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Lock-Down 2.0: Erprobte Tipps und Tricks

Lock-Down 2.0: Erprobte Tipps und Tricks

Nun ist es in Österreich also so weit: Wir durchleben wieder einen harten Lock-Down. Hier findet ihr gesammelt alle Tipps und Tricks, die wir im März auf die harte Tour gelernt haben. Vielleicht können wir es dieses mal etwas entspannter und positiver durchstehen. Mit folgenden Lock-Down-Tipps schaffen wir das gemeinsam.



Zwischenruf in eigener Sache:

MINT-Projekte daheim mit Kindern: FOLDIO

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Mit einfachen Mitteln können wir bei Kindern die Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) entzünden: Roboter basteln, spielerisch programmieren, eine VR-Brille basteln und mehr. Wir haben hier am Blog für euch Ideen für MINT-Projekte mit Kindern gesammelt, die man perfekt zuhause umsetzen kann.

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Im März hat es uns alle getroffen wie ein Blitz. Das Gefühl plötzlich nicht mehr Herr der Lage zu sein. Keine Schule, Home-Office, keine Freunde, keine Verwandten. Es war völlig unklar, ob und wann unser Leben wieder halbwegs normal werden würden. Unklar ist freilich noch immer sehr Vieles, aber irgendwie haben wir uns mittlerweile mit der Situation abgefunden und gelernt damit zu leben. Dennoch schadet es nicht, sich das Leben mit Tipps und Tricks zu erleichtern. Denn einfach ist das Alles im Moment eindeutig nicht.


Lock-Down 2.0: Tipps und Tricks

Tipps und Erfahrungen aus dem ersten Lock-Down:

Schon im März haben wir viele Infos und hilfreiche Tipps hier zusammengetragen. Einiges davon sollten wir uns auch dieses mal wieder zu Herzen nehmen, dann schaffen wir diese Hürde auch ein zweites Mal.


#1 Lock-Down-Tipp: Fester Tagesablauf

Wir Menschen – und vor allem auch Kinder – sind Gewohnheitstiere. Wenn wir nur noch ziellos in den Tag hineinleben und uns nicht aus der Jogginghose schälen, schaffen wir nur sehr wenig und ein Tag ist im Nu vergangen ohne etwas Produktives geschafft zu haben. Das macht auf Dauer unzufrieden und unglücklich. Und diese Gefühle können wir jetzt wirklich gar nicht gebrauchen.

Daher ist es besonders wichtig auch jetzt seine Strukturen beizubehalten. Morgens anziehen, frühstücken und mit Homeschooling und/oder Home-Office starten. Bleibt man im Pyjama bleibt einem auch so Vieles verwehrt. Spontan eine kleine Runde spazieren gehen oder etwas im Garten arbeiten? Ist man nicht angezogen, ist die Hürde dann manchmal zu groß und man bleibt auch bei schönstem Wetter im Wohnzimmer sitzen.

Gammeln Kinder ewig im Pyjama vor dem Fernseher herum, ist die Chance relativ gering, dass sie ihre Aufgaben an diesem Tag erledigt bekommen. Und auch bei Kindern stellt sich eine gewisse Unzufriedenheit ein, wenn sie nichts schaffen. Also – so schwer es fällt: Raus aus den Federn und rein ins Leben – auch wenn dieses derzeit nur zuhause stattfindet.

Alle Infos zu unserem Tagesablauf im letzten Lock-Down:


#2 Lock-Down-Tipp: Homeschooling

Bei uns hilft es, wenn wir das Homeschooling diszipliniert hinter uns bringen. Trotzdem kann man es in dieser Zeit aber etwas lockerer sehen. Umso angespannter wir Eltern sind, umso bockiger werden oft unsere Kinder. Man sollte die Kinder jetzt so gut es geht unterstützen und ihnen helfen diese Zeit durchzustehen. (Auch wenn man es oft nicht bedenkt: Die Kinder leiden ganz besonders in der derzeitigen Situation!) Ein passender Lernplatz (da gibt es auch keine festen Regeln – der eine mag es ruhig – der andere sitzt gerne mitten im Trubel) ist besonders wichtig.

Wir haben zwei Mütter interviewt, die dauerhaft Homeschooling mit ihren Kindern praktizieren. Bei deren Ruhe und Entspanntheit kann man sich jetzt wirklich etwas abschauen.


