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Advent mit Teenagern: 20 Ideen, die (vielleicht) sogar Spaß machen

Bildquelle: Depositphotos

Advent mit Teenagern: 20 Ideen, die (vielleicht) sogar Spaß machen

Advent mit Teenager:innen – das kann schnell zur Herausforderung werden: Statt glänzender Augen gibt’s genervtes Augenrollen, und der Adventskranz wird eher als Brandgefahr wahrgenommen als ein besinnliches Ritual. Aber keine Sorge: Mit ein bisschen Humor, Selbstironie und Ideen, die wirklich etwas mit dem Leben von Jugendlichen zu tun haben, lässt sich auch diese Adventszeit zu einer gemeinsamen Erinnerung machen.
Hier sind 20 Ideen für den Advent mit Teenager, die mehr Chancen auf Zustimmung haben als der 100. Besuch auf dem Weihnachtsmarkt.


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Advent mit augenrollenden Teenagern: 20 Ideen die (vielleicht) sogar Spaß machen


#1 Adventskalender mit „echtem Leben“

Schokolade ist nett, aber Teenager:innen lassen sich oft besser mit kleinen Alltags-Freiheiten locken. Wie wäre es also mit einem Kalender voller Gutscheine? Darin könnte stehen: „1x kein Zimmeraufräumen“, „1x Pizza statt Gemüse“, „extra Bildschirmzeit“ oder „Du bestimmst den Filmabend“. Solche „Belohnungen“ wirken meist realistischer als Schokoladenstückchen – und man kann sie individuell auf die Bedürfnisse der Familie zuschneiden. So wird der Adventskalender zum Highlight statt zur Nebensache.

Alternativ könnte auch das etwas für euch sein:

Positiver Adventskalender

#2 Weihnachtsplaylist-Battle

„Stille Nacht“ in Endlosschleife sorgt eher für Augenrollen als Besinnlichkeit. Stattdessen darf jede und jederr eine eigene Playlist mit Weihnachtsliedern (oder Anti-Weihnachtsliedern) zusammenstellen. Danach wird gemeinsam gehört, bewertet und gelacht. Wer hat die coolste Mischung? Und wer hat die schrägste Version von „Last Christmas“ ausgegraben?

Bonus: So entdeckt man Songs, die man alleine nie eingeschaltet hätte – und vielleicht wird ein ironischer Hit zum gemeinsamen Ohrwurm der Familie.

Oder ihr werdet selbst kreativ und schreibt mit eurem persönlichen Prompt ein ganz neues KI-Weihnachtslied (zum Beispiel mit suno.com). Wer kitzelt den peinlichsten Text aus der Künstlichen Intelligenz?


#3 Ugly Christmas Sweater Contest

Der hässlichste Weihnachtspulli ist mittlerweile ein Kultobjekt. Macht daraus einen Wettbewerb: Jede:r sucht sich entweder online, im Second-Hand-Shop oder im eigenen Schrank das schrägste Stück heraus.

Wer kreativ ist, kann den Pulli sogar selbst aufpimpen – mit blinkenden Lichterketten, Stoffresten oder Glitzer. Am Ende wird die „Krone“ im Familienfoto vergeben. Und ja, je schräger die Outfits, desto lustiger das Endergebnis.


#4 Advents-Netflix- oder Serienmarathon

Teenager lieben Serien – also warum nicht die Adventszeit nutzen, um gemeinsam eine Staffel oder eine Reihe von Weihnachtsfilmen anzuschauen? Klassiker wie „Kevin allein zu Haus“, moderne Animationen wie „Klaus“ oder ironische Alternativen wie „Die Weihnachtschroniken“ sind perfekte Kandidaten. Der Trick: Gemeinsam schauen, Snacks bereitstellen und es als Ritual etablieren – vielleicht jeden Adventssonntag. Das sorgt für Quality Time, ohne dass jemand das Gefühl hat, „in die Kirche gezwungen“ zu werden.

Siehe auch:


#5 Kekse backen – aber bitte ironisch

Plätzchen sind ein Muss im Advent – aber nicht unbedingt in Form von Sternchen und Tannen. Wie wäre es mit Keksen in Emoji-Form, Einhörnern oder mit „Anti-Weihnachts“-Mottos? Mit Zuckerschrift lassen sich Botschaften wie „Help“ oder „Grinch inside“ auf die Kekse schreiben. So wird aus dem Backen kein altbackenes Ritual, sondern eine ironische Bastelstunde mit Humor – und das Ergebnis schmeckt am Ende trotzdem.

