Vier Familienmitglieder ohne jegliche Vorerfahrung in Sachen Norwegen und Wohnwagen machen sich auf die Reise: Unser Erfahrungsbericht als völlige Wohnwagen-Newbies zu fast drei Wochen Norwegen mit Familie in einem privat vermieteten Wohnwagen. Unsere Reiseroute, unsere Wow-Momente, unsere Hoppalas – ehrlich und ungeschönt.
(Spoiler-Alarm: Es war richtig TOLL!)
Estimated reading time: 39 Minuten
Inhaltsverzeichnis
- Unser Wohnwagen – ausgeborgt von privat
- Bevor es losgeht: Tipps & Must-haves
- Unsere Route
- Etappe 1: Über Rostock und Trelleborg nach Malmö zum Leihwohnwagen
- Etappe 2: Fjällbacka und die Kungsklyftan
- Etappe 3: Telemarkskanalen, Stabkirche Heddal
- Etappe 4: Flekkefjord
- Etappe 5: Stavanger & Sverd i fjell
- Etappen 6+7: Røldal + Hardanger
- Ausflug nach Bergen
- Etappe 8: Geilo mit Zwischenstopp beim Vøringfossen
- Ausflug zur Flåmsbahn
- Etappe 9+10: Irgendwo im norwegischen Nirgendwo + Vänern, der drittgrößte Binnensee Europas
- Etappe 11: Göteborg
- Etappe 12: Malmö und Warten auf die Fähre
- Fazit: Norwegen und der Leihwohnwagen machen Lust auf mehr!
- Mehr zum Thema Camping

Unser Wohnwagen – ausgeborgt von privat
Letztes Jahr waren wir per Wohnmobil in Ost-Kanada unterwegs. Dieses Jahr wollten wir erneut campen – aber eben per Wohnwagen. Wir versprachen uns vom Wohnwagen den Vorteil einer größeren Flexibilität. Sprich: Wohnwagen abstellen und dann Ausflüge mit dem Auto unternehmen.
Aber die Recherche ergab bald: Von professionellen Vermietern bekommt man zwar zuhauf Campingmobile vermietet, aber eben quasi keine Wohnwägen. Und so sind wir auf der Plattform mycamper.com gelandet. Dort bieten Privatpersonen ihre privaten Campingmobile und Wohnwägen zur Miete an.
In Malmö haben wir uns einen privaten Wohnwagen ausgeborgt. Er war unsere Bleibe für 16 Tage. Der Wohnwagen war 7,7 Meter lang, 2,5 Meter breit, 2,2 Meter hoch und wog 1.600 kg.
Meine größte Hochachtung geht an den Göttergatten, der dieses doch nicht gerade klein geratene Teil rangiert und durch enge Straßen manövriert – ganz so, als hätte er noch nie was anderes getan!



