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Familienurlaub im Mobilehome: Was muss mit ins Gepäck

Familienurlaub im Mobilehome: Was muss mit ins Gepäck

Ein Familienurlaub am Campingplatz in einem Mobilehome bringt viele Vorteile mit sich – erfordert aber eine andere Vorbereitung als der Urlaub im All-Inclusive-Club.

Seit wir mehr als zwei Kinder haben, halten wir es in kleinen Hotelzimmern nur noch wenige Tage aus. Zu unterschiedlich sind die Interessen der Familienmitglieder und die größeren Kinder wollen schon gerne ab und zu alleine losziehen. Außerdem sind die Mahlzeiten zu fixen Zeitpunkten ein enormer Stressfaktor, wenn man vorher vier Kinder striegeln und aufhübschen muss.

Familienurlaub im Mobilehome: Die Vorteile

In einem Mobilehome hat man einfach mehr Freiheiten, mehr Platz und kann die unterschiedlichen Bedürfnisse besser unter einen Hut bringen. Natürlich muss man im Gegenzug selbst für die Mahlzeiten und eine gewisse Grundordnung sorgen. Siehe auch: Erfahrungsbericht Glamping mit Familie: Vor- und Nachteile

Mit etwas Vorbereitung klappt es aber gleich viel besser:

Familienurlaub im Mobilehome: Das muss mit ins Gepäck - Packliste

Unsere Tipps für den Familienurlaub im Mobilehome:

#1 Speiseplan

Nachdem wir letztes Jahr fast täglich Nudeln gegessen haben, weil im Supermarkt am Urlaubsort einfach die Ideen fehlten, haben wir uns dieses Jahr vorab einen Speiseplan zusammengestellt. Für jeden Urlaubstag haben wir uns ein einfaches, aber für alle leckeres Abendessen ausgesucht und auch gleich eine Lebensmittelliste geschrieben.

Wir nehmen auf Reisen gerne unsere Küchenmaschine (in der man dampfgaren und kochen kann), eine Kaffeemaschine und einen Tischgriller mit. Geschirr, Kochtöpfe, Besteck und sonstige Utensilien, die man zum Kochen braucht, sind in allen Mobilehomes vorhanden.

Neue Kochideen für das schnelle Abendessen am Campingplatz haben wir in diesen beiden Büchern gefunden:

Campingküche und All-In-One-Gerichte 

#2 Lebensmittel

Manche Lebensmittel nehmen wir in praktischen Urlaubsgrößen von zu Hause mit. Niemand verbraucht in 10 Tagen ein ganzes Kilo Zucker oder einen ganzen Liter Essig. Da wir unsere Speisen schon vorab planen, wissen wir wie viel wir wovon brauchen und können diese Mengen in kleinen Dosen mitnehmen. (So hatten wir bei der Rückfahrt auch einen ganzen Sack weniger dabei!) Auch bei Gewürzen oder z.B. Kakaopulver ist es praktisch, wenn man nicht vor Ort einkaufen muss. Durch diese Basisversorgung mussten wir immer nur die frischen Lebensmittel im Supermarkt kaufen und haben uns somit auch wieder viel Zeit und Stress gespart.

#3 Ausstattung des Mobilehomes genau durchlesen

In manchen Mobilehomes gibt es keine Handtücher oder Bettwäsche. So standen wir schon einmal ohne Handtücher in Italien und mussten dann teuer kaufen. Meistens sind diese Ausstattungen schon Standard – aber lest vorsichtshalber noch einmal nach. Auch ein Haarföhn ist nicht immer selbstverständlich.

#4 Sonstiges Zubehör

Geschirrtücher, Schwämme, Spülmittel (bzw. Geschirrspültabs je nach Ausstattung), Küchenrolle und Klopapier müssen unbedingt mit ins Gepäck. Klar kann man bei Platzmangel im Auto auch alles im Urlaubsort kaufen – hat man es aber schon dabei – spart das wieder Zeit, Geld und Nerven.



