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Road-Trip mit Kindern: 9 Tipps für Familien

Road-Trip mit Kindern: 9 Tipps für Familien

Irgendwann möchte man im Urlaub wieder mehr erleben und mehr sehen. Aber klappt so ein Road-Trip auch mit mehreren – evtl. noch kleineren – Kindern? Wenn man einige Eckpfeiler bedenkt und schlau plant – ganz bestimmt!


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Birgit und Christine von Muttis Nähkästchen

Für alle, die uns noch nicht kennen: Hier plaudern Birgit und Christine aus dem Nähkästchen und schreiben über das (Über-)Leben mit Kindern.

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Voraussichtliche Lesedauer: 15 Minuten



Road-Trip


Warum ein Road-Trip?

Wenn man in seinen wenigen Urlaubswochen viel von der Welt sehen will, ist ein Road-Trip unumgänglich. Schon unterwegs sieht und lernt man so viel von einem neuen Land bzw. einer neuen Region. Durch die unterschiedlichen Stopps und Unterkünfte stehen einem wesentlich mehr Ausflugsziele und Städte zur Verfügung und man erlebt einfach wesentlich mehr.

Mit Kindern ist damit für die meisten von uns erstmal Schluss. Urlaube bestehen dann meist aus Baden, Sandspielen und Kinderdisco. Auch sehr schön, aber irgendwann will man meist wieder „mehr“! Bedenkt man einige wichtige Punkte ist dieses „mehr“ auch durchaus machbar. Und auch die Kids profitieren enorm davon. Auch sie genießen es, dass sie so viel sehen und erleben.

Natürlich ist es „anstrengender“ als einfach eine Flugreise mit einem fixen Hotel zu buchen, aber unserer Meinung nach auch viel erfüllender. Uns gibt dieses „Erleben“ mehr Entspannung und Kraft für den Alltag als das tägliche Relaxen am Pool.


Road-Trip mit Kindern

Vor den Kids konnten wir relativ spontan richtig spannende Reisen unternehmen. Mit dem Wohnmobil bis Dubrovnik und per Fähren über viele Umwege wieder retour. Gebucht haben wir im Vorfeld nichts. Wir blieben dort, wo es uns gefiel. Auch den klassischen Road-Trip durch die USA durften wir erleben. Diese 5-wöchige Rundreise haben wir schon etwas genauer geplant und einiges im Vorfeld gebucht. So weit weg von zuhause will man dann doch etwas abgesichert sein. Mit den verschiedensten Verkehrsmitteln ging es von New York nach New Haven, Buffalo, den Niagara Falls (CA), Chicago, San Francisco, den Highway 1entlang, nach Los Angeles, Las Vegas, in diverse Canyons und zu guter Letzt noch nach San Diego. Wir sind froh, dass wir den USA-Trip noch vor den Kindern gemacht haben – derartige Strecken und beinahe jede Nacht eine andere Unterkunft – das wäre fast unmöglich mit vier Kindern! (Und auch finanziell nicht so ohne!)

Aber ganz können wir es doch nicht lassen. Nach vielen Jahren in den klassischen Familienclubs wurden unsere Urlaube wieder etwas abwechslungsreicher gestaltet und wir haben immer wieder größere und kleinere Städte in den Familienurlaub eingeplant. Es gab nun wieder mehrere Unterkünfte damit wir einen größeren Radius zur Verfügung hatten und siehe da: Die Kinder lieben es! Sie erzählen oft von Rom, Florenz, Pisa und vielen anderen Eindrücken. Das bestärkte uns sehr und dieses Jahr wird es noch etwas aufregender! (#staytuned)

Allerdings sollte man schon einiges beachten, wenn man einen Road-Trip mit Kids plant. Ganz so locker, lässig und spontan wie früher ziehen wir natürlich nicht mehr los. Folgende Punkte erfüllen wir IMMER:


#1 Nichts dem Zufall überlassen!

Wie gesagt – spontan ist mit einer Horde Kids nicht mehr so romantisch wie früher. Also unbedingt vorher genaue Route planen, Unterkünfte buchen (dabei natürlich auf die Bedürfnisse der Kids achten – z.B. Pool, W-Lan, usw.) und eventuell sogar Eintrittskarten für besondere Sehenswürdigkeiten und Bus-/Bahn-/HopOnHopOff-Tickets besorgen. Kommt man mit leicht gereizten Kindern in einer fremden Stadt an, ist man heilfroh, wenn man sich nicht noch lange wo anstellen oder auf Hotelsuche gehen muss.


