Ablenkungen, Kinder, To-do-Listen und trotzdem sollst du fokussiert arbeiten? Klingt unrealistisch. Ist es aber nicht. Mit den richtigen Stellschrauben wird dein Homeoffice zum echten Produktivitäts-Booster.
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Inhaltsverzeichnis
- Homeoffice als Working Mom: Mehr als nur ein Kompromiss
- Der richtige Arbeitsplatz als Grundlage
- Ergonomie und Arbeitsumgebung bewusst gestalten
- Fokus und Konzentration im Alltag stärken
- Struktur gibt dir Halt im Homeoffice
- Starte bewusst und bleib in deiner Energie
- Klare Grenzen nach der Arbeit
- Fazit: Dein Homeoffice darf sich an dich anpassen

Homeoffice als Working Mom: Mehr als nur ein Kompromiss
Zu Hause fühlt es sich anders an, wenn es auch dein Büro sein muss, oder? Der Kühlschrank ist ein paar Schritte entfernt, Benachrichtigungen poppen auf und das Sofa sieht immer einladender aus als der Bildschirm.
Und trotzdem sprechen viele Gründe für das Arbeiten von zu Hause. Du sparst dir den Arbeitsweg, gewinnst wertvolle Zeit im Alltag und bleibst flexibler, wenn Familie und Job gleichzeitig Aufmerksamkeit brauchen. Gerade bei steigenden Spritpreisen ist das Homeoffice auch finanziell ein echter Vorteil. Dazu kommt, dass du deinen Tag freier gestalten kannst und oft konzentrierter arbeitest als im Büro.
Gleichzeitig bleibt es eine Herausforderung. Homeoffice und Kinder im Homeschooling bzw. ohne Betreuungsmöglichkeit sind an sich nicht vereinbar. Trotzdem müssen viele Eltern genau diesen Spagat schaffen.
Dabei ist wichtig, sich eines bewusst zu machen: Niemand kann gleichzeitig beste:r Mitarbeiter:in sein und gleichzeitig den Kindern die beste Betreuung, Versorgung und Beschäftigung bieten. Umso wichtiger ist es, deinen Arbeitstag so zu gestalten, dass er dich unterstützt.
Der richtige Arbeitsplatz als Grundlage
Wenn du deinen Arbeitsplatz aufräumst und komfortabel gestaltest, wirst du dich besser fühlen und den ganzen Tag über mehr Energie haben. Einen geeigneten Arbeitsplatz im Raum zu finden ist gar nicht leicht. Wohnzimmer oder Schlafzimmer mussten oft spontan als Büro herhalten. Trotzdem lohnt es sich, bewusst einen festen Platz einzurichten.
Eine gute Möglichkeit, zu Hause Arbeit und Freizeit voneinander zu trennen ist, einen Ort nur für die Arbeit auszuwählen und diesen auch nur dafür zu nutzen. Die gemütliche Ecke im Wohnzimmer oder sogar im Schlafzimmer ist viel besser, als direkt nach dem Kochen am Küchentisch zu arbeiten. Wenn dein Verstand weiß, dass dieser Ort für die Arbeit bestimmt ist, fällt es dir viel leichter, dich auf das zu konzentrieren, was du tun musst, ohne dich ablenken zu lassen.
Der Arbeitsraum sollte idealerweise ein Fenster mit Sicht nach außen haben, damit Tageslicht hereinkommt. Vorhänge oder Jalousien helfen gegen direkte Sonneneinstrahlung, und der Bildschirm sollte möglichst im rechten Winkel zu den Fenstern stehen, um Blendungen zu vermeiden.
Halte es einfach. Wenn zu viel Zeug herumliegt, ist es schwer, klar zu denken. Versuche, den Ort, an dem du den größten Teil deines Tages verbringst, aufgeräumt zu halten und dort nur das zu haben, was du wirklich brauchst. Das ist wahrscheinlich nicht viel, wie zum Beispiel deinen Laptop und extra Bildschirme. Leg dein Handy weg, du brauchst es wirklich nicht, wenn du deinen Job am Computer erledigst.
Ergonomie und Arbeitsumgebung bewusst gestalten
Wenn sich dein Körper unwohl fühlt, nimmt das auch dein Geist wahr. Achte darauf, dass Schreibtisch und Stuhl gut zu dir passen, denn das hilft, fokussiert zu bleiben und sich besser zu fühlen. Viele Menschen, die remote arbeiten, stellen fest, dass einfache Veränderungen wie die Nutzung von höhenverstellbaren Stehschreibtischen oder die bewusste Umgestaltung des Arbeitsplatzes einen echten Unterschied machen können.
Auch kleine Anpassungen wirken. Deinen Bildschirm anheben, die Sitzposition verändern oder improvisierte Lösungen finden kann bereits viel verbessern. Ein bewährter Mom Hack ist es, den Laptop mit LEGO Duplo-Steinen aufzubocken. So erreichst du schnell eine ergonomisch bessere Höhe. In Kombination mit einer externen Tastatur kannst du deinen Arbeitsplatz deutlich rückenschonender gestalten.