Natürlich klappt Homeschooling aber nicht ganz so leicht mit jedem Kind. Manche Kinder fordern ihre “Lernbetreuer” einfach mehr als andere. Wenn schon die tägliche Hausübung in einen Alptraum ausartet, ist es vermutlich gerade jetzt nicht unbedingt einfach. Mit folgenden Tipps fällt es vielleicht leichter. Ein all zu schiefer Haussegen wäre jetzt nämlich auch nicht optimal. Man sollte sich also wirklich bemühen, dass die Lage zuhause wegen dem Schulstoff nicht eskaliert.


Das Kind will mehr?

Vielen Kindern fehlt jetzt zusätzlicher Input. Schule ist ja viel mehr als der Schulstoff des Lehrplans. Man spricht so nebenbei über viele Sachthemen und lernt dabei ganz ohne Druck die eigentlich wesentlichen Dinge fürs Leben.

Vielleicht wäre es jetzt an der Zeit für ein paar neue Sachbücher speziell für neugierige Schulkinder. Folgende drei Bücher sind ganz neu bei uns eingezogen und füttern die hungrigen Gehirnzellen meiner Schulkinder:

Schlau miteinander in die Zukunft

Schlau miteinander in die Zukunft!

Was wird wohl in der Zukunft passieren? Was werden wir dann essen? Leben dann Menschen auf dem Mars? Was hindert uns daran? Warum ist es so schlimm, dass das Festlandeis schmilzt?

In diesem Buch gibt es kein staubtrockenes Wissen, sondern interessante Fakten mit vielen, vielen spannenden Experimenten. Wenn sich ein Schulkind in dieses Buch verbeißt, ist so ein Lock-Down Nachmittag im Nu vorbei.


Schlau Essen
Schlau Essen

Geballtes Wissen zum Thema Essen. Warum kochen wir das Essen überhaupt? Woher kommt unser Essen und was ist ein Vegetarier? Aufgelockert wird auch dieses Buch durch viele praktische Übungen: Kochen, selbst essen, Experimente oder Balkongarten anlegen. Perfekt für kleine Forscher und eine wunderbar sinnvolle Beschäftigung für lange Nachmittage zuhause.


Schlau ticken
Schlau ticken: Dein Mitmach-Buch zum Thema Zeit

Hier gibt es viel zu lernen und auch viel zu tun. Man füllt den Steckbrief am Beginn des Buches aus und legt los. Hier dreht sich alles um die Zeit. In diesem Buch wird geschrieben, gebastelt, ausgeschnitten und eingeklebt. Perfekt für Kinder, die bereits 8 Jahre auf der Welt sind (oder 108 Monate, oder 520 Wochen, oder 1015 Tage, oder 105120 Stunden oder 6 Millionen Minuten oder 440 Millionen Sekunden!) :-)


#3 Lock-Down-Tipps: Etwas schaffen

Das Gefühl etwas geschafft zu haben, tut wie gesagt einfach gut. Es hilft, wenn man sich jeden Tag eine Kleinigkeit vornimmt, die auch wirklich zu schaffen ist. Bloß nicht zu viel! Schafft man es nämlich nicht, steigert das den Frust noch. Wie wäre es z.B. wenn man täglich eine Schublade aufräumt, ein Fenster putzt, einen Ordner am PC sortiert oder 2-3 Paar Schuhe putzt. Auch den Kindern tun kleine Aufgaben gut und sie fühlen sich danach besser. Ein Brief an die Freundin, die gerade so fehlt oder das eigene Zimmer abstauben und saugen. Was meint ihr wie stolz sie danach sind.


#4 Lock-Down-Tipps: Mama achte auf Dich!

Besonders in diesen harten Zeiten ist es wichtiger denn je auf sich selbst zu achten. Das beginnt schon morgens. Sich hübsch (natürlich gemütlich) anzuziehen und sich zu schminken (wenn man das sonst auch macht), gibt einem ein wertigeres Gefühl! Natürlich ist auch einmal ein Tag im Gammellook nicht verkehrt und kann auch gut tun. Zur Regel sollte es aber nicht werden.

Gerade, wenn man im Home-Office arbeitet und vielleicht auch ab und zu spontan eine Videokonferenz hat, schadet es nicht, wenn man schon zurechtgemacht ist und sich dann nicht noch gestresst schminken muss.