Bevor es losgeht: Tipps & Must-haves
- Wie schwer ist der Wohnwagen?
Essentielle Details für die Wahl des Wohnwagens steht in den Fahrzeug-Papieren:- Zuglast: zulässige Anhängelast des Autos (steht im Fahrzeugschein). Der Wohnwagen darf diese nicht überschreiten.
- Gesamtgewicht: Auch das zulässige Gesamtgewicht des Gespanns (Auto + Wohnwagen) beachten.
- Eventuell ist ein spezieller Führerschein notwendig!
Achtung! Je nach Gewicht des Wohnwagens reicht ein normaler PKW-Führerschein nicht aus. Klasse B reicht bis 3,5 t Gesamtgewicht. BE oder B96 sind nötig, wenn Auto und Wohnwagen schwerer sind. - Achtung! Stützlast!
Die Stützlast ist das Gewicht, mit dem die Deichsel des Wohnwagens senkrecht auf die Anhängerkupplung des Autos drückt. Sie beeinflusst Fahrstabilität und Sicherheit:- Zu gering → Gespann neigt schneller zum Schlingern.
- Zu hoch → Kupplung, Auto und Achsen können überlastet werden.
Tipp: Ideal ist es, die Stützlast möglichst nah am erlaubten Maximalwert zu halten (z. B. 70–75 kg, wenn 75 kg erlaubt sind). Last im Wohnwagen so verteilen, dass genug Gewicht nach vorne kommt (schwere Sachen über/nahe der Achse, nicht hinten im Stauraum).
- Eine gute App:
Klar, mit einem Auto oder einem kleinen Campervan kommt man schnell auf einem Parkplatz unter und kann auch leicht wildcampen. Aber mit einem großen Wohnwagen ist man gut beraten, zu wissen, wo man in der nächsten Nacht stehen kann. Und wenn alle Strick reißen – so wie bei uns bei Etappe 9/10 -, dann hilft eine gute App, die mögliche legale Abstellplätze auflistet. Wir waren sehr gut versorgt mit der Nordcamp-App. - E-Pass-Registrierung:
Das norwegische Mautsystem – AutoPASS – ist vollautomatisiert. Fahrzeugnummernschilder werden fotografiert oder, falls vorhanden, der AutoPASS‑Chip (Transponder) wird ausgelesen. Epass24 ist ein Onlinedienst, der die Zahlung von Mautgebühren für Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen in Norwegen abwickelt. Dabei wird das Fahrzeug an Mautstationen mittels Kameras erfasst, und die Abrechnung erfolgt hinterher automatisch per Rechnung oder Kreditkarte. Eine Registrierung stellt sicher, dass man in der korrekten Stufe eingestuft wird – alternativ wird der höchste Tarif verrechnet. Ab einer Aufenthaltsdauer von zwei Monaten zahlt sich möglicherweise auch ein AutoPASS-Chip aus. Epass24 ist sofort nutzbar, der AutoPASS-Tag braucht jedoch Vorlaufzeit. Wir haben etwa einen Monat nach Rückkehr insgesamt ca. 80 Euro Mautgebühren bezahlt.
Unsere Route
Zuerst mussten wir ganz Deutschland von ganz im Süden bis nach Rostock durchqueren – Gott sei Dank nur mit dem Auto. Dass wir den Wohnwagen erst in Schweden gemietet haben, war weise gewählt! Denn das Riesending auf der deutschen Autobahn bei max. erlaubten 80 km/h zu fahren, wäre echt öde und langwierig gewesen. Auch der Preis für die Fähre von Rostock nach Trelleborg war dadurch deutlich erschwinglicher. Sehr bewusst haben wir die Nachtfähre gewählt, denn wir waren schließlich bereits seit zehn Stunden unterwegs.
Den Wohnwagen haben wir dann in Malmö abgeholt. Und haben dann die erste Nacht noch in Fjällbacka in Schweden verbracht. Und so ging’s dann weiter:
Etappe 1: Über Rostock und Trelleborg nach Malmö zum Leihwohnwagen
Wir sind einmal längs durch Deutschland und haben die Nachtfähre von Rostock nach Trelleborg genommen. Rostock selbst ist auch ein hübsches Städtchen, das zum Verweilen einlädt! Wir waren nicht zum ersten Mal dort.
Unsere Hoppalas/Besonderheiten so far:
Das Navi fährt jetzt mit LKW-Modus
Erlaubte Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h – da werden Wege lang …
Unsere Audio-Unterhaltung ist „The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ – in a very British Originalfassung. Und tatsächlich hat uns das eine bahnbrechende Erkenntnis beschert: wir haben die Handtücher vergessen!!! (Müssen eben die Badetücher herhalten …)
Etappe 2: Fjällbacka und die Kungsklyftan
Ein tatsächlich beeindruckender Spalt im Fels mit tonnenschweren Brocken, die da oben einfach steckengeblieben sind.
Und Fjällbacka? Ein Träumchen! Viele Touris – aber hauptsächlich Einheimische. Atemberaubend schmale Zufahrtsstraße zum Campingplatz – vor allem mit einem so großen Anhänger.
Da hätten wir’s auch länger ausgehalten, aber eine Verlängerung war aufgrund der guten Buchungslage leider nicht möglich. Darum geht’s weiter nach Norwegen.



Unsere Hoppalas/Besonderheiten so far:
Der Erfinder von Tetris muss Camper gewesen sein. Der Wohnwagen ist riesig und doch viel zu klein. Und ständig sucht wer was …
Etappe 3: Telemarkskanalen, Stabkirche Heddal
Mit einem Ausflug zur Stabkirche Heddal, zum Høgefoss bei Bø und zu den Vrangfoss Schleusen. Campingplatz bei der Schleuse in Lunde.