#2 Kindertaugliche Route für den Road-Trip

Auch wenn man vielleicht traurig darüber ist – so viel wie früher geht nicht mehr! 400km jeden Tag und dann noch Vollgas geben beim Sightseeing – das ist zu viel für die Kleinen. Weniger ist mehr. Also lieber häufiger Zwischenübernachtungen einplanen und nicht all zu viel Fahrzeit pro Tag! Wir suchen uns gerne Unterkünfte, von denen aus wir dann in kürzester Zeit viele andere Städte bzw. Sehenswürdigkeiten erreichen. So müssen wir nicht täglich „umziehen“ und die Kinder haben immer zumindest ein paar Tage das gleiche Bett!


#3 Mindestens einen längeren Aufenthalt einplanen

Pooltage, Kinderdisco & Co. dürfen natürlich nicht ganz fehlen. Wir planen daher immer einen längeren Aufenthalt in einem Resort ein, in dem es alles gibt, was das Kinderherz begehrt. (Mindestens eine Woche!) Wasserrutschen, Pools, Spielplätze, Sandstrand, Kinderanimation – es soll ja jedes Familienmitglied auf seine Kosten kommen. Und für uns ist es auch Entspannung pur, wenn die Kids entspannt sind. (Obwohl wir es meist nicht ganz lassen können und auch einige kleinere Ausflüge einplanen.)

Diesen Sommer sind wir zuerst einen Tag am Schiff, dann 5 Tage in einer Großstadt, dann wird 8 Tage gebadet und dann geht der Road-Trip weiter (mit zwei weiteren Unterkünften und vielen, vielen Tagesausflügen).


#4 Schlau packen!

Ist man zwischendurch z.B. für 3 Tage in einer Stadt, empfiehlt es sich dafür einen oder zwei Extrakoffer zu packen. So muss man nur diese Gepäckstücke in die Unterkunft schleppen und kann den Rest im Auto lassen. Das befreit!!!

Übrigens befreit es auch gezielt Spielsachen mitzunehmen. Alles muss wirklich nicht mit. Am Urlaubsort gibt es hoffentlich genug zu tun. Tipps gibts hier: Spielzeug im Urlaub: Was muss mit?


#5 Beschäftigung für lange Fahrten

Kinder genießen die Aussicht aus Auto, Flugzeug, Schiff oder Bahn meist nicht in dem Ausmaß, in dem es Erwachsene tun. Wer also nicht als streitender Haufen enden will, sorgt für ausreichend Beschäftigung an Reisetagen. Tipps gibts hier:


#6 Keinen Hunger aufkommen lassen!

Eine Kiste Lebensmittel muss bei uns immer mit! Basics wie Nudeln, Sugo, Cornflakes, Haltbarmilch & Co. haben uns schon oft gerettet – und zwar vor den Launen hungriger Kinder. Oft kommt man erst spät in einem neuen Appartement an und alle Geschäfte haben schon geschlossen oder aber der reservierte Tisch steht erst in zwei Stunden bereit – in solchen Situationen ist es Gold wert, wenn man einen kleinen Lebensmittelvorrat dabei hat. Oft braucht man außerdem ein paar Stündchen zum Akklimatisieren – sofort ins nächste Restaurant oder den nächsten Supermarkt möchte man oft gar nicht. Zwischendurch wird die „Basis-Kiste“ immer mal wieder aufgefüllt.

Gerade in Mobilehomes oder Bungalows kochen wir auch oft selbst und da ist es eine große Erleichterung, wenn man nicht jedes Gewürz neu kaufen muss. Salz, Pfeffer, Essig, Öl usw. sind bei uns daher auch immer mit dabei.

Praktische Ideen für schnelle Urlaubsküche findet ihr hier: Campingküche: Schnell und einfach Kochen am Campingplatz


#7 Detailplanung

Am besten macht man sich auf längeren Touren einen Detailplan, was man wann besichtigen möchte. So kann man die Wege kurz halten und läuft nicht Gefahr etwas zu vergessen, das man später bereut. Dabei sollte man natürlich immer auf die Machbarkeit mit Kindern achten – also nie zu viel in einen Tag packen. Es muss immer noch Zeit zum Eis essen, Baden oder Picknicken im Stadtpark sein.

