Manchen PädagogInnen mag es die Haare aufstellen, aber in unserer Familie gibt es die gelbe und die rote Karte. Und das geht so:
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Voraussichtliche Lesedauer: 8 Minuten
Unser großes Kind (ca. drei Jahre) begann sich für Fußball zu interessieren – speziell der Schiedsrichter war für ihn sehr faszinierend. Wir mussten alles erklären: wenn der Schiedsrichter abpfiff, warum er die Spieler ermahnte und wofür es die gelbe oder gar die rote Karte gab.
Manchmal zogen wir bei unseren Erklärungen auch Parallelen zu unseren „Familienregeln“. Fouls passieren ja schließlich nicht nur am Spielfeld! Treten, zwicken, hauen, beißen usw. sind auch in der Familie nicht gern gesehen.
Und weil das System so klar war und dem Kind einleuchtete, führten wir die gelbe und die rote Karte auch bei uns ein: Bei groben Verstößen gibt’s
- erst eine Ermahnung,
- dann die „gelbe Karte“ und –
- wenn das alles nichts hilft: die rote Karte.
Die Konsequenzen sind wie beim Fußball: Wer die rote Karte bekommt, darf nicht mehr mitspielen und muss das Spielfeld verlassen – in unserem Fall folgt dann die Auszeit im Kinderzimmer. Meist genügt aber schon die „Androhung“ der roten Karte.
Nachtrag: Pädagogisch wertvoll!
Eine Entwicklungspsychologin hat mir versichert, dass es bei dieser Methode niemandem die Haare aufstellt! Sie ist pädagogisch wertvoll!
Vorteil:
Die gelbe Karte ist ein sehr klares Signal, dass das Kind (resp. der Fußballspieler oder die Fußballspielerin) über die Stränge geschlagen hat und Grenzen verletzt hat.
Gleichzeitig gibt dieses abgestufte System Zeit zum Nachdenken – mit einer gelben Karte passiert ja noch nichts. Somit ist Gelbe Karte – Rote Karte eine gute Möglichkeit, um ein Kind nicht mit vorschnellen Konsequenzen zu überraschen.
Nachtrag 2015: Unsere Kinder haben schon einige gelbe Karten „kassiert“ – aber die rote Karte war ihnen meistens dann doch zu heiß. Mutter, was willst du mehr??
Anfangs haben wir uns tatsächlich eine gelbe und eine rote Karte gebastelt. Mit der Zeit hat es dann aber völlig ausgereicht, die Karte mündlich zu erwähnen.
Hier entlang: Muttis Eltern-Tipps
Foto: Markus Dallarosa, Wikimedia Commons
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muttis
18 Dez. 2009Hab übrigens die Versicherung einer Entwicklungspsychologin erhalten: Bei dieser Methode stellt es niemandem die Haare auf! Sie ist pädagogisch wertvoll. Jawohl.
Pingback: Eins, zwei, drei! « Muttis Nähkästchen
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