Unsere Hoppalas/Besonderheiten so far:
Durschnittsgeschwindigkeit 63 km/h (!) von Schweden hier her.
Wasserpumpe im Wohnwagen ausgefallen. Aber der „Handyman“ hat’s wieder repariert.
Es hat hier 30° und mehr! Da fahren wir extra in den Norden… 
Fahren ohne Wohnwagen fühlt sich an, als hätte das Auto Flügel …
Etappe 4: Flekkefjord
Ein besonderes Abenteuer mit zwei Draisinen-Tandems: Dieses besondere Outdoor-Erlebnis auf der historischen, stillgelgten Flekkefjord-Bahnstrecke ist unseres Erachtens echt ein „Must-do“ in dieser Region! Auf speziell angepassten Schienenfahrrädern (Draisinen) erkundet ihr die rund 17 Kilometer lange Strecke zwischen dem Bahnhof Flekkefjord und Bakkekleivi bzw. Sira durch abwechslungsreiche norwegische Landschaften mit Fjorden, Tälern und insgesamt 17 Tunneln – davon ist der längste über 1 km lang.
Die Fahrt dauert hin und zurück in der Regel etwa 3 bis 3,5 Stunden, und unterwegs gibt es immer wieder Gelegenheit für Pausen, Picknick oder einfach, die Aussicht zu genießen. Die Draisinen sind meist Tandem-Modelle, auf denen zwei Pedalierende und zusätzlich eine Erwachsene oder zwei Kinder Platz finden. Helme sind Pflicht, und wegen der dunklen Tunnel wird oft empfohlen, eine starke Stirnlampe mitzubringen.
Und es ist auch ordentlich anstrengend, speziell die erste Hälfte aus Flekkefjord raus. Aber alles, dass ihr bergauf tretet, könnt ihr am Ende der Tour wieder nach unten brausen! Für Leute mit weniger „Schmalz“ in den Beinen gibt es auch E-Draisinen mit Motorunterstützung.
Auch das Städtchen ist bezaubernd: insbesondere der Fjordeingang und das Holländische Viertel mit den zahlreichen Murals.







Unsere Hoppalas/Besonderheiten so far:
wir haben den Geschwindigkeitsrekord auf knapp über 50 km/h weiter unterboten – denn wir fahren auch die abenteuerlichen Routen – obwohl ein Riesending hinten am Auto hängt. Erst als ich um Gnade für den Motor (und die Kupplung) gebeten hab, war ein kleines Stück Autobahn möglich.
Ja, auch in
kann man sich einen Sonnenbrand einfangen …
Etappe 5: Stavanger & Sverd i fjell



Unsere Hoppalas/Besonderheiten so far:
Es hat nach wie vor 30° und mehr …
Mitten in der Stadt parkt die fette Queen Mary 2. Die Jungs diskutieren mit mir, ob es auch bei Schiffen Body Shaming gibt …
Eine mittelgroße Pizza schlägt mit schlappen 25 Euro zu Buche. Ja, Euro! Und ich hab mich nicht verrechnet – die Kreditkarten-Info kommt im Handumdrehen.
Feuerquallen im Meer führen zu einem jähen Ende des Evening Swims. Also lieber wieder weiter ins Landesinnere zum Süßwasser!
Etappen 6+7: Røldal + Hardanger
Jede Menge Wasserfälle, Stabkirche Røldal, ein blauer Kreisverkehr im Tunnel. Seim Camping in Røldal + Camping Tvinde direkt beim Tvindefossen – laut, aber richtig toll!







Unsere Hoppalas/Besonderheiten so far:
Sorry to say, aber ein älteres Ehepaar aus dem heimatlichen Nachbarland hat leider alle Vorurteile in Richtung Kompliziertheit, Unfreundlichkeit und Humorlosigkeit bewiesen. Mit dem kleinsten Wohnmobil – noch dazu verkehrt herum geparkt – beanspruchten sie den meisten Platz und bissen alle weg, die ihnen am übervollen Platz zu nahe rücken wollten. Ich mein, es hätte eine nette Bekanntschaft werden können. So leider nicht …
generell sind viele Norweger, SEHR viele Deutsche, viele Niederländer, einige Belgier und Schweizer unterwegs.
Nachdem ich auf engen Bergstraßen mit dem riesigen Anhänger schon dezent die Nerven in die Ecke gestellt hab, bestand ich darauf, nur mehr zweistellige Straßen zu befahren. Aber auch das hilft nix … Gott sei Dank beweist der Göttergatte exzellentes Fahrkönnen und Nerven aus Stahl – auch wenn’s nur um Millimeter geht 
Hab ich schon mal erwähnt, dass ich Wasserfälle liebe? 
Ausflug nach Bergen
Nachdem wir bei Stavanger schon den tiefsten und längsten Autotunnel der Welt gefahren sind, musste hier natürlich auch der längste Fahrradtunnel der Welt, der Fyllingsdal Tunnel (3 km lang), erradeln werden. Definitiv ein Erlebnis!
Sehr hübsches Städtchen, für das ich gerne länger Zeit gehabt hätte.
Aufgefallen sind uns die vielen Fußballfans. Und erst viel zu spät haben wir gecheckt, dass hier ausgerechnet die Salzburger auswärts gegen Bergen in der CL-Qualifikation antraten. Das Stadion war ausverkauft, aber im Gästesektor wär noch jede Menge Platz gewesen … Und gewonnen hat Salzburg 1:4.





