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Schwangerschaft: Woran sich Kinder noch erinnern können

Schwangerschaft: Woran sich Kinder noch erinnern können

Könnt ihr euch noch an die Zeit im Bauch eurer Mutter erinnern?
Oder an eure Geburt? Nein?

Kinder können das.
Immer wieder lassen mich meine Kinder mit verblüffenden Aussagen zur Zeit im Bauch staunen:


Zwischenruf in eigener Sache:

Liebe Leute!
Willkommen am Familienblog "Muttis Nähkästchen"

Birgit und Christine von Muttis Nähkästchen

Für alle, die uns noch nicht kennen: Hier plaudern Birgit und Christine aus dem Nähkästchen und schreiben über das (Über-)Leben mit Kindern.

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Voraussichtliche Lesedauer: 11 Minuten

Ich habe mich schon einmal gefragt: Fehlende Kindheitserinnerungen – wann setzt das Vergessen ein? Laut Psychologen-Meinung könnte das noch nicht voll einsatzfähige Langzeitgedächtnis verantwortlichen sein. Auch die Sprachfähigkeit spielt eine Rolle: Über etwas zu sprechen, hilft beim Verankern von Erinnerungen. Aber woran erinnern sich Kinder? Können sich Kinder an die Bauch-Zeit erinnern? An die Zeit vor der Geburt?



Bauchzeit: An welche Details sich Kinder Jahre später noch erinnern können


Woran sich meine Kinder noch erinnern

Mein Kind kann sich erstaunlich gut an die Schwangerschaft erinnern. Wir haben anlässlich des achten Geburtstags meines Sohnes über seine Geburt gesprochen – und dass der Geburtstermin eigentlich schon viel früher gewesen wäre. Darauf lieferte mir der junge Herr eine altkluge Erklärung:

„Ich wollte noch nicht aus dem Bauch raus, weil es dort so angenehm warm und kuschelig war.“

Anschließend hat er sich erkundigt, ob er nach der Geburt viel geweint hätte. Als ich das bejahte, meinte er ganz selbstverständlich:

„Das dachte ich mir schon. Draußen war nämlich dann alles so hell und kratzig.“

Auch der Große hat uns im Alter von etwa 3 Jahren mit folgendem Zitat sprachlos gemacht. Wir waren mit dem Auto unterwegs und fuhren gerade durch einen Tunnel:

„Ich mag Tunnel! Das ist so wie damals bei dir im Bauch. Nur hatte ich damals ein Seil in der Hand.“


Wahrheit oder Einbildung?

Erinnert sich mein Kind wirklich an die Zeit im Bauch?
Oder ist es Einbildung?
Mit dieser Frage setzte sich in den vergangenen Jahrzehnten auch die Forschung intensiv auseinander. Dabei wurde nachgewiesen, dass viele gängige Meinungen über Babys falsch sind. Ihre Fähigkeiten wurden eindeutig unterschätzt. Heute wissen wir, dass der Geschmackssinn etwa 14 Wochen nach der Befruchtung seine Funktion aufnimmt, das Gehör nach etwa 20 Wochen. Schon mit fünf bis sechs Wochen funktioniert der Tastsinn beim Embryo. Auch ein Lernen vor der Geburt konnte in verschiedenen Studien nachgewiesen werden.

Ein empfehlenswertes Buch für (werdende) Mütter (und Väter):
Woran Babys sich erinnern: Über die Anfänge unseres Bewusstseins im Mutterleib
Der Autor David Chamberlain meint, dass Kinder zwischen zwei und drei Jahren immer wieder mit eindeutigen Erinnerungen an ihre eigene Geburt überraschen. Meist werden die Kinder durch ein Gefühl, ein Erlebnis oder eine Assoziation angeregt. Bisher wurden sie jedoch noch zu wenig ernst genommen.

Und was sagen eure Kinder?

Kennt ihr das auch?
Haben eure Kinder auch mit Aussagen zur Geburt oder zur Zeit im Mutterleib überrascht?

Wenn nicht, dann fragt doch mal nach!


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Birgit

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Um so schlimmer, was vielen Frauen und Kindern von unserem angstmachenden „Gesundheitssystem“ in Schwangerschaft und unter der Geburt seit einigen Jahrzehnten angetan wird. Heutzutage ist frau alles andere als „guter Hoffnung“. Möchte nicht wissen, was die Langzeitfolgen von solchen negativen vorgeburtlichen und geburtlichen Erinnerungen bei den heutigen Kindern sind.

  2. Mein Sohn erinnert sich sehr stark eine seine traumatische Geburt und die Zeit danach in Neugeborenenintensiv – was er auch verbal immer wieder thematisiert. Ich nenne sie immer Flashbacks. hab hier mal darüber geschrieben gehabt ( https://motherbirthblog.wordpress.com/2016/05/12/ein-geburtstag-wirft-seine-schatten-voraus/ )

    Ich glaube, dass wir uns als Erwachsene auch noch an die Geburt erinnern können – nur eben nicht mehr auf der bewussten Ebene. Unser Körper erinnert ein Leben lang – Stichwort: Körpererinnerungen.

    Ein wirklich toller Text!

    Liebe Grüße
    Mother Birth

  3. Ich hatte als Kind immer den gleichen Alptraum: ich winde mich bzw. werde gedrückt durch eine eher weiche Masse und mit einem Mall war diese weg und ich bin jedes Mal völlig erschreckt aufgewacht. Den gleichen Traum hatte ich dann nach Jahren kurz vor der Geburt meines Sohnes wieder. Dann hab ich ihn mir als eigene Geburtserinnerung erklärt.
    Liebe Grüße
    Co

  4. Kinder können sich nur an Gefühle erinnern was in der Schwangerschaft und in der Geburt passiert ist. Da die Sprache erst mit ca 18 Monate einsetzt können sie davor Erlebtes nicht in Worte fassen..
    Wenn. Kinder über so etwas Erlebtes davor reden ist es nur, weil sie etwas von anderen gehört haben, oder sie sagen etwas weil die Erwachsenen etwas hören wollen.

  5. Ich bin davon überzeugt, mich an meine Geburt erinnern zu können, egal was andere sagen.
    Vor gar nicht so langer Zeit haben alle sogenannten „Fachleute“ behauptet, die Erde sei eine Scheibe. Heute weiß jeder, dass sie ein Würfel ist.

    Es sind keine Details, an die ich mich erinnern kann, sondern im Gegenteil. Das Fehlen begreifbarer Details.
    Ich glaube nicht, dass ein Neugeborenes sich überhaupt konkrete Details in unserem Sinne merken kann, weil das Gehirn noch viel zu leer ist, um Dingen eine speicherbare Bedeutung geben zu können. Außerdem wird es ihm vermutlich noch schwer fallen etwas zu fokussieren, nachdem die Augen monatelang eine konturarme Wand vor sich hatten, die bestenfalls mal lustig beleuchtet war.

    Als Kind hatte ich einen oft wiederkehrenden Alptraum, der erst mit dem Eintritt der Pubertät verschwand. Manchmal habe ich im Schlaf so geschrien, dass mein armer Vater vom unteren Stockwerk in mein Zimmer kam, um mich vom Schlaf zu erlösen. Ich wünschte, er hätte es öfter getan. Meistens bin ich jedoch schweißgebadet von selbst aufgewacht und habe senkrecht im Bett gesessen. Ich bin heute 56 und es läuft mir manchmal noch kalt den Rücken herunter, wenn ich daran denke.
    Das Schlimme war, das der Traum nichts enthielt, das ich als Kind in Worte hätte fassen und so meinen Eltern hätte erklären können. Der Traum bestand zur Gänze aus gigantischen wabernden Formen ohne jede Kontur die auf mich einstürzten und aus blendender Helligkeit. Vor allem aber bestanden sie aus einem. Aus Angst! Aus unsäglicher Todesangst!

    Erst viel später, als die Träume schon nicht mehr auftraten, habe ich mir folgende Metapher zurecht gebastelt, mit der ich zumindest das Gefühl dabei hätte erklären können.
    Stell dir vor, du würdest an einem grellweißen Sandstrand stehen, der sich vollkommen still und gleichmäßig nach links und rechts erstreckt. Vor Dir dehnt sich das Meer unendlich weit und völlig ruhig. Plötzlich geschieht es. Das Meer fängt in weiter Entfernung an, sich aufzurichten und rast auf dich zu. Du willst wegrennen, aber deine Füße stecken im Sand fest. Mit größter Anstrengung kannst Du sie ein wenig bewegen, aber der Sand hält dich gnadenlos fest. Du schreist, während sich die Wassermassen als kilometerhohe Wand auf dich stürzen und du weißt, dass du sterben wirst. In dem Moment, wo sie dich begraben, wachst du auf.
    Wie gesagt, das ist nicht das was ich geträumt habe, sondern gibt nur eine schwache Vorstellung davon, wie es für mich war.

    Später habe ich kaum noch an die Träume gedacht, aber im Unterbewusstsein hat mich immer die Frage beschäftigt, was ich da als kleines Kind wohl geträumt habe. Erst ca. 25 Jahre später kam mir plötzlich die einzige, für mich plausible, Antwort in den Sinn.

    Es war meine eigene Geburt!

    Als unser Sohn zur Welt kam, habe ich jedenfalls das Licht im Zimmer ausschalten lassen…

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