Siehe dazu Mom Hack Nummer 3 hier: 7 Mom Hacks für besseres Arbeiten im Homeoffice
Ganz wichtig ist auch das Setting drumherum, denn wer arbeitet schon gerne mitten im Chaos. Eine Grünpflanze kann bereits viel bewirken und auch Düfte spielen eine Rolle. Mit ätherischen Ölen lässt sich ein konzentrationsförderndes Klima schaffen. Eine Möglichkeit sind natürliche Öle. Sie wirken stimmungsaufhellend, harmonisierend und gleichzeitig anregend und können die Raumluft erfrischen. Siehe dazu Mom Hack Nummer 2 hier: 7 Mom Hacks für besseres Arbeiten im Homeoffice
Fokus und Konzentration im Alltag stärken
Wenn du von zu Hause aus arbeitest, ist der härteste Teil oft nicht die Arbeit selbst, sondern die Dinge, die einen ablenken. Du wirst aber immer besser darin, dich zu konzentrieren, wenn du die richtigen Gewohnheiten entwickelst und deinen Arbeitsplatz entsprechend einrichtest.
Der Geräuschpegel spielt dabei ebenfalls eine Rolle. Auch wenn völlige Ruhe mit Kindern unrealistisch ist, helfen klare Signale. Ein einfacher Mom Hack ist ein „Bitte nicht stören“-Plakat an der Tür während wichtiger Termine. Wichtig ist, es gezielt einzusetzen, damit es nicht zur Gewohnheit wird.
Siehe dazu Mom Hack Nummer 5 hier: 7 Mom Hacks für besseres Arbeiten im Homeoffice
Struktur gibt dir Halt im Homeoffice
Anstatt zu versuchen, stundenlang ohne Unterbrechung konzentriert zu arbeiten, solltest du deinen Tag in kürzere Arbeitsphasen unterteilen. Stelle einen Timer ein, widme dich einer Aufgabe und mache eine richtige Pause, wenn der Timer klingelt. Dein Gehirn arbeitet besser, wenn du einen Plan hast, anstatt dich einfach nur zur Konzentration zu zwingen.
Auch klassische Routinen aus dem Büro helfen. Feste Abläufe, klare Zeiten und bewusste Pausen geben dir Orientierung. Ein praktischer Tipp ist, deine Pausen in den Kalender einzutragen, damit du Erinnerungen bekommst und sie auch für andere sichtbar sind.
Eine Routine kann dir helfen, mehr zu schaffen. Denn ohne eine ist es einfacher, den Tag damit zu verbringen, nur auf das zu reagieren, was gerade anfällt. Auch im Homeoffice sind solche Strukturen wichtig, weil sie dir Klarheit, Verlässlichkeit und Orientierung im Alltag geben.
Starte bewusst und bleib in deiner Energie
Man sagt oft, der frühe Vogel fängt den Wurm. Du kannst das nicht nur auf die Arbeit anwenden, sondern auch darauf, deinen Tag ruhig und ohne Hektik zu starten. Versuche einmal, eine entspannte Morgenroutine zu entwickeln, die dir gefällt, zum Beispiel deinen Kaffee zu kochen, ohne dabei auf dein Handy zu schauen.
Vergiss dabei nicht die Pausen. Mache regelmäßig Pausen vom Computer, auch wenn es nur fünf Minuten sind. Gehe kurz spazieren, mache ein paar Dehnübungen oder stehe einfach auf und bewege dich ein wenig. Diese Pausen tun deinem Körper und Geist gut und wenn du zurückkommst, wirst du dich wahrscheinlich klarer im Kopf und fitter fühlen.
Klare Grenzen nach der Arbeit
Klare Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben sind im Homeoffice besonders wichtig, denn sonst fließt alles ineinander und du hast das Gefühl, nie fertig zu werden. Darum gilt, nach der Arbeit bewusst abzuschalten, den Arbeitsplatz zu verlassen und dich anderen Dingen zu widmen.
Und ganz wichtig ist auch, nicht ständig erreichbar zu sein. Auch kurze Unterbrechungen wirken sich negativ auf deine Erholung und Leistungsfähigkeit aus.
Fazit: Dein Homeoffice darf sich an dich anpassen
Homeoffice ist kein perfektes System. Gerade als Working Mom bleibt es eine Herausforderung. Aber mit einem durchdachten Arbeitsplatz, kleinen praktischen Hacks und klaren Routinen kannst du deinen Alltag deutlich strukturierter, produktiver und angenehmer gestalten.
Es geht nicht darum, alles unter Kontrolle zu haben. Es geht darum, einen Weg zu finden, der für dich funktioniert.
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