Unsere Hoppalas/Besonderheiten so far:
Parkplätze sind rar, Parkhäuser SEHR eng (Extra-Spiegel für den Wohnwagen mussten weg) und kosten richtig Geld 


Wer den Wohnwagen stehen lässt und einen Ausflug macht, sollte alles gut verschließen und draußen nix rumliegen lassen. Es könnte regnen …
Camping-Noobs! 
Etappe 8: Geilo mit Zwischenstopp beim Vøringfossen
Ja, die Stadt heißt wirklich so! Und scheint ein feines Skigebiet zu sein. Das wichtigste für uns: Es gibt einen Bahnhof, der uns zu unserem nächsten Ziel bringt (kommt morgen).
Am Weg nach Geilo schraubt man sich mit Auto (und Wohnwagen) durch Spiraltunnel hoch zum Vøringsfossen und wieder runter. Gute Infrastruktur! Trotzdem – oder vielleicht deshalb – haben wir für unser Gespann nur mit Glück und freundlich fragen einen Parkplatz bekommen. Aber es hat geklappt.



Unsere Hoppalas/Besonderheiten so far:
Je höher die Meter über dem Meer, desto höher steigt auch der Anteil der Touris aus den Alpen. Nette Bekanntschaft mit Leuten aus der Heimat gemacht.
Falls sich wer wundert, warum ich immer das Gleiche trage: Ich hab nicht mit derart hochsommerlichen Temperaturen und anhaltendem Schönwetter gerechnet. 2/3 meiner Garderobe sind für die Katz. Ich trage und wasche daher die luftigsten meiner Kleider rauf und runter …
Ausflug zur Flåmsbahn
Mit der Bergensbahn von Geilo nach Myrdal. Dann ab zur Zipline, mit 1.381 Metern die längste Skandinaviens. Dann ging’s weiter mit dem Fahrrad runter zum Fjord. Retour ging’s 20 km durch 20 Tunnel mit der Flåmsbana wieder nach Myrdal (866 Meter über dem Meer).
Die Flåmbahn gilt als eine der schönsten Zugreisen der Welt und ist eine der Haupttouristenattraktionen Norwegens. Jedes Jahr zieht diese erstaunliche Bahnstrecke Besucherinnen und Besucher aus aller Welt an. 2014 wurde sie von Lonely Planet zur schönsten Zugreise der Welt gekürt.







Etappe 9+10: Irgendwo im norwegischen Nirgendwo + Vänern, der drittgrößte Binnensee Europas
Erst wollten wir Oslo nicht, dann wollte Oslo uns nicht: Wir wollten die Hauptstadt auslassen, aber am Rückweg nach Schweden hätte sich ein Zwischenstopp perfekt angeboten. Schon Tage zuvor hätten wir uns um einen Camping-Spot bemüht. Aber nix zu machen – alles voll. Die Campingplätze um Oslo sind rar und das Campen auf den P+R-Plätzen verboten. Also landeten wir auf einem Parkplatz irgendwo im Nirgendwo – ohne Strom und ohne WLAN, aber wenigstens legal. Und trotzdem gab’s auch im vermeintlichen Nirgendwo was zu entdecken!
In Schweden machten wir ausnahmsweise mal nix außer Chillen am See …







