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Sightseeing im Familienurlaub: So klappt es auch mit Kindern

Sightseeing im Familienurlaub: So klappt es auch mit Kindern

Im Familienurlaub gibt es meist wenig Abwechslung: Sandspielen, Baden und Kinderdisco! Man darf aber durchaus auch die Interessen der Eltern berücksichtigen und kann auch Sightseeing im Familienurlaub einplanen.
Mit diesen fünf Tipps gelingt das Sightseeing garantiert auch mit Kindern:

Voraussichtliche Lesedauer: 5 Minuten

Natürlich bucht man als Familie eine andere Art Urlaub als in kinderlosen Zeiten. Eine Familie hat andere Bedürfnisse und Ansprüche. Für mich persönlich ist es aber kein Urlaub, wenn ich Tag für Tag immer nur am Strand sitze, um Sandburgen zu bauen. Auf Reisen möchte ich auch etwas Neues sehen und entdecken und auch die eine oder andere Stadt besichtigen. Ein reiner Städtetrip wäre für meine Kinder aber der blanke Horror! Wie kann man also die Wünsche aller Familienmitglieder berücksichtigen?


Sightseeing im Familienurlaub

Sightseeing im Familienurlaub

Ich brauche im Urlaub auch immer etwas Stadtluft! Meine Kinder wären mit Strand und Kinderdisco durchaus zufrieden. Aber auch ich habe mir einen Urlaub nach meinem Geschmack verdient und versuche daher von Anfang an auch meine Bedürfnisse unterzubringen. Mittlerweile gibt es da auch kein Gemecker mehr und die Kids freuen sich teilweise schon richtig auf etwas Abwechslung und sind eigentlich stolz auf sich, wenn sie etwas Sightseeing im Familienurlaub mit uns bestreiten. Aber wie gelingt das?


#1 Für Abwechslung sorgen

Ein einwöchiger City-Trip? Undenkbar! Die Abwechslung macht es aus. Wir baden einen oder zwei Tage nur und besuchen am Abend die Kinderdisco oder ähnliches. Dann ist wieder Mama dran. Ist das Wetter bedeckt, kann es auch schon am Vormittag in eine Stadt oder zu einem Ausflugsziel gehen. Ansonsten starten wir später.

Die Kinder wissen aber ganz genau – am nächsten Tag sind wieder ihre Wünsche dran. So gibt es da keine Diskussion. Sie akzeptieren mittlerweile, dass es nicht nur IHR Urlaub ist. Zu einseitig darf es aber natürlich nicht werden. Immer schön abwechseln. Andere Variante, die eine Freundin auf einer Rundreise durchgezogen hat: Vormittags Sightseeing – nachmittags Pool. Hat auch wunderbar funktioniert. Man darf also nur nicht zu stur sein.

Eine erprobte Methode von Birgit (wird gerade im Moment wieder praktiziert) findet ihr hier: Frustfrei reisen mit Kind: So kommt niemand zu kurz


#2 Beim Sightseeing im Familienurlaub ein Ziel festlegen

Es ist so ähnlich wie bei einer Wanderung: Ohne festgelegtes Ziel, das man erreichen kann, fällt der Weg viel schwerer. Ja auch in einer Stadt legt man einige Schritte zurück – vergleichbar mit einer Wanderung. Ein Kind braucht immer ein Ziel! Das kann das besondere Eiscafè sein oder eine bestimmte Festungsanlage oder auch ein festgelegter Rundweg. Nur nicht wahllos herumspazieren – das ist den Kids zu langweilig und sie haben keinen Endpunkt, auf den sie sich freuen bzw. auf dessen baldige Erreichung sie hoffen können.


#3 Eine kleine Belohnung in Aussicht stellen

Das beste Ziel ist natürlich eine kleine Belohnung. Gibts am Ziel einen Eisbecher oder die geliebten Calamari Fritti sind die kleinen Touris wesentlich motivierter.

Für jeden Urlaub bekommen unsere Kids etwas Geld von den Großeltern mit. In diesem Jahr war in Rovinj unser Ziel ein kleiner Markt, bei dem sie ihr Geld verbraten durften. Voll motiviert sind sie fast 4 Stunden mit uns durch alle schönen Gässchen spaziert und durften sich dann am Markt selbst belohnen.

Bei kleinen Kindern, die noch im Kinderwagen sitzen, kann man das Ganze natürlich auch umdrehen. Gleich zu Beginn ein kleines neues Spielzeug (dieses Jahr eine kleine Stoffkrake in Porec) und schon hält man es viel länger im Kinderwagen aus. Immerhin hat man etwas Neues zum Entdecken, Kuscheln und Spielen.



#4 Die eigene Begeisterung ist ansteckend!

Am Wichtigsten ist aber wohl, dass man seine Begeisterung und sein Interesse mit den Kindern teilt und ihnen vorlebt, wie schön es ist Neues zu entdecken. Schon vorab erzähle ich den Kindern, was an dieser Stadt besonders ist, was wir entdecken können, was Mama und Papa hier schon mal erlebt haben (z.B. in Grado unsere Hochzeit – an jeder Ecke haben wir ihnen gezeigt, wo wir was gemacht haben) oder wie alt oder bedeutend etwas ist.

Meine mittleren Töchter kann ich mit meiner Euphorie schon im Vorfeld richtig gut anstecken. Der Sohnemann ist interessiert an Historischem und will zu jedem Gebäude eine Geschichte hören. So ein Interesse kann man natürlich gut nutzen.

Wichtig: Nie den Humor verlieren und nicht verbissen sein! Sightseeing mit Kindern ist eben anders. Aber deshalb ist es nicht weniger schön!


#5 Hilfsmittel nutzen

Hilft das alles nicht, kann man – wie auch beim Wandern im Wald oder auf den Bergen – auf Hilfsmittel zurückgreifen. Bei kleinen Kindern reichen oft noch erfundene Geschichten. Im Wald suchen wir die versteckten Herbergen von Feen – in Städten eher das Zuhause der besonders schönen Prinzessin dieser Stadt. Den Sohnemann locke ich mit coolen Fotomotiven und auch in Städten kann man wunder geocachen. Schatzsuchen gehen doch immer – auch digital – und sind in Städten sogar besonders spannend.

Siehe dazu auch:


Auf diese Art und Weise haben meine Kinder Sightseeing im Familienurlaub lieben gelernt und seitdem kann ich unsere gemeinsame Zeit noch viel mehr genießen. Nur wenn die Bedürfnisse aller Familienmitglieder berücksichtigt werden, sind nach dem Urlaub alle glücklich und zufrieden.


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Christine, chaotische Mama von 4 Kids berichtet hier als Co-Bloggerin vom Leben zwischen Babybrei und Vorpubertät! Der Social-Media Name "Die lauten Nachbarn" ist hier täglich Programm. Folgt uns gerne auch auf Instagram und Facebook!

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Unsere Kinder haben ziemlich lange gar nicht gewusst, dass es Urlaub auf dem Strand oder Erlebnisparks gibt. So waren sie durchaus zufrieden mit den Stadtrundgängen (wo wir natürlich alle Spielwarenläden gründlich besuchten) und Burgen. Und Natur. jetzt sind sie Pubertiere und es geht leider nicht mehr so einfach… aber vor 2 Wochen haben sie alle eine ganze Stunde Kunstmuseum ausgehalten.

    1. In der Pubertät brauchts dann wohl wieder ganz andere Tricks und “Bestechungen”!! :-)

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