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Schnuller abgewöhnen: 20 Tipps für den Abschied

Schnuller abgewöhnen: 20 Tipps für den Abschied

Schnuller abgewöhnen ist gar nicht so leicht …
Bei meinem großen Kind stellte sich das Problem gar nicht. Doch wenn ich sehe, wie selbstverständlich und beinahe automatisch sich Baby immer wieder den Schnuller in den Mund steckt, dann fürchte ich mich jetzt schon vor dem Tag X – jenem Tag, an dem wir uns vom geliebten Nuckel verabschieden.
Daher beginne ich schon jetzt mit dem Sammeln von bewährten Rezepten, wie man den Schnuller loswerden kann – und bitte an dieser Stelle um rege Teilnahme und weitere Erfolgsrezepte:

Schnuller abgewöhnen Schnuller abgewöhnen: 20 Tipps für den Abschied

Abschied vom Schnuller – so gelingt’s:

Abschied tut weh: Aber wenn z.B. wie bei uns die Zunge bei den Zähnen anstößt, dann ist Handeln angesagt.

Schnuller abgewöhnen: Vorbereitung

Vorbereitung ist alles – so könnt ihr das Schnuller abgewöhnen schon mal nach und nach sanft einläuten:

  1. Nicht mehr anbieten
    Schnuller nicht mehr aktiv anbieten.
  2. Aus dem Sichtfeld, aus dem Sinn
    Denn Schnuller nicht sichtbar herumliegen lassen.
  3. Abhängen
    Auf die Schnullerkette verzichten. So ist der Schnuller nicht mehr ganz so griffbereit.
  4. Ausschleichen
    Keine neuen Schnuller mehr kaufen, alte nicht ersetzen.
  5. Einsatz einschränken
    Schnuller nur mehr zu bestimmten Zeiten geben, z.B. beim Einschlafen, bei Krankheit.
  6. Ersatz anbieten
    “Ersatzdroge Kuscheltier” angewöhnen.
  7. Nur noch nachts
    Abschied vom Schnuller tagsüber, weil sich die Schnuller ausruhen müssen, da sie ja während der ganzen Nacht über “in Betrieb” sind.

Entwöhnung und Abschied

  1. Beerdigen:
    Schnuller im Garten feierlich beerdingen.
  2. Schnullerbäumchen:
    Schnuller im Garten eingraben und ein “Schnullerbäumchen” dort einsetzen. Wenn fleißig gegossen wird, “wachsen” dann nach einiger Zeit Gummibärchen o.ä. darauf.
  3. Helfer holen!
    Schnuller dem Nikolaus/Weihnachtsmann/Christkind/Osterhasen mitgeben.
    Psst! Bei uns hat der Osterhase die verantwortungsvolle Aufgabe übernommen, die Schnuller-Frage ein für alle mal zu lösen. Und das war einfacher als gedacht: Schnuller war gestern. Erfolgsgeschichte eines Abschieds.
  4. Eintauschen:
    Schnuller im Spielwarengeschäft gegen tolles Spielzeug eintauschen. Und wenn das Kind danach fragt, dann immer das “Ersatzobjekt” präsentieren.
  5. Herschenken:
    Schnuller einem armen Kind schenken/schicken.
  6. Schnullerfee:
    Schnuller der Schnullerfee übergeben. Denn was die Zahnfee kann, kann die Schnullerfee schon lange!
  7. Einem Baby vermachen:
    Einem neugeborenen Baby bringen/schicken. Aber Vorsicht! Das kann auch nach hinten losgehen – vor allem wenn es sich um ein kürzlich neugeborenes Geschwisterchen handelt. Siehe weiter unten: Vorsicht Falle!
  8. Kurzer Prozess: Schnuller ganz pragmatisch gemeinsam mit dem Kind in der Mülltonne entsorgen.
  9. Schnuller einkürzen:
    nach und nach einen Millimeter von der Spitze abschneiden. Irgendwann ist der Schnuller so kurz, dass genussvolles Nuckeln nicht mehr möglich ist.
  10. Sabotieren:
    Mit einer Stopfnadel Löcher reinbohren. Dann entweicht beim Nuckeln Luft und das Saugen macht weniger Spaß.
  11. Abschreckung:
    Dem Kind ein Bild von schiefen Schnuller-Zähnen zeigen (kann ich mir bei älteren Kindern ab ca. 3 Jahren gut vorstellen, denn bei meinem Großen wirken z.B. die Karies-Teufel Wunder!)
  12. Konfiszierung:
    Eine absolute Respektsperson konfisziert den Schnuller. Wer das sein könnte? Der Opa, die Oma, der Bürgermeister (der hat bei uns – angeblich – auch einige Schimpfwörter verboten. Und es funktioniert!). Bitte nicht die Polizei (die sollte in so jungen Jahren noch nicht negativ besetzt werden) …
  13. … oje, bis es wirklich 20 Tipps werden, wie man den Schnuller abgewöhnen kann, brauche ich noch eure Hilfe!

Schnuller abgewöhnen: Vorsicht Falle!

Gerade wenn das Kind erst vor kurzem ein Geschwisterchen bekommen hat, dann solltet ihr nicht mit diesem Argument kommen: Das kleine Geschwisterchen braucht doch die Schnuller viel dringender. In einer solchen Situation ist viel Eifersucht und Schmerz drinnen. Und wenn der Neuankömmling dann auch noch die liebgewordenen Schnuller bekommen soll, dann schmerzt da doppelt.

Wir hatten eine ähnliche Geschichte – zwar nicht mit dem Schnuller, sondern mit der Windel: Sauberkeitserziehung: wie die auch nach hinten losgehen kann


Quellen: Eigene Ideen, Eltern.de, Ein Löffelchen voll Zucker… und was bitter ist, wird süß! Das Mary Poppins-Prinzip

Verwandter Artikel: Bedenkliche Schnuller

Bild: CC0 via Pixaby


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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Meine Mutter hat unsere Schnuller damals zerschnitten und es auf den Nachbarshund geschoben. Hat auch geholfen

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