2 Jungen in einer Röhre

Typisch Jungs: 12 Fakten über das Leben mit Sohn

Gratulation, es wird ein Junge!




Ich unterbreche nur ungern, aber ich dachte, das solltet ihr wissen:
Der kleine Floh PSSST!
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Glück gehabt! So die Reaktion der meisten Männer.
Ein Junge? Wie konnte das bloß passieren? Das war meine Reaktion.

12 Fakten – Vor- und Nachteiliges und auch ganz Neutrales – über das Erziehen und Begleiten von Jungs, mit denen man sich schon in der Schwangerschaft anfreunden sollte – sobald eben der Gynäkologe den oben genannten Satz ausspricht.

Ein Mädchen zu erziehen ist leicht (zumindest stell‘ ich mir das als leidgeplagte Jungs-Mama so vor*) – man muss sich nur an die eigene Kindheit erinnern. Da ich persönlich aber nichtmal mit einem Bruder (sondern einer Schwester) aufgewachsen bin und in unserem Haushalt nun die Henne im Korb bin (sogar die Katzen sind Jungs!), haben mich manche Dinge rund um die Begleitung von Söhnen doch sehr überrascht:

  1. In meinem Bauch ein Junge?

    Auch wenn ich eine gebildete Frau bin, die über den Sachverhalt zwischen Männern und Frauen durchaus aufgeklärt ist, so hat mich die Vorstellung, einen Jungen im Bauch zu tragen, anfangs verstört. Wie um Himmels Willen sollte in meinem 100%-ig weiblichen Körper etwas Männliches heranwachsen können? Sicher, manche würden sagen: Schau dich um! Was meinst du, wie das sonst funktioniert?!? Ich weiß nicht, ob das wer nachempfinden kann, aber für mich war es anfangs trotzdem höchst gewöhnungsbedürftig.

  2. Puppen?
    Nein, danke.

    Auch wenn Mutter es noch so gut meint und das Kind mit gender-neutralem Spielzeug ausstattet – meine Jungs haben Puppen keines Blickes gewürdigt. Der Puppen-Buggy wurde allerhöchstens zum Transport von Steinen zweckentfremdet. Auch Oma (die mit den zwei Töchtern) hat’s probiert – keine Chance!
    Sachen mit Rädern – Autos, Züge, Bagger, aber auch Flugzeuge – hingegen beschäftigen jeden Jungen über Stunden hinweg. Daher werden Ausflüge zum Zwecke der Besichtigung von Baustellen und das Bewundern von Fahrzeugen bald zum täglichen Highlight oberster Güte.

  3. Klamotten-Kauf ist leicht!
    Und billig.

    Wenn ich durch Kataloge blättere, dann bin ich meist heilfroh, eine Jungs-Mama zu sein. Ausschlaggebend sind da nicht nur die Geschichten von Mädels-Mütter, deren Sprösslinge meist äußerst wählerisch bei der morgendlichen Kleiderwahl sind und sich obendrein auch noch mehrmals täglich umziehen. Nein, auch ich selbst würde wohl bei den süßen Kleidchen, Röckchen, Jäckchen usw. schwach werden.
    Hachz!
    Jungs hingegen sind easy: Hose, Shirt, Socken, fertig. Es gibt quasi keine „Outfits“, alles passt zusammen – zumindest sind viele Jungs in Sachen Auswahl und Kombination völlig unprätentiös.
    Bis auf eines: rosa darf’s auf keinen Fall sein!
    Und da sind wir gleich beim nächsten Thema:

  4. Alles außer rosa!

    Es soll ja durchaus Jungs geben, die auf rosa oder lila stehen – oder diese Farben zumindest tolerieren.
    Meine Jungs gehören nicht dazu.
    Rosa ist bei uns ein absolutes No-Go.
    Eng verwandt mit diesem Thema ist auch das folgende:
    Weiterlesen:

Freilich sind nicht alle Jungen gleich

Selbst meine beiden Söhne – aus demselben „Gen-Pool“ entsprungen – sind doch sehr unterschiedlich. Diese Auflistung ist ein Versuch einer „humorvollen Zusammenfassung“, die sich natürlich diverser Klischees bedient. Aber was Wahres ist dran!