Siehe auch: Schnelle Weihnachtskekse: Garantiert nervenschonend


#6 Memes statt Adventsgedichte

Statt jedes Jahr ein Adventsgedicht aufzusagen, kann jede:r am Adventssonntag ein Meme präsentieren – selbstgemacht oder gefunden. Ob Grinch-Witze, TikTok-Screenshots oder selbstgezeichnete Comics: Humor zieht oft besser als Reime. Die Sammlung kann man sogar in einer Familien-Chatgruppe festhalten, sodass man die besten Memes später wieder anschauen kann.


#7 Escape Room @ Home

Escape Rooms gibt es mittlerweile auch mit Weihnachtseditionen oder sogar als Adventskalender – oder man bastelt sich einfach selbst einen kleinen zu Hause. Das Prinzip: kleine Rätsel, versteckte Hinweise und am Ende ein „Schatz“, zum Beispiel ein kleines Geschenk oder eine Süßigkeit. Das Ganze lässt sich mit Handy-Apps, QR-Codes oder ganz klassisch mit Rätselzetteln umsetzen. Für Teenager bringt es eine Portion Spannung in den Advent – und Eltern haben auch Spaß beim Mitknobeln.


#8 Gemeinsames DIY-Geschenke-Bashing (und Basteln)

Nicht jede:r Teen hat Lust auf Basteln – aber über die schlimmsten Weihnachtsgeschenke aller Zeiten lachen? Das geht immer. Sucht zusammen nach Fotos von „Top 10 schlimmsten Geschenken“, kichert darüber und probiert anschließend, selbst etwas zu basteln, das cool ist. Zum Beispiel eine personalisierte Handyhülle bemalen, Fotos auf eine Tasse drucken oder Deko upcyceln. Mit einem Augenzwinkern wird Basteln plötzlich weniger spießig.

Inspirationen könnt ihr euch auch hier holen: No-go Geschenke: so tappt ihr garantiert ins Fettnäpfchen


# 9 TikTok-Advents-Challenge

Für alle Social-Media-Fans: Startet eine eigene kleine Challenge. 24 Tage lang ein Mini-Clip mit einer lustigen Szene, einem Tanz oder einfach nur dem Kater im Nikolaushut – fertig ist euer Adventsprojekt. Wer keine Lust auf Veröffentlichen hat, kann die Videos privat speichern und an Weihnachten gemeinsam anschauen. So entsteht eine witzige Rückschau auf die Adventszeit.


#10 Besuch am Weihnachtsmarkt – so geht’s trotzdem

Wer sagt, dass der Weihnachts- bzw. Christkindlmarkt automatisch out ist? So lange es Aussicht auf a) gebrannte Mandeln, b) Crepes mit Nutella oder c) ein deftiges Holzfällerbrot gibt, sind selbst die stacheligsten Teenies für einen abendlichen Ausflug zu haben – manchmal …

… aber, da müssen Eltern eben Abstriche machen und notfalls OHNE Kinder losziehen.
Auch schön!!


#11 Weihnachtsmarkt mit Twist

Weihnachtsmärkte sind für viele Teenager:innen „too much“. Statt einfach von Bude zu Bude zu schlendern, könnt ihr eine Foto-Challenge daraus machen: Wer knipst das absurdeste Selfie mit einer Weihnachtsdeko, dem größten Lebkuchenherz oder der kitschigsten Schneekugel? So wird der Weihnachtsmarkt zum Spielfeld, statt zum Pflichtprogramm.


#12 Wichteln – aber bitte ohne Cringe!

Das klassische Wichteln kann Teenager langweilen. Außerdem sind sie doch immer knapp bei Kasse. Aber wenn ihr es modernisiert, wird’s wieder spannend: Meme-Wichteln (jede:r bringt ein ausgedrucktes Lieblingsmeme mit), Food-Wichteln (Lieblingssnacks austauschen) oder Second-Hand-Wichteln (lustige oder besondere Fundstücke aus dem Schrank). So wird das Ganze überraschender und weniger „0815“.

Siehe dazu zum Beispiel dieses Ritual, das seit Jahren ungebrochene Zustimmung bei unseren Kids erfährt:


#13 Gaming-Abend mit Weihnachtsmodus

Viele Spiele bieten in der Adventszeit Winter-Events oder Schneelandschaften. Nutzt das! Ob Mario Kart auf der Schneepiste, Sims im Weihnachtshaus oder Fortnite mit Weihnachts-Skins: Ein gemeinsamer Gaming-Abend macht Spaß – auch, wenn Eltern dabei vielleicht haushoch verlieren. Oder vielleicht gerade deshalb?

Und weil’s in der Adventzeit ja eigentlich friedlich abgehen sollte, hier ein paar Tipps: Gewaltfreie Computerspiele für Kinder und Jugendliche

Und: vielleicht spielen eure Kids ja auch gerne Karten – unsere sind trotz fortgeschrittenem Alter doch hin und wieder für eine gemeinsame Partie Uno Flip, Skip bo, Bohnanza (bei uns besonders beliebt ist die Erweiterung „La Isla Bohnita“) oder Herzeln zu begeistern.


#14 Adventliche Snack-Experimente

Plätzchen sind nett, aber TikTok liefert täglich neue Food-Trends. Probiert doch zusammen Advents-Snacks wie „Hot Chocolate Bombs“, Candy-Cane-Shakes oder bunte Pancakes. Der Spaß besteht nicht nur im Naschen, sondern auch im Scheitern – denn manchmal sehen die Ergebnisse ganz anders aus als im Video.


#15 Selfie-Adventskalender

Statt Schokolade: Jeden Tag im Dezember macht jemand ein möglichst absurdes Selfie – mit Nikolausmütze, Filter oder Kuscheldecke. Am Ende könnt ihr die Fotos in eine Collage packen und als Familien-Meme-Galerie verschenken. Das Ganze ist kreativ, lustig und braucht keine Vorbereitung außer einem Smartphone.


#16 Weihnachtskaraoke

Weihnachtslieder? Nur, wenn sie mit voller Ironie performt werden. Macht eine Karaoke-Session, bei der jede:r mindestens ein Lied singen muss, das er oder sie eigentlich hasst. Wer besonders mutig ist, darf eine Show-Einlage mit Tanzeinlage liefern. Je übertriebener, desto besser!


#17 „Anti-Weihnachts“-Filmabend

Nicht jede:r hat Lust auf Weihnachtsfilme. Deshalb: Einfach mal das Gegenteil machen. Schaut euch gemeinsam einen Sci-Fi-Film, einen Horrorstreifen oder einen Action-Klassiker an – natürlich eingemummelt in Weihnachtsdecken und mit Keksen in der Hand. So verbindet ihr Ironie mit Gemütlichkeit.

Siehe auch:


#18 Emoji-Weihnachtsgeschichte

Eine Weihnachtsgeschichte erzählen – aber nur mit Emojis. Jede:r fügt eine Zeile hinzu, und am Ende wird das Ganze „vorgelesen“. Das führt garantiert zu Lachanfällen, wenn man versucht, eine sinnvolle Story aus lauter 🎅🎄🔥😂 zu machen.


#19 Weihnachtliche „Among Us“-Challenge

In der Adventszeit eine IRL-Version von „Among Us“ spielen: Jede:r bekommt eine geheime Rolle (Nikolaus, Engel, Grinch, Rentier …). Danach gibt es kleine Aufgaben, die unauffällig erledigt werden müssen, wie „Kakao machen“, „Kerze anzünden“ oder „Geschenk verstecken“. Am Ende wird geraten: Wer war der Grinch? Spannung und Lachen garantiert.


#20 Alternativen Weihnachtsbaum basteln

In der Adventszeit geht es wieder tausenden Fichten und Tannen an den Kragen. Darum: Rettet die Tannenbäume! Warum also nicht gemeinsam werken und bauen? Zum Beispiel einen alternativen, wiederverwendbaren Weihnachtsbaum aus Holz. Ich hab hier am Blog die Anleitungen für euch: DIY-Weihnachtsbaum aus Holzlatten oder Weihnachtsbaum aus Holzpalette (letzterer ist ein perfektes Upcycling ganz ohne Sägen und Bohren) oder ihr findet hier euren passenden Baum: 40+ Alternativen zu lebenden Weihnachtsbäumen


Fazit und noch viele weitere Ideen …

Teenager und Advent – das muss kein unüberbrückbarer Gegensatz sein. Mit ein bisschen Augenzwinkern, modernen Ideen und der Bereitschaft, auch mal ironisch zu sein, entsteht vielleicht sogar etwas, das man später „Familientradition“ nennen könnte – ganz ohne Kitsch-Overkill.

Und falls diese Tipps allesamt für euch nichts taugen, dann werdet ihr bestimmt hier fündig:




Advent mit augenrollenden Teenagern: 20 Ideen die (vielleicht) sogar Spaß machen

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