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Bisphenol A – Flaschenkinder sind besonders belastet

Eine Studie der ETH Zürich verpasst mir ein paar graue Haare mehr:  Babys, die mit Plastikflaschen ernährt werden, sind stark mit Bisphenol A (BPA) belastet. Wie, was, warum und wo BPA noch so alles enthalten ist, lest ihr hier:

Bisphenol A (BPA) ist der zentrale Grundbaustein von Polycarbonat-Kunststoffen und Epoxidharzen. Viele Plastik-Alltagsgegenstände und Verpackungsmaterialien bestehen aus PC-Kunststoffen. Betroffen sind beispielsweise:

  • Babyflaschen
  • Schnuller (siehe hier: Bedenkliche Schnuller)
  • Konserven- und Getränkedosen (sind mit Epoxidharzen ausgekleidet)
  • Trinkwasserleitungen (wenn mit Epoxidharz abgedichtet)
  • Zahnfüllungen
  • PC-Behälter für Essen (speziell wenn in der Mikrowelle erwärmt)

BPA ist auch in geringen Dosen schädlich: BPA gilt als hormonaktive Substanz, die wie das natürliche Hormon Östrogen und auch als Anti-Androgen wirkt. Der Stoff kann deshalb bereits in geringen Mengen die sexuelle Entwicklung, besonders die der männlichen Föten und Säuglinge, beeinträchtigen.

Bericht zur Studie: http://www.ethlife.ethz.ch

Ich werde daher meine Empfehlung für Babyflaschen etwas revidieren: Welches Fläschchen für’s Baby? – man lernt schließlich nie aus …


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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Seit heute (01.03.2011) ist Bisphenol A in Babyflaschen verboten – endlich. Achtet beim Kauf aber unbedingt auf die Aufschrift “bpa-frei”, ds sich noch ältere Artikel in den Regalen befinden könnten.

    Bisphenol A ist aber weiterhin in anderen Artikeln – auch für Babys und Schwangere – erlaubt. Leider.

  2. BPA hat höchstwahrscheinlich leider auch Auswirkung auf die Zahnsubstanz von Kindern bei den zweiten Zähnen. Meinen Sohn habe ich voll gestillt und wunderte mich daher sehr, warum er diese Störung der Zahnsubstanz hat, die sich “Molare-inzisive-Hypomineralisation” nennt. Aber leider reichert sich BPA im Laufe eines Lebens im Körper im Fett an und wenn frau stillt, wird BPA ans Kind weitergereicht. Der Stoff ist fettlöslich. Ich würde deswegen nicht “Nicht-Stillen”. Aber ich bin so wütend auf all die “tollen” Erfindungen und Zulassungen von Stoffen, die unsere Staaten erst mal für unbedenklich erklären und auf die Bevölkerung loslassen, um dann nach vielen Jahrzehnten “Testphase” endlich aus dem Verkehr zu ziehen. Wobei es dann allerdings zu spät ist, da diese Stoffe die nachfolgenden Generationen für die nächsten Jahrzehnte, wer weiß wie lange, kontaminieren werden. BPA ist dabei nur einer von vielen Menschen gemachten Stoffen. Glyphosat wäre in dieser Reihe ein weiterer.

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