohl nie können …



Mutti plaudert seit 2009 aus dem Nähkästchen.
Schau mal, ob ich dir vielleicht auch bei einem anderen Problem helfen kann:



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3 Comments

  • Edeltraud Haischberger

    19. Juli 2016

    Hallo Mutti, ich hab mal gelesen, man sollte mit dem Kind ein Passwort vereinbaren.Wenn es angesprochen wird, soll es sofort fragen: „Was ist das Passwort?“ Und dann gleich davonlaufen!

    Reply
  • Sophie und Sebastian

    20. August 2016

    Hallo! Man darf sich´s gar nicht vorstellen….
    Sophie und Sebastian waren diesen Sommer in einem Selbstverteidigungscamp, wo auch genau solche Dinge angesprochen wurden. Vor allem konnten sie auch schreien (!) üben. Sophie hat dazu auch etwas gebloggt: https://sophieundsebastian.wordpress.com/2016/08/16/kinder-sagen-stop/

    Reply
  • Mandy

    16. April 2017

    Hallo an alle,
    was vielleicht im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch (besser ist der Begriff sexuelle Gewalt, weil das Wort Missbrauch einen Gebrauch impliziert) wichtig ist zu wissen ist, das es sich in den meisten Fällen nicht um „Fremde“ Täter handelt.
    Wir müssen Kinder auch dahingehend sensibilisieren, dass sie sich auch bei bekannten Personen zu nichts überreden lassen, was sich komisch anfühlt. Auch das sie nicht mit dem Nachbarn/in, dem Papa der Freundin, dem Hausmeister …. mitgehen sollen, wenn es nicht vorher klar vereinbart wurde. Für Kinder nachvollziehbar ist es, wenn man mit ihnen eine Liste erstellt, mit welchen Personen sie ohne extra zu fragen mitgehen dürfen. Alle anderen die nicht auf dieser Liste stehen, haben nicht die Erlaubnis sie mitzunehmen.
    Beste Grüße
    Mandy Sozialpädagogin

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