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Geschenke, Geschenke, Geschenke: Übersättigung unterm Weihnachtsbaum

Geschenke, Geschenke, Geschenke: Übersättigung unterm Weihnachtsbaum

Die Kinder haben Wünsche über Wünsche.
Und die Erwachsenen sind oft hingerissen von den leuchtenden Kinderaugen. Manchmal fühlen sie sich in die eigene Kindheit zurückversetzt … Und schenken und schenken und schenken …
Wenn das mal nicht nach hinten losgeht …
Wie ich mit meinem Appell an die Verwandtschaft kräftig gescheitert bin:

Es gibt nichts Schöneres als leuchtende Kinderaugen unter dem Christbaum. Bei dieser Vorstellung wird vielen warm ums Herz und sie scheuen weder Kosten noch Mühen, um den lieben Kleinen eine Freude zu bereiten. Auch die anderen Verwandten denken so und leicht kommt es zu einer wahren Geschenke-Orgie unter dem Christbaum, nicht selten verknüpft mit dem Buhlen um die Gunst der kleinen Lieblinge.

Doch Vorsicht: Übersättigung kann wahre Freude abtöten! Um dies zu verhindern, bedarf es einer vernünftigen Absprache zwischen den Erwachsenen. Gemeinsame Anschaffungen wertvollerer Geschenke können eine gute Möglichkeit sein, Schönes zu schenken, Kosten zu sparen und Solidarität zu erleben. Durch ein Überangebot können Kinder mitunter ganz schön berechnend und fordernd werden. Und Weihnachten soll doch nicht dazu führen, Rivaltitäten zu schüren und den kindlichen Charakter zu verderben!

(Quelle: Erziehungstipps von Maria Neugebauer-Schmid, Tips 52. Woche 2009)
Empfehlenswertes Buch dieser Autorin: Erziehung ist (k)ein Kinderspiel

Genau das war unser Vorsatz dieses Jahr:

Wir suchten ein einziges, aber teures Geschenk aus und schlugen einem Teil der Verwandtschaft vor, dieses gemeinsam an beide Kinder zu schenken. So weit, so gut. Kurz vor Weihnachten aber dann die Ernüchterung: “Ach, wir werden da doch nicht zusammenzahlen! Das schenke ich allein.”
Alle meine Einwände und Bitten wurden in den Wind geschlagen.
Und somit war der beste Weihnachtsvorsatz beim Teufel.

Gott sei Dank finden sich bei uns nicht alle Geschenke auf einmal unterm Baum. Manche mögen das als Unart betrachten, zweimal Bescherung zu machen. Bei uns ist das die einzig mögliche Rettung. Wir feiern Weihnachten mal bei den einen Großeltern, mal bei den anderen. Und dann fahren wir über Silvester zu den jeweils anderen Großeltern. Und dort gibt es eben nochmals eine Bescherung. Das geht nicht anders, da die Großeltern sehr weit voneinander entfernt sind. Und Gott sei Dank geht es nicht anders, denn dann hält sich die Übersättigung zumindest ansatzweise in Grenzen.

Fazit für’s nächste Jahr:

Ich muss viel konsequenter sein.
Wir müssen selbst der Versuchung besser widerstehen und wir müssen der Verwandtschaft unsere Beweggründe für unser Ansinnen noch deutlicher machen.
Außerdem kommen die Geschenke sowieso vom Christkind und nicht von Mama, Papa, Oma, Opa, Onkels, Tanten und anderen Anverwandten. Also warum diese individuellen Eitelkeiten?

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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter (aka. Rabenmutter). Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

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