Man hat es schon oft gehört: Die Zeit vergeht mit Kindern so schnell. In manchen Phasen vergeht sie einem allerdings nicht schnell genug. Aber leider ist es im Endeffekt doch wahr: Die Zeit vergeht tatsächlich so schnell. Die Devise lautet also: Kinder genießen – die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen.
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Kinder genießen – nicht jammern!
Nach den Ferien häufen sich die Beiträge im Social-Media-Bereich wieder: „Juhu die Kinder sind wieder aus dem Haus. Endlich wieder Zeit für mich!“ Am liebsten würde ich jede Mutter/jeden Vater mal kräftig schütteln, die/der das ernsthaft schreibt oder sagt. Einziges Argument für Freude über das Ende der Ferien: Erwerbstätigkeit und die Kinderbetreuung in dieser Zeit. Das ist natürlich wirklich schwierig und oft ein Riesenspagat. Wenn die Kids nirgends gut aufgehoben sind, während man im Büro sitzt, ist das natürlich extrem belastend. (Bei uns gibt es für diese Familien allerdings fast immer eine Ferienbetreuung – überall ist das aber leider nicht so.)
Für alle anderen, die sich dann entspannt im Spa mit einem Glas Prosecco in der Hand zeigen – glücklich über das Ende der Ferien – gilt aber bitte: Kinder genießen! Sie sind nie wieder so jung wie heute. Nie wieder verbringt ihr ein Wochenende oder Ferien in genau dieser Konstellation. Wer weiß, ob sie nächstes Jahr um diese Jahreszeit noch gemeinsame Ausflüge machen möchten? Vielleicht hat schon jemand einen Partner oder macht ein Auslandssemester oder ein Berufspraktikum.
Hat man Kleinkinder kann man sich das noch nicht vorstellen
Hat man bisher „nur“ Kleinkinder kann man sich das natürlich noch gar nicht vorstellen – die Tage dauern in dieser Phase oft unendlich lange. Aber die Jahre verfliegen dennoch.
Es ist gefühlt wirklich nur ein Wimpernschlag zwischen den Tagen, an denen man nicht alleine auf die Toilette kann oder eine Dusche in Ruhe einem Kurzurlaub gleicht und den Tagen, an denen die Kids lieber mit Freunden abhängen und höchstens kurz anrufen oder zuhause lieber hinter verschlossener Türe alleine „chillen“. Außerdem sind sie ab der höheren Schule extrem eingedeckt mit Terminen: Schularbeiten, Tests, Instrument, Sport, Freunde und natürlich sehr viele Stunden Unterricht – für die Familie bleibt da oft nur wenig Zeit.
Die Zeiten an denen die Kids glücklich herbeilaufen, weil man ihnen ein Eis anbietet oder sich Zeit für ein Brettspiel nimmt, sind so unfassbar schnell vorbei. Eltern von Kleinkindern wissen das natürlich noch nicht – Eltern von älteren Kids allerdings schon: Also bitte – genießt doch diese kostbare Zeit. Ihr seid noch lange genug alleine und habt Zeit für euch selbst. Die Zeit mit euren Kindern könnt ihr aber niemals nachholen. Die freudestrahlenden kleinen Gesichter, wenn es an einem heißen Sommertag ein zweites Eis gibt oder wenn man abends noch einmal mit ihnen in den Pool springt – diese kleinen zauberhaften Momente sollten immer Priorität haben – die Chancen darauf verstreichen und ihr werdet es bitter bereuen. Plötzlich sind sie in einem Alter, in dem viele „Letzte Male“ sehr schnell aufeinander folgen. Man bemerkt es gar nicht wirklich, aber plötzlich kommt morgens niemand mehr ins Bett gekrochen, niemand will auf einen Spielplatz oder etwas basteln! Völlig ohne Vorwarnung – zack vorbei!
Auch ich bereue einiges
Ich nehme mich da übrigens nicht aus. Bei meinen beiden großen Kindern hatte ich noch so viel anderes im Kopf: Beruf, Freunde, Sport – alles war mir so enorm wichtig und die Zeit mit meinen Kids ging oft dafür drauf. Vieles davon bereue ich heute wirklich sehr. Nicht immer wusste ich die gemeinsame Zeit mit ihnen so zu schätzen wie ich es jetzt tue und manchmal würde ich alles dafür tun um die Zeit zurückdrehen zu können.
Natürlich sollte man seine Freundschaften und seine Gesundheit pflegen und auch Erfüllung im Beruf finden, aber meine Prioritätenliste und vor allem die Reihenfolge meiner Prioritäten haben sich definitiv verändert: Meine Nummer 1 ist jetzt wirklich unangefochten meine Familie. Muss ich mich entscheiden, ob ich einen Kinofilm mit einer Freundin oder meiner Tochter sehe, muss ich nicht lange überlegen. Meine Tochter wird vermutlich nicht mehr ewig mit mir ins Kino wollen – also nutze ich das jetzt aus.
Wenn früher ein Kind mit mir zum Lebensmitteleinkauf wollte oder mit mir gemeinsam Yoga machen wollte, habe ich oft nein gesagt, weil ich das als Me-Time wollte. Heute sage ich nur noch selten nein, weil auch das garantiert ein Ablaufdatum hat. Ich nehme stark an mit 17 will niemand mehr unbedingt mit zum Lebensmitteleinkauf.
Die wenige Aufmerksamkeit von großen Kindern genießen
Größere Kids haben nicht mehr so viel Zeit für uns. Meist handelt es sich nur um kleine Zeitfenster, in denen sie sich für uns öffnen, uns etwas erzählen oder etwas mit uns unternehmen wollen. Öffnet sich so ein Fenster lässt man – wenn möglich – alles stehen und liegen und ist für seinen Teenager da! Nimmt man die Möglichkeit nicht wahr, kann das Fenster nämlich wieder ganz schön lange geschlossen bleiben.
Der Vorteil an großen Kids: Man kann so coole Dinge mit ihnen gemeinsam unternehmen. Endlich wieder Erwachsenenfilme im Kino, abends Essen gehen, Therme am Abend, entspannte Gespräche beim Brunch und vieles mehr. Auch das ist eine ganz besondere Zeit, die man auf keinen Fall versäumen sollte. Also auch hier: Zeit genießen und nicht freuen, wenn man sie endlich wieder los ist.
Das alles heißt natürlich nicht, dass ich niemals etwas alleine mache. Ich genieße sehr wohl meine Abende alleine – beim Lesen, beim Sport oder mit meinem Mann. Aber genau so genieße ich auch die Zeit mit meinen Kindern.
Werden die Kinder älter hat man automatisch wieder viel mehr Zeit für sich selbst und seine eigenen Interessen – man muss sie sich nicht mehr zwanghaft erkämpfen. Wichtig also, dass man sich nie ganz selbst verloren und vergessen hat. Und im besten Falle hat man dann das Mamaleben ausreichend ausgekostet und hat nichts oder nur wenig zu bereuen!
Wie bei allem gilt: DER WEG IST DAS ZIEL! Auf in gemeinsame Abenteuer und Erlebnisse, die Erinnerungen und Zusammenhalt für euer restliches Leben schaffen!
Wie geht es euch mit solchen Postings, die das Ferienende zelebrieren?
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