Für die Vorbereitung eignen sich natürlich Blogbeiträge von anderen Familien, aber auch spezielle Reiseführer, die auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen eingehen.


Road-Trip mit Kindern

Barcelona für dich!

Mittlerweile unsere liebsten Reiseführer! Da es diesen Sommer unter anderem nach Barcelona geht, haben wir uns schon wieder damit auf den Trip vorbereitet. Super gelungen – wie alle anderen Reiseführer aus dieser Reihe.

Letztes Jahr hatten wir bei einem Trip durch Italien schon Rom für dich und Venedig für dich mit im Gepäck. Spannend und unterhaltsam für die Kids und völlig ausreichend auch für uns. Schadet ja auch Erwachsenen nicht, wenn die geschichtlichen Hintergründe und Bedeutungen von Sehenswürdigkeiten locker und lustig aufbereitet sind.


#8 Individuelle Bedürfnisse und Interessen berücksichtigen

Wir lieben Landschaften und Sehenswürdigkeiten – unsere Kinder wollen aber auch viel Action, Bewegung, spannendes Essen und viel Badevergnügen. Als Familie heißt es also Kompromisse schließen. Wir versuchen immer wieder Besonderheiten für die Kinder einzubauen. Wenn sie wissen, dass es morgen in einen Vergnügungspark, einen Zoo oder ans Meer geht, halten sie die Kirchen- und Museumstour heute besser durch. Auch zwischendurch halten ein versprochenes Eis, der Abend im Pool oder das Shoppen am Nachmittag die Laune oben. In der Toskana haben wir einmal an einem Tag vier kleinere Städte besichtigt – das war natürlich anstrengend. Aber für jedes Städtchen gab es Highlights für die Kinder z.B. ein Eis beim Eisweltmeister, die prämierte Pizza, Vampirsuche in Volterra, usw.!


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Natürlich dürfen unsere Kids bei der Planung auch mitreden und wir versuchen besondere Wünsche zu ermöglichen. Reiten am Strand, Kanufahren auf einem Fluss oder die Fahrt in einen Safaripark. Auf solche Ausflüge freuen wir uns dann alle so richtig.


#9 Nachsicht bei Stadtbesichtigungen

Nein, man kann eine Stadt nicht mehr so besichtigen wie früher. Mit Kids muss man sich eben auf das Wesentliche beschränken und darauf achten, dass es für alle Familienmitglieder schön ist. Wir versuchen Fußmärsche möglichst kurz zu halten, buchen Tickets für HopOnHopOff-Busse und ersparen den Kids meist den Eintritt und das Besichtigen von Museen und Kirchen. Oft ist ja auch schon der Blick von außen ein Erlebnis. Lange Warteschlangen können einem den Tag in einer Stadt nämlich ganz schön vermiesen. Will man eine Sehenswürdigkeit genauer unter die Lupe nehmen, sollte man unbedingt schon die Tickets vorab kaufen. Auch bei City-Trips kann man immer wieder Highlights für die Kids einplanen – z.B. ein nächtliches Picknick im Park, wenn die Brunnen beleuchtet sind, besondere Mahlzeiten, uvm.!

Hier noch mehr Tipps für Städtetrips mit Kids: Sightseeing im Familienurlaub: So klappt es auch mit Kindern


Wir lieben es im Urlaub viel unterwegs zu sein und können einen Road-Trip auch mit Kindern uneingeschränkt empfehlen. Es tut nicht nur uns selbst, sondern auch den Kids irrsinnig gut ein Abenteuer zu erleben. Außerdem verbindet es enorm und stärkt den Familienzusammenhalt.


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Christine

Christine, chaotische Mama von 4 Kids berichtet hier als Co-Bloggerin vom Leben zwischen Babybrei und Vorpubertät! Der Social-Media Name "Die lauten Nachbarn" ist hier täglich Programm. Folgt uns gerne auch auf Instagram und Facebook!

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Wir haben letztes Jahr unser 4. Kind bekommen und ich muss ehrlich sagen, dass es mir aktuell etwas zu anstrengend ist mit allen in den Urlaub zu fahren. Wir haben uns deshalb dazu entschieden, einen Pool (etwas in diese Richtung: https://www.pool-systems.de/Pool-Komplettsets-Fertigpools/) im Garten einbauen zu lassen und große Urlaube gibt es dann erst wieder in ein paar Jahren, wenn die Kids etwas älter sind.

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