Besonders wenn das Wetter draußen heiß und trocken ist, leidet unsere Haut. Viele Menschen haben mit Hautproblemen zu kämpfen, die nur im Sommer auftreten und einem die schönen Tage ordentlich vermiesen können. Doch wer vorbeugend agiert, der kann viele dieser Sorgen vergessen! Praktische Tipps zur sommerlichen Hautpflege für Erwachsene und Kinder.
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Der Sommer bringt Sonne, Wärme, Urlaubsstimmung – aber auch besondere Anforderungen für unsere Haut. Hitze, UV-Strahlung, Salz- oder Chlorwasser sowie häufigeres Schwitzen können die Haut austrocknen, reizen oder belasten. Deshalb braucht sie in der warmen Jahreszeit eine gezielte, angepasste Pflege. In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du deine Haut im Sommer verwöhnen kannst – und worauf du bei der Pflege von Kinderhaut besonders achten solltest.
Hautpflege sollte immer den unterschiedlichen Gegebenheiten angepasst werden, um später ein reines und gesundes Hautbild zu haben. An warmen Sommertagen solltet ihr das unbedingt beachten – sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern:

Warum braucht die Haut im Sommer besondere Pflege?
Im Sommer ist unsere Haut gleich mehreren Stressfaktoren ausgesetzt:
- UV-Strahlung trocknet aus und kann Zellen schädigen.
- Schwitzen fördert den Feuchtigkeitsverlust.
- Salzwasser und Chlor reizen die Haut und greifen den natürlichen Schutzfilm an.
- Häufiges Duschen entfernt hauteigene Fette.
Das Ergebnis: Die Haut spannt, wird rau, juckt oder neigt zu Unreinheiten. Mit der richtigen Pflege kannst du dem entgegenwirken – sanft, leicht und erfrischend.
Tipps für die Hautpflege im Sommer
#1 Von „innen“ pflegen
Die Haut von innen mit reichlich Feuchtigkeit zu versorgen, das ist vermutlich eine der wichtigsten Regeln. Selbst im Hochsommer trinken viele Menschen immer noch viel zu wenig. Das hat nicht nur allgemein negative Auswirkungen auf den Körper, sondern ist auch schlecht für die Haut.
Unsere Hautzellen benötigen Wasser, um geschmeidig zu bleiben und elastisch zu sein. Zudem ist Wasser auch eine der wichtigsten Quellen für Nährstoffe, die zur Regeneration von Zellen beitragen. Wer zu wenig trinkt, der hat eine trockene, straffe und faltige Haut. Und besonders im Sommer, wo man viel schwitzt, ist die Wasserzufuhr extrem wichtig!
Sommerkost mit viel frischem Obst und Gemüse liefert Vitamine und Antioxidantien für einen natürlichen Hautschutz.
#2 Mit den richtigen Feuchtigkeitscremes arbeiten
Doch auch von außen kann man nachhelfen und der Haut genug Feuchtigkeit geben. Die Anua Skincare ist ein tolles Beispiel und ist auch im Sommer absolut zu empfehlen. Leichte Feuchtigkeitscremes mit Hyaluronsäure helfen dabei, die Haut zu beruhigen und gegen Rötungen vorzugehen. Sie sorgt ebenfalls dafür, dass Wasser besser in den Zellen gespeichert und verarbeitet wird.
#3 Poren öffnen und gut schwitzen
Der Sommer ist eine sehr anstrengende Jahreszeit für unsere Haut. Sie wird sowohl von innen als auch von außen belastet und ist für viele wichtige Funktionen notwendig. Schweiß spielt dabei eine wichtige Rolle, denn er sorgt dafür, dass unser Körper während der heißen Sommertage abgekühlt werden kann. Daher sollte man definitiv nicht versuchen, nicht zu schwitzen. Denn diese Funktion ist überlebenswichtig!
Das Ganze schließt auch den Kreis mit den zwei ersten Punkten, denn wer schwitzt, der muss auch viel Flüssigkeit wieder aufnehmen. Fürs Schwitzen und für eine gute Gesundheit der Haut sind die Poren wichtig. Daher ist besonders lockere Kleidung empfehlenswert, um der Haut auch den Freiraum zum Atmen zu geben.
#4 Auf leichte Pflegeprodukte setzen
Um der Haut einen Gefallen zu tun, sollten Sie auf leichte Pflegeprodukte zurückgreifen. Also keine dicken Cremes oder zu viel Make-up verwenden, was zur Verstopfung der wichtigen Poren führt. Gute Sommerprodukte lassen sich beispielsweise bei Little Wonderland oder in der Drogerie finden.