Aber auch unsere seelische Gesundheit dürfen wir jetzt nicht vernachlässigen. Unser Nervenkostüm muss jetzt so einiges aushalten und wir müssen darauf achten bei Kräften zu bleiben. Wer tagsüber die Kinder betreut und nachts arbeitet, bekommt jetzt einfach zu wenig Schlaf. Es ist übrigens keine Schande sich Hilfe zu holen. Wenn es einfach unmöglich ist, neben Kleinkindern das Homeschooling zu betreuen und auch noch zu arbeiten, kann man die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Vielleicht hilft es ja schon, wenn das Kleinkind nur zwei Vormittage in der Woche betreut wird. Besser das als z.B. die Großeltern mit einzubeziehen oder endgültig durchzudrehen. Genau für solche Fälle wurde diese Möglichkeit eingerichtet – nämlich wenn es einfach nicht anders geht. Dafür muss man sich nicht schämen. Jede Familie funktioniert anders und hat einen anderen Bedarf an Hilfestellungen.

Ansonsten: Tut euch so viel Gutes wie nur irgendwie möglich. Alle Tipps sind jetzt sicher nicht umsetzbar. Der Brunch mit der besten Freundin muss leider warten, aber die Auszeit in der heißen Badewanne mit einem Gläschen Prosecco und dem Lieblings-Podcast, wenn abends Unterstützung nach hause kommt, ist auch jetzt machbar und gibt viel Kraft.


#5 Lock-Down-Tipps: Das Positive hervorheben

Ganz ehrlich: So ein Lock-Down hat auch positive Aspekte und wenn wir diese nicht immer unter den Tisch kehren, sondern sie uns sogar bewusst machen, können wir alle vielleicht tatsächlich gestärkt aus dieser Zeit herausgehen und mit einem Lächeln daran zurückdenken.

  • Viel zusätzliche Familienzeit
  • Das Geschwisterband wird weiter verstärkt
  • Man lernt viel Neues – auch beruflich können sich neue Türen öffnen
  • Die Kinder gehen meist entspannter an die Sache heran, weil der Wettstreit entfällt, dem sie permanent ausgesetzt sind

#6 Lock-Down-Tipps: Für Abwechslung am Nachmittag sorgen

Am Nachmittag müssen wir Eltern uns jetzt etwas mehr ins Zeug legen. Es gibt keine Kurse, keinen Musikunterricht, keine Freunde. Trotzdem sollten sich unsere Kinder ausreichend bewegen, kreativ sein und generell eine spannende und glückliche Zeit erleben.

In unserem Tagesablauf in der Quarantäne findet ihr viele Tipps, wie wir Musik, frische Luft, Bewegung, Kreativität und sogar Mottotage einbauen. Sachunterricht ist hier also ganz spielerisch mit dabei.

Damit ich mir nicht immer Bastelprojekte einfallen lassen muss, gibt es bei uns auch immer fertiges Kreativmaterial. Die Kreativbücher von Vicky Bo kann ich ganz besonders empfehlen. Es gibt Mitmach-Bilderbücher für die Kleinsten und ganz besonders kreative Mitmach-, Mal- und Bastelbücher für alle Altersklassen.


Unser neues Kreativangebot zum Selbstbeschäftigen:

Wenn ihr Inspiration für Bewegung und sonstige Beschäftigungsideen sucht, werdet ihr sicher hier fündig:


#7 Lock-Down-Tipps: Kochen als fixes Tagesprogramm

Oft essen die Kinder und auch wir selbst mittags auswärts. Das ist jetzt vorübergehend mal vorbei. Jetzt heißt es für alle täglich den Kochlöffel zu schwingen. Baut es doch als Ritual mit den Kindern ein. Jeder kann etwas dazu beitragen! Und wenn man selbst mitgeholfen hat – und sei es nur den Tisch gedeckt zu haben – schmeckt es garantiert viel besser.


Am Schluss bleibt nur zu sagen: Positiv bleiben. Wir müssen da alle durch. Irgendwann ist wieder alles gut und unser Leben verläuft wieder in normalen Bahnen. Jetzt müssen wir stark sein für uns und unsere Kinder.


Tipps und Tricks für Lock-Down 2.0

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