Unsere Hoppalas/Besonderheiten so far:
Mit einem so großen Wohnwagen ist es immer gut zu wissen, wo man am nächsten Abend stehen kann. Dank der Nordcamp-App ist aber alles glimpflich ausgegangen.
Die Straßen in Schweden sind – zumindest die, auf denen wir unterwegs sind – deutlich breiter, aber auch „fader“ und dadurch ermüdender. Scheinbar sind wir trotz 2,5 m breitem und 7,7 m langem Wohnwagen eher auf norwegische Bergstraßen gepolt.
Nach zwei Wochen zu viert auf engstem Raum beginnt die Stimmung etwas zu bröckeln …
Etappe 11: Göteborg
Zu guter Letzt machten wir noch zwei Nächte in Göteborg Halt. Während zwei von uns die Innenstadt und die Volvo World entdeckten, zog es die anderen zwei in den Vergnügungspark Liseberg.
Auf etwa 17–20 Hektar Parkfläche bietet Liseberg eine große Vielfalt an Fahrgeschäften und Attraktionen für alle Altersgruppen — von aufregenden Achterbahnen wie Balder und Helix über den imposanten Freifallturm AtmosFear bis zu klassischen Karussells, Shows, Konzerten und saisonalen Events. Insgesamt findest du dort mehr als 40 Attraktionen, grüne Gärten, Restaurants, Bars und Unterhaltung, die den Besuch zu einem abwechslungsreichen Erlebnis machen.






Unsere letzter Campingplatz war der direkt am Meer südlich von Göteborg liegende Liseberg Camping Askim Strand. Da gibt’s Eintritts-Deals für den Vergnügungsoark.


Etappe 12: Malmö und Warten auf die Fähre
Nach der Rückgabe des Wohnwagens in Malmö, sind wir noch durch die charmanten Altstadtstraßen und Parks geschlendert.
Ein ganz besonderes Erlebnis war das Disgusting Food Museum: In diesem ungewöhnlichen Museum werden rund 80 Lebensmittel aus aller Welt gezeigt, die in manchen Kulturen als Delikatesse gelten, in anderen jedoch als „eklig“ beschrieben werden – von fermentiertem Hering und Durian über Insekten bis zu Madenkäse. Zwei von uns waren mutig und haben sich an der Verkostungsstation durch alle angebotenen Speisen probiert.





Und die restliche Zeit bis zur Abfahrt der Fähre nach Rostock haben wir am Strand bei Skanör verbracht.



Fazit: Norwegen und der Leihwohnwagen machen Lust auf mehr!
Norwegen war richtig toll! Und wir haben ja nur den südlichen Teil gesehen – und da auch nur einen kleinen Bruchteil. Ich glaube fest, dass wir da unbedingt nochmal hin wollen.
Und die Sache mit dem Leihwohnwagen macht richtig Lust auf mehr! Nur das Reservieren zu Beginn war etwas kompliziert, da der/die Vermieter:in in relativ kurzer Zeit antworten muss. Und das hat nicht immer geklappt. Aber bei der dritten Anfrage haben wir den absolute Traum-Wohnwagen ergattert. Er war zwar bereits 12 Jahre alt – aber das hat man überhaupt nicht gemerkt. Sehr gepflegt, alles sehr durchdacht. Wir hatten eine gute Anleitung dabei und kamen wunderbar zurecht! Und das, obwohl wir völlige Wohnwagen-Newbees sind!
Dass wir den Wohnwagen in Schweden gemietet haben, macht richtig Sinn: So konnten wir ohne Anhängsel und ohne Geschwindigkeitsbeschränkungen sowohl bei der Hin- wie auch bei der Rückreise zweimal längst durch Deutschland reisen und auch auf der Fähre von Rostock nach Trelleborg und retour richtig Geld sparen. Wir haben jeweils die Nachtfähre Rostock-Trelleborg genommen – das sind zwar nur sechs Stunden, hat aber für uns so richtig Sinn gemacht. Denn so konnten wir ausgeschlafen die jeweils folgende Etappe prima bewältigen.
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Birgit & Christine
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Emma
3 Feb. 2026Was für ein toller und ehrlicher Reisebericht! Es ist mutig, sich als ‚Newbies‘ direkt mit so einem großen Wohnwagen nach Norwegen zu wagen. Die Tipps zur Stützlast und zur Nordcamp-App sind super hilfreich. Danke für die Inspiration und die schönen Einblicke in euren Familienurlaub.
Birgit
3 Feb. 2026Liebe Emma,
danke für das Feedback!
LG Birgit