Dabei kann es helfen, die gesamte Routine zurückzuschrauben und sich nur auf die wesentlichen Schritte zu fokussieren: Reinigung, Behandlung und Feuchtigkeit. Es gibt mittlerweile viele Produkte, die einzelne Schritte miteinander kombinieren und so für eine rundum schöne Haut im Sommer sorgen.
Leichte Reinigung
Verwende milde, pH-neutrale Reinigungsprodukte – idealerweise ohne Alkohol oder austrocknende Tenside. Auch bei häufigerem Duschen gilt: Weniger ist mehr. Nur bestimmte Körperbereiche brauchen Seife, der Rest kann mit Wasser gereinigt werden.
Feuchtigkeit ist das A und O
Greife zu leichten, feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten – zum Beispiel mit Aloe Vera, Glycerin oder Hyaluronsäure. Tagsüber eignen sich feuchtigkeitsspendende Gels oder Fluids, abends darf es eine reichhaltigere Lotion sein.
Sonnenpflege – auch nach der Sonne
Nach dem Sonnenbad braucht die Haut beruhigende Pflege:
- After-Sun-Produkte oder reines Aloe Vera Gel spenden Feuchtigkeit und kühlen.
- Leichte Körperöle (z. B. Jojoba oder Mandelöl) auf feuchter Haut helfen, die Feuchtigkeit zu bewahren.
Peelings mit Maß
Ein sanftes Peeling 1x pro Woche entfernt abgestorbene Hautschüppchen und macht die Haut aufnahmefähiger für Pflegeprodukte. Achtung: Nicht nach dem Sonnenbaden peelen, da die Haut dann besonders empfindlich ist!
#5 Sonnenschutz ist Pflicht!
Zum Schluss schauen wir uns noch den vermutlich wichtigsten Punkt an. Ohne Sonnenschutz sollte man definitiv nicht aus dem Haus gehen, selbst für kleine Erledigungen oder bei bewölktem Wetter. Denn der Schutz gegen einen Sonnenbrand oder im schlimmsten Falle gegen Hautkrebs ist essenziell!
Ultraviolette Strahlung durchdringt die Wolken und verursacht Veränderungen in den Hautzellen. Kurzfristig führt dies zu Sonnenbrand – langfristig können Pigmentflecken, Falten und sogar Hautkrebs entstehen.
Die Auswahl an Produkten ist groß, aber auch hier lassen sich gute Kombi-Cremes finden. Oft ist der Lichtschutzfaktor schon in der Feuchtigkeitscreme enthalten, wodurch sich direkt zwei Punkte auf einmal abhaken lassen. Empfehlen ist ein LSF von 20 bis 50.
Kinderhaut im Sommer richtig pflegen
Kinderhaut ist besonders zart, dünn und empfindlich. Sie hat weniger Talgdrüsen, verliert schneller Feuchtigkeit und reagiert sensibler auf äußere Einflüsse.
Tipps für die Hautpflege von Kindern im Sommer:
- Sanfte Reinigung: Milde Waschgele oder rückfettende Badezusätze genügen völlig – zu häufiges Waschen kann die Haut austrocknen.
- Nach dem Baden (im Meer oder Pool): Kurz mit klarem Wasser abduschen und anschließend eine pflegende Lotion ohne Parfum auftragen.
- Feuchtigkeitspflege: Leichte, hautverträgliche Lotionen oder Cremes – möglichst parfümfrei und dermatologisch getestet.
- After-Sun-Produkte für Kinder: Gibt es speziell für empfindliche Kinderhaut – mit Kamille oder Ringelblume zur Beruhigung.
- Bei sehr trockener Haut: Produkte mit Urea oder Panthenol in Rücksprache mit dem/der Kinderärzt:in verwenden.
- Sonnenschutz nicht vergessen: Sonnenpflege gehört zur Hautpflege dazu – siehe dazu unseren Blogbeitrag zum Sonnenschutz.
Extra-Tipps für heiße Tage
- Thermalwasserspray: Ein erfrischender Feuchtigkeitskick zwischendurch – ideal für Gesicht und Hals.
- Kühlende Masken: Für Erwachsene ideal nach langen Tagen in der Sonne – z. B. mit Gurke, Joghurt oder Aloe Vera.
- Luftige Kleidung: Naturmaterialien wie Baumwolle oder Leinen reizen die Haut weniger als synthetische Stoffe.
Fazit: Weniger ist mehr – aber regelmäßig!
Die Sommerpflege der Haut ist kein Hexenwerk – sie muss nur den Bedürfnissen der Haut angepasst sein:
Leicht, feuchtigkeitsspendend, reizarm – so lautet die goldene Formel für gesunde Sommerhaut.
Bei Kindern: Zart und sanft pflegen – und nie ohne Sonnenschutz!
Mit diesen Tipps bleibt deine Haut auch im Hochsommer gesund, geschmeidig und gut geschützt.
Kommt gut durch den Sommer!
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