#5 Sicherheit für die Kleinsten

Reist man mit Baby oder Kleinkind kommt man nicht darum herum einen Hochstuhl, ein Bettschutzgitter und ein Babyphon einzupacken. Mobilehomes haben meist mehrere Räume und herrlich große Terrassen – mit einem Gläschen Aperol und dem Babyphone lässt es sich da gut aushalten, wenn die Kleinsten schon träumen.

#6 Roller oder andere Fahrzeuge

Die Wege in großen Campinganlagen sind oft lang. Da kann es schon sein, dass man zum Miniclub oder Strand einen 10-minütigen Fußmarsch einplanen muss. Mit Rollern, Laufrädern, Fahrrädern oder einem Kinderwagen ist das für Familien einfacher zu bewältigen und vor allem auch lustiger.

#7 Beschäftigung für die Kinder

Im Urlaub hat man endlich Zeit und eine schöne große Terrasse mit Meerblick lädt natürlich dazu ein die Pool- und Meerpausen mit Brettspielen, Basteln oder Malen zu verbringen. Das Mobilehome ist groß genug – da kann sich jedes Kind seine Spielecke einrichten.

#8 An die Endreinigung denken

Gott sei Dank muss man in den meisten Anlagen das Mobilehome nicht putzen – besenrein sollte es aber übergeben werden. Kehrschaufel und Besen sind immer vorhanden. Der Rest geht schneller, wenn man fertige Putztücher oder Küchenrolle und Putzspray dabei hat. Im Notfall sind auch Babys Feuchttücher ein wahrer Alleskönner – vom Schuhe putzen bis zum Reinigen der Waschbecken wurden die hier bei uns schon für alles verwendet.

 

Auch interessant:



 

Habt ihr noch weitere Tipps für uns? Wir würden uns freuen!
Habt ihr schon Urlaub im Mobilehome gemacht?

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Christine

Christine, chaotische Mama von 4 Kids berichtet hier als Co-Bloggerin vom Leben zwischen Babybrei und Vorpubertät! Der Social-Media Name "Die lauten Nachbarn" ist hier täglich Programm.

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Hi, Verlängerungskabel und Mehrfachstecker nicht vergessen! Was für uns auch ein Muss ist sind die Badetuch Mäntel von Decathlon…. da können die Kids in den sammelduschen duschen ( das Handtuch nur anziehen und nichts schaut Raus) und im Mobilhome bleibt es sauberer…. auch nehmen wir dieses Jahr zum ersten Mal einen minibackofen mit…. damit auch mal Pizza und co auf den Tisch können, bei 14 Tagen mobil Home braucht Man Abwechslung… ein Tablet würde ich auch empfehlen wenn es noch Platz im Kofferraum hat….da sich das Leben meist auf der großen Terrasse abspielt und es mit der Zeit etwas nervt so oft hin und her gehen zu müssen…. nach inzwischen 13 Jahren a 2 malmpro jhr mobilhome hat man so seine Luxus Dinge die mitmüssen;) gewebter Teppich für den Wohnbereich;) kleine vorlege für die Dusche…einfach den wohlfühlbreich stärken;) und ein großes Auto;)
    Liebe Grüße Silke

    1. Das sind tolle Tipps! Man merkt ihr seid schon erfahren. Der Backofen fehlt uns auch immer sehr im Mobilehome!
      Das große Auto muss wirklich sein. Wir fahren tatsächlich mit Anhänger in den Urlaub damit wir auf Nichts verzichten müssen.
      Vielen Dank für Deinen Beitrag.

      1. Hi, die ersten Jahre hatten wir immer die Dachboden drauf…..zum Glück ist die Zeit des Kinderwagen vorbei und wir kommen mit dem Kombi klar…allerdings und das ist mir ein großes Anliegen, wir haben ein festes Gitter hinter den Rücksitzen, das geht vom Boden bis zum Dach, so kann nichts rutschen oder nach vorne Schleudern……..
        Liebe Grüße und danke für die tollen Beiträge…Silke

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