* Aufruf an Mädels-Mamas: Vielleicht mag ja eine andere Blogger-Mama ein Pendant zu diesem Artikel schreiben und mit ein paar Fakten zu Mädchen aufwarten. Verlinken nicht vergessen, damit alle was davon haben!

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Foto: amyelizabethquinn, Pixabay



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17 Comments

  • gedankenweber

    23. Januar 2014

    „Alles außer rosa!“

    Ich glaube das ist ein Versuch der Abgrenzung. Mädchenhaft zu sein gilt bei Jungs als weniger schick.

    Das dürfte auch das Problem bei Lillifee und Konsorten sein. Diese Produkte werden eindeutig mit der Zielgruppe Mädchen vermarktet, das merkt auch ein Junge.

    Als Farbe gefällt mir Pink und auch eine große Palette and Rosa und Lila-Tönen. Mir wurde aber auch als erwachsenem Mann davon abgeraten, Pink zu tragen (Rat einer Kollegin). Es gibt da gewissen sozialen Druck, dem man sich nicht immer entziehen kann.

    „Jungs sind Minimalisten“

    Das macht später einen guten Techniker oder Ingenieur aus – mit minimalen Mitteln (schnell, preiswert, oder mit begrenzten Resourcen) ein passables Ergebnis zu erreichen. Alles mehr macht nur die Produktion und das Produkt teurer, schwieriger, langwieriger. Das ist also nicht per se eine schlechte Eigenschaft.

    Reply
    • snettchen

      27. Januar 2014

      Deine Antwort auf das Thema „Minimalismus“ finde ausgesprochen gut, auf den Punkt gebracht! Danke!

      Reply
  • Doris

    23. Januar 2014

    Haha! Genau so ist es!

    Reply
  • fjoer

    23. Januar 2014

    Hah! Ich glaube diese Fakten treffen auch noch auf 30 Jährige Jungs zu… 😉

    Reply
  • gedankenweber

    24. Januar 2014

    „In meinem Bauch ein Junge?
    Auch wenn ich eine gebildete Frau bin, die über den Sachverhalt zwischen Männern und Frauen durchaus aufgeklärt ist, so hat mich die Vorstellung, einen Jungen im Bauch zu tragen, anfangs verstört. Wie um Himmels Willen sollte in meinem 100%-ig weiblichen Körper etwas Männliches heranwachsen können?“

    Auf die Gefahr hin, Sie noch mal zu verstören: Nach einer Schwangerschaft mit einem Jungen verbleiben im Körper Zellen mit männlichen Erbgut (XY-Chromosomen), die vom Fötus stammen. Diese Zellen können viele Jahre überleben, und sich in verschiedenen Geweben ansiedeln:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mikrochim%C3%A4rismus

    U.a. wurden solche Zellen sogar im Gehirn Nachgewiesen, das normalerweise vom Körper extra geschützt wird, aber dafür konnte ich auf die Schnelle keine Quelle Online finden.

    „In den 1990er Jahren und bei neueren Forschungen wurden dann auch fremde Zellen bei erwachsenen Menschen bzw. bei Müttern Jahre nach der Schwangerschaft nachgewiesen.“

    D.h. auch andersherum, der Junge hat weibliche Zellen in sich, die von der Mutter stammen.

    „Reinerbig“ sind vermutlich nur Mädchen/Frauen bis zur ersten Schwangerschaft mit einem Jungen. Alle Männer tragen von der Geburt an weibliche Zellen (der Mutter) in sich.

    Reply
    • Muttis Nähkästchen

      24. Januar 2014

      Himmel, A… und Zwirn! Daher kommen also die Barthaare, die regelmäßig der Pinzette zum Opfer fallen und doch ebenso zuverlässig wiederkehren … #wiederwasgelernt

      Reply
  • reet

    26. Januar 2014

    Tja, Nummer 3 ist nicht immer und überall so. Hier ist es so gut wie unmöglich, ein Paar nett aussehende Jeans für Jungen zu finden und schöne schwarze Schuhe für Festtage kosten ein Vermögen. Dann ist es schon praktisch, drei Jungs nacheinander zu haben, wenn etwas zu klein wird, landet es einfach in der Schublade des Jüngeren.
    Nummer 6 und Nummer 11 sind bei uns einfach verboten. Wenn einer seinem Penis zu viel Aufmerksamkeit schenkt, frage ich nach Zehen oder Nasenlöcher – ob die auch so interessant sind und falls nicht, vielleicht wäre es endlich Zeit für Gleichberechtigung unter Körperteile. Nach Peng kommt bei uns immer sofort die Ecke zum Nachdenken, aber Schwerte und Schiessbögen sind immer erlaubt.
    Eine Freundin hat mir Mal gesagt, dass das Schwierigste in der Erziehung von kleinen Jungs ist, sie so lange am Leben zu halten, bis sie selbst aufhören, immer ihr Leben zu riskieren. Wie lange das sein wird, weiss ich nicht, hoffentlich heiraten sie früh und dann kann die Schwiegertochter diese Aufgabe übernehmen. 🙂

    Reply
    • Muttis Nähkästchen

      26. Januar 2014

      Das mit der Gleichberechtigung der Körperteile gefällt mir! Muss ich mir merken – und bei passender Gelegenheit als Trumpf ziehen. Danke!

      Reply
  • gedankenweber

    26. Januar 2014

    „Eine Freundin hat mir Mal gesagt, dass das Schwierigste in der Erziehung von kleinen Jungs ist, sie so lange am Leben zu halten, bis sie selbst aufhören, immer ihr Leben zu riskieren.“

    Oh, Jungs sind zäh. Mein Bruder und ich haben beide erfolgreich das Erwachsenalter erreicht, trotz zahlreicher Abenteur und Blessuren in der Jugend. Und meine Klassenkameraden auch.

    Ich habe eher den Verdacht, die erste echte (Lebens-) Gefahr kommt mit dem Besitz von Auto- oder Motorradführerschein.

    Reply
  • Anna

    20. Februar 2014

    Hm, also mein Exemplar scheint wohl mal schwul zu werden ;). Er steht auf rosa, Feen, Prinzessinnenkleider und Röcke, ist äußerst gesprächig und berichtet detailliert von Kiga und Co., spielt mit Puppen und auch gern selbst Baby. Er ist auch sehr perfektionistisch und gar kein Minimalist. Allerdings liebt er auch sein bestes Stück, ist unkompliziert bei der Kleidung (bis auf die Röcke) mag Baustellen und Fahrzeuge und Peng peng und wird gern mal körperlich.

    Reply
    • Muttis Nähkästchen

      20. Februar 2014

      Das mit der Farbe Rosa kommt schon noch – wart ab bis der Testosteron-Gruppendruck zuschlägt. Kommt spätestens in der Schule, da wollen sie sich deutlich abgrenzen.

      Reply
    • Annie

      10. Juli 2014

      Hallo Anna,
      grins… ich hab den Artikel oben gelesen und meinen Sohn auch nicht drin erkannt… mein Sohn ist eher auch der schmusige Typ und liebt es Baby zu spielen 🙂 Es muss auch solche lieben “Männer” geben.
      Ich bin froh das er so ist und eben nicht so en Raufie…

      Reply
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  • Winfried Wengenroth

    20. Juli 2015

    Hallo Anna,

    ich glaube bei Punkt 12 „Jungs erziehen wird immer leichter“ muss dich leider ein wenig der Hoffnung berauben, denn wie heißt es immer so schön – Kleine Kinder kleine Probleme, große Kinder große Probleme :).

    Reply
  • missy12

    4. April 2017

    Hihi ich habe auch zwei Söhne und kann viel unterschreiben. Mittlerweile hat ein Einhorn und Lillifee hier Einzug gehalten und ich bin heilfroh, dass dafür die Feuerwehr mal ruhig ist.

    Dafür bin ich tatsächlich die unangefochtene Nummer eins und werde abgöttisch geliebt. Und schiele trotzdem auf die unkomplizierten Mädels im Umkreis 😂😂😂

    Reply
  • Nina

    23. April 2017

    In meinem näheren Umfeld kann ich nur zickige, launische, schreiende Kleinkind-Mädchen wahrnehmen.
    Die Jungs erscheinen mir insgesamt viel ausgeglichener!
    Wenn ich schon sehe, wie kleine Mädchen rausgeputzt werden und die Muttis die Kindergärtnerinnen anpflaumen, wenn die Prinzessin sich draußen schmutzig gemacht hat!
    Alles hausgemachte Probleme!
    Wie die Mutti, so die Tochter.

    Reply

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