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Fläschchen adé

Abstillen ist ja immer ein großes Thema (dem ich leider nichts beizutragen habe), aber auch bei “Flaschenkindern” stellt sich irgendwann die Frage: Wie werden wir die Fläschchen wieder los? So haben wir es geschafft:



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Hier entlang: Tipps für Familien in der Corona-Krise



Mein zweites Kind hat mit gut zwei Jahren immer noch drei Fläschchen pro Tag getrunken: Eins zum Mittagsschlaf, eins zum Einschlafen am Abend* und eins in der Nacht. Außerdem aß das Kind ausreichend und das Fläschchen war nur mehr eine Art (kalorienreiches) Ritual. Zu denken gab mir auch die Kuhmilchallergie meines großen Kindes sowie die Erkenntnis, dass Milch ein großer Eisenräuber ist (siehe: Bei Müdigkeit auf Eisen in der Ernährung achten!).

So haben wir den Abschied von der Flasche geschafft:
Zunächst haben wir ihm das Fläschchen in der Nacht verweigert (nicht ganz uneigennützig). Das hat zwar anfangs zu heftigem Protest geführt, wurde aber schon nach wenigen Nächten klaglos akzeptiert (ein paar mal hat er noch danach gefragt). Und die anderen Fläschchen sind dann eigentlich fast zeitgleich und fast automatisch weggefallen. Das Einschlaf-Fläschchen war noch öfter Thema, aber mit dem Argument, dass das Kind beim Abendessen ohnehin genug gegessen hat, war auch dieses Fläschchen schnell vergessen.

Ehrlich gesagt, kann ich mich gar nicht mehr richtig erinnern, wie das bei meinem ersten Kind war (Gott, wie vergisst man schnell – dabei ist mein erstes Kind nur knapp drei Jahre älter als mein zweites). Ich weiß nur noch, dass es auch so um dieses Alter (2,5 Jahre) herum war, dass es recht stressfrei und eigentlich ganz unspektakulär abgelaufen ist. Die Ausgangssituation war aber nicht ganz so prekär: Das erste Kind hat immer schon geschlafen wie ein Stein (somit war das nächtliche Fläschchen schon lange kein Thema mehr), auch das Mittagsschläfchen hat dieses Kind bereits mit 1,5 Jahren eingestellt. Bei diesem Kind hatten wir lange ein Fläschchen in der Früh – und das haben wir ganz einfach durch ein gemeinsames Frühstück ersetzt.

Hauptsache (relativ) stressfrei!
Nachdem ich meinem ersten Kind (und mir selbst) damals beim Sauber werden so viel Druck gemacht habe (siehe: Rezept für’s Sauber werden) – und dadurch gelernt habe, dass Druck gar nichts bringt -, bin ich Verfechterin einer stressfreien Abwicklung von derartigen Abschieden. Das nächste Projekt lautet dann in absehbarer Zeit: Abschied vom Schnuller (siehe dazu:  Rezept für’s Sauber werden) …

* Ich weiß, ich weiß: gaaanz schlecht. Wir haben’s auch versucht, das Fläschchen vom Einschlafen zu trennen – allerdings mit recht wenig Erfolg.

Foto: Adam Davis

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Muttis Nähkästchen

Hier plaudert Birgit, alias Mutti, 40+, seit 2009 aus dem Nähkästchen: Authentizitäts-Freak, selbstbewusst grauhaarig, kreativ angehaucht, völlig unperfekte Mutter. Familienblog aus dem Leben mit zwei Jungs - Mutter allein unter Männern. Mehr über Muttis Nähkästchen: About. Nix verpassen? Folgt mir via Social Media oder